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Unternehmensfinanzierung 2012

Abteilung für Finanz- und Handelspolitik (FHP) | Wirtschaftskammer Österreich

Die vorliegende FHP-Analyse stellt – basierend auf einer von der Wirtschaftskammer Österreich und der Austria Wirtschaftsservice GmbH in Auftrag gegebenen Umfrage – sowohl die aktuelle Unternehmensfinanzierungssituation als auch die Innovationstätigkeit österreichsicher Unternehmen dar.

Der größte Anteil an unternehmerischen Innovationen wurde 2011 von mittleren Unternehmen erbracht, aber auch Klein- und Mikrounternehmen innovierten zu einem beachtlichen Teil. Als größte Hemmnisfaktoren für unternehmerische Innovationstätigkeit konnten Mittelknappheit, unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten durch Kredite, die Höhe der Innovationskosten sowie unzureichende Förderungsmöglichkeiten identifiziert werden. Damit zeigt sich, dass die bedeutendsten Hemmnisfaktoren direkt an unternehmerische Finanzierungfragen gekoppelt sind.

Der Umstand, dass sich die Rahmenbedingungen zur Unternehmensfinanzierung im Jahr 2011 relativ zu 2009 und 2010 weiter verschlechtert hat, ist daher umso bedenklicher. Trotz der angespannten Situation wurden im Jahr 2011 noch 85 % der unternehmerischen Kreditwünsche im Zuge von Investitionsvorhaben ausreichend durch Kreditfinanzierung gedeckt; der Kreditwunsch blieb jedoch insbesondere Klein- und Mikrounternehmen verwehrt.

Eine verstärkte öffentliche Unterstützung von alternativen Finanzierungsformen würde eine vielversprechende Option darstellen, um im Speziellen Klein- und Mikrounternehmen eine erhöhte Investitions- und somit Innovationstätigkeit zu ermöglichen. Zielführend wäre insbesondere eine höhere Beteiligungsfinanzierung an Start-Ups und KMUs durch private Investoren; diese könnte durch bessere Rahmenbedingungen für Private Equity oder Venture Capital erreicht werden.

Download: Unternehmensfinanzierung 2012



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