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Unternehmensfinanzierung 2013

Abteilung für Finanz- und Handelspolitik (FHP) | Wirtschaftskammer Österreich

Die vorliegende FHP-Analyse stellt – basierend auf einer von der Wirtschaftskammer Österreich und der Austria Wirtschaftsservice GmbH in Auftrag gegebenen Umfrage – die aktuelle Finanzierungssituation, Innovations- und Investitionstätigkeit sowie die Auslandsaktivitäten österreichischer Unternehmen dar.

Im Vorjahr ist die Finanzierung von Investitionen für Klein- und Mittelunternehmen (KMU) deutlich schwieriger geworden. Mehr als jeder fünfte Betrieb berichtete von Ablehnungen oder Kürzungen des Kreditwunsches. Für Ein-Personen-Unternehmen und Mikrounternehmen war vor allem die Finanzierung von Beträgen unter 10.000 Euro schwierig. Dementsprechend negativ wurden auch die Rahmenbedingungen für Unternehmensfinanzierungen eingeschätzt, insbesondere betreffend Sicherheits- und Dokumentationsanforderungen bei Kreditanfragen.

Ein stärkerer Trend zeigte sich hingegen in Richtung alternative Finanzierungen. Fast jedes zehnte KMU griff im Jahr 2012 auf externes Eigenkapital, stille Beteiligungen oder Business Angels zurück. Für die Zukunft plant bereits ein Viertel der KMU eine vermehrte Nutzung alternativer Finanzierungsformen.

Daher ist auch die kürzlich erfolgte Änderung des Kapitalmarktgesetzes positiv zu beurteilen, wofür sich die Wirtschaftskammer Österreich erfolgreich eingesetzt hat. Die Anhebung der Prospektpflichtgrenze von 100.000 Euro auf 250.000 Euro ist ein wichtiger, erster Schritt zur Stärkung alternativer Finanzierungsformen (Crowdfunding). Es müssten jedoch noch stärkere Anreize gesetzt werden, damit sich private Investoren an Kleinunternehmen und Start-ups beteiligen. Vor allem neu gegründete Unternehmen können oft nicht auf Bankkredite zurückgreifen.

Download: Unternehmensfinanzierung 2013



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