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Hoch lebe die Lehre

Mit der Gala „Bist du g'scheit!“ wurde diese Woche im WIFI Salzburg ein Fest für die Lehre gefeiert. Prämiert wurden der beste Lehrling, die besten Lehrbetriebe und die Berufsschule des Jahres. 

Bei der Gala Bist du g'scheit! wurde die besten Lehrbetriebe, der beste Lehrling und die Berufsschule des Jahres 2022 ausgezeichnet.
© WKS/Neumayr/Leopold Bei der Gala „Bist du g'scheit!“ wurden die besten Lehrbetriebe, der beste Lehrling und die Berufsschule des Jahres 2022 ausgezeichnet.

Ein Fest für die Lehre – das war das Motto für die Gala „Bist du g'scheit!“, die diese Woche im WIFI Salzburg über die Bühne gegangen ist. Zehn Lehrlinge kamen ins Finale von „Salzburg sucht den Lehrling 2022“. Fünf Mädchen und fünf Buschen haben die Jury überzeugt. Im Online-Voting wurde schließlich entschieden, wer den Titel „Salzburgs Lehrling 2022“ tragen darf. Celina Schuster strahlte vor Freude, als ihr Name als Gewinnerin verlesen wurde. Die 20-Jährige aus Saalfelden arbeitet als Seilbahn- und Elektrotechnikerin bei der Schmittenhöhebahn AG in Zell am See und ist im vierten Lehrjahr. Ihr Fachwissen und ihr Ehrgeiz haben sowohl die Jury als auch das Publikum überzeugt.

Die Seilbahn- und Elektrotechnikerin Celina Schuster ist „Lehrling des Jahres 2022“.
© WKS/Neumayr/Leopold Die Seilbahn- und Elektrotechnikerin Celina Schuster ist "Lehrling des Jahres 2022".

Lehrbetriebe mit vorbildhafter Ausbildung

Ausgezeichnet wurden auch die besten Lehrbetriebe des Landes in den Kategorien Klein-, Mittel- und Großbetriebe. Die Unternehmen zeigten eindrucksvoll, wie sie Lehrlinge unterstützen, fördern und damit selbst ihre Fachkräfte von morgen optimal ausbilden.

„In der Lehre hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel bewegt. Vielfach schlechtgeredet, hat sich die duale Berufsausbildung in Wahrheit zu einem international beachteten Erfolgsmodell gemausert, das an Attraktivität laufend zulegt. In Salzburg beginnen 40% der Jugendlichen mit dieser Ausbildung. Ich selbst habe eine Lehre absolviert und es nicht bereut“, betonte WKS-Präsident KommR Peter Buchmüller. Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer ergänzte: „Ich denke, dass sich das Bewusstsein immer mehr durchsetzt, dass die Lehre keine Sackgasse ist, sondern eine Magnetbahn zum Erfolg mit unendlich vielen Möglichkeiten, sei es als Mitarbeiter, sei es als Unternehmer, oder als hervorragende Basis für weitere Ausbildungen.“

Sonderpreis an „Berufsschule des Jahres“

Im Rahmen von „Bist du g'scheit!“ wurde auch ein Sonderpreis an die „Berufsschule des Jahres“ vergeben. Als wichtiger Partner in der dualen Ausbildung wurden vorbildhafte Initiativen und Projekte im Schulbereich ausgezeichnet. Der Sieg ging heuer an Direktor Roland Weiß und sein Lehrerteam der Landesberufsschule Kuchl. Die Schule ist mit rund 520 Schülern, 20 Klassen und Werkstätten sowie 21 Lehrpersonen Heimat für die Lehrberufe Tischler, Tischlereitechniker, Holztechniker, Tapezierer und Dekorateure sowie Bekleidungsgestalter. Grundlage eines bestmöglichen Unterrichts ist die moderne Ausstattung in Klassenräumen, EDV-Räumen und Werkstätten und besonders motivierte Lehrer, die immer am neuesten Stand der Technik agieren. Besonders erwähnenswert ist, dass an der Landesberufsschule Kuchl der gesamte Holzkreislauf, vom Baumstamm bis zum fertigen Produkt, abgebildet ist. Wettbewerbe, Sprachreisen, Exkursionen und Kursangebote in der Freizeit runden das umfangreiche Angebot ab.

Die Landesberufsschule Kuchl ist die
© WKS/Neumayr/Leopold Die Landesberufsschule Kuchl ist die „Berufsschule des Jahres 2022“.

Musik vom Vokalensemble „Stimmbruch“

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte unter der Leitung von Mag. Thomas Schneider das Vokalensemble „Stimmbruch“ vom Musischen Gymnasium. Die zwölf Burschen sind Profis im A-Cappella-Gesang und präsentierten ein afrikanisches Zululied, aber auch verschiedene Popsongs und sorgten damit für ein stimmungsvolles Rahmenprogramm. 

Das Vokalensemble
© WKS/Neumayr/Leopold Das Vokalensemble „Stimmbruch“.

Bist du g'scheit 2022

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