th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Im Portrait: Sigrid Pichler, Geschäftsführerin von „Fahrrad Pichler“ aus Pöchlarn

Kampagne „G‘lernt is g‘lernt“

Sigrid Pichler
© Philipp Monihart

Unternehmerinnen in technischen Berufen, die ihre Karriere mit einer Lehre begonnen haben, vor den Vorhang holen: Das will die Kampagne „G’lernt is g’lernt“ von Frau in der Wirtschaft Niederösterreich. Heute im Portrait: Sigrid Pichler, Geschäftsführerin von „Fahrrad Pichler“ aus Pöchlarn.

Wirtschaft NÖ: Wussten Sie schon immer, dass Sie Fahrradmechatronikerin sein möchten?  

  • Sigrid Pichler: Ich habe nie überlegt, ob ich einen anderen Beruf erlernen will. Mein Weg war immer klar vorgezeichnet, meine Oma hat das entschieden.

Wie war dann Ihr Weg in die Selbstständigkeit? 

  • Ich habe meine Lehre im elterlichen Betrieb absolviert und anschließend dort als Angestellte gearbeitet, bis ich vor zehn Jahren übernommen habe.

Was ist das Besondere an Ihrem  Unternehmen? 

  • Wir haben ein sehr familiäres Klima, sodass sich bei uns Mitarbeiter und Kunden wohlfühlen können.

Welchen Stellenwert hat die Lehre Ihrer Meinung nach?

  • Einen sehr hohen, da sie praxisbezogenes Wissen vermittelt. 

Welche Vorteile haben Unternehmerinnen von der Lehre?

  • Sie eignen sich Wissen für die Zukunft an – und damit meine ich nicht nur das fachliche Wissen. Es geht auch um Fähigkeiten wie Hausverstand, zum Beispiel im Umgang mit Finanzen, oder Teamfähigkeit.  

Eine Leistung, auf die ich besonders stolz bin, ist…

  • … der Werdegang des Betriebes in den vergangenen zehn Jahren. Außerdem bin ich stolz darauf, gerade einen 58-jährigen Fahrradmechatroniker-Lehrling auszubilden.

Meine größte Stärke ist…

  • … mein Ehrgeiz, aber er kann natürlich auch hinderlich sein.

Die größte Herausforderung in meiner Selbstständigkeit war …

  • … die Übernahme des Betriebes.  

Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, gebe ich folgenden Rat:

  • Macht das, was euch Spaß macht, dann seid ihr auch gut darin!

Frauen, die von der Selbstständigkeit träumen, sollten…

  • ...sich auf einen längeren Weg zur Wahrnehmung ihrer Kompetenzen einstellen. Diese Erfahrung habe ich in einer männerdominierten Branche gemacht.

Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Familie und Beruf?

Da wir alle gerne arbeiten, ist es kein Spagat, sondern ein fließender Übergang. Aber mittlerweile ist mein Kind bereits 16 Jahre alt und macht auch eine Lehre. Da bin ich als Mama natürlich nicht mehr so stark gefordert.


news.wko.at/noe/glernt-is-glernt

Das könnte Sie auch interessieren

Tristan Kneidinger

Gründer des Monats: Tristan Kneidinger

Die Initiative „Gründerland NÖ“, eine Kooperation von WKNÖ und riz up, holt gemeinsam mit der NÖN blau-gelbe Gründerinnen und Gründer vor den Vorhang. Heute im Portrait: Tristan Kneidinger. mehr

v.l. Reinhard Kittenberger (Denk GmbH), Christina Brem und Willinger-Schmöger Josefine (Ferdinand Berger & Söhne GmbH), Veronika Machreich (Veronika Machreich e.U.) und Gottfried Steinecker (Steinecker Moden GmbH).

Ausbildertrophy: Niederösterreichs Top-Ausbilderbetriebe geehrt

Nach coronabedingter Pause holte die Wirtschaftskammer Niederösterreich heuer wieder jene Unternehmen vor den Vorhang, die sich in der Ausbildung des Nachwuchses besonders hervortun. Heuer wurde im Vergabeprozess noch mehr Wert auf die Beurteilung der Qualität in der Lehrlingsausbildung gelegt. Die fünf Preisträger sind: Ferdinand Berger & Söhne Gesellschaft m.b.H., Denk Gesellschaft m.b.H., Steinecker Moden GmbH, Berndorf Sondermaschinenbau Gesellschaft m.b.H.  und Veronika Machreich e.U. mehr

Architekt Thomas Jedinger, LT-Abg. Richard Hogl, Bürgermeister und WKNÖ-Bezirksstellenobmann Alfred Babinsky, Landesrat Jochen Danninger, Firmenchef Hermann Redl, Martin Pfitzner (Baufirma Goldbeck Rhomberg), WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (v.l.)

Danninger/Ecker beim Spatenstich für neue Redl-Zentrale: „Paradebeispiel für Unternehmergeist made in Niederösterreich“

Technologischer Vorreiter mit internationaler Erfolgsstory – Neuer Schauraum als Herzstück der künftigen Firmenzentrale  mehr