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Des Therapeuten treuer Helfer

Ein-Personen-Unternehmer kennen das Problem sicher: Oft müssen am Abend die gemachten Aufzeichnungen mühsam rekonstruiert und in eine strukturierte Dokumentation übertragen werden. Das kostet nicht nur Nerven, sondern ist auch fehleranfällig. Zumindest für Therapeuten und Heilmasseure gibt es nun eine von der Firma „Synaptos“entwickelte –vollkommen papierlose - Lösung.

Synaptos KG Therapeuten Software Tablet
© Synaptos KG
Wenn Sie das nächste Mal zum Therapeuten oder Heilmassage gehen, wundern Sie sich nicht, wenn Stift und Papier fehlen und stattdessen einTablet oder Notebookauf dem Behandlungstisch liegt. Verantwortlich dafür ist die Firma „Synaptos“aus Klagenfurt, die mit ihrer „Smart Therapy“genannten Lösung die Aufzeichnungen schon während der Behandlung mit, einem Tablet oderLaptop möglich macht. Das spart nicht nur Zeit und Mühe, sondern macht den Behandlungsverlauf für die Patienten auch transparenter.

1. Beschreiben Sie Ihr Unternehmen in 3-4 Sätzen!
Zusammen mit meinem kongenialen Partner Alexander Doboczky habe ich die Firma „Synaptos“gegründet. Wir haben die Anwendung für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychotherapeuten und Heilmasseure entwickelt, mit der es möglich ist, schon während der Behandlung Aufzeichnungen über die Behandlung zu machen. Damit spart man sich zum einen das Nachtragen von Behandlungsschritten am Abend und kann auf der anderen Seite die Patienten aktiv in den Behandlungsverlauf einbinden. Elektronische Befunde können rasch gefunden werden, Rechnungslegung und Jahresabschluss sind kein Thema mehr.

2. Aus welchem Grund haben Sie sich gerade für diesen Beruf entschieden?
Sowohl mein Partner als auch ich können auf einen reichen beruflichen Erfahrungsschatz zurückblicken. Er ist Wirtschaftsinformatiker und war viele Jahre lang als Projektmanager in Konzernen tätig. Ich bin Softwareentwickler aus Leidenschaft. Wir ergänzen uns perfekt.Uns verbindet die Faszination für die Technik und das Gesundheitswesen. Wir haben mit sehr verschiedenen Berufsgruppen, wie Ärzte, Pflegeberufen und Therapeuten zusammengearbeitet. Das birgt viele Herausforderungen, die das Arbeiten interessant und sehr vielfältig machen.

3. Was macht es für Sie einzigartig, selbstständig zu sein?
An der Selbstständigkeit schätze ich vor allem die Möglichkeit, selbstbestimmt handeln zu können.Ich arbeite nicht fremdbestimmt und kann meine Ziele und Schwerpunkte selbst definieren. Ein Aspekt der Selbstständigkeit, der mir außerdem sehr zusagt, ist die Vielfalt der Tätigkeiten. Man ist Softwareentwickler und Geschäftsführer in einem, kümmert sich um Personalangelegenheiten und um das Marketing.

4. Wie heben sich Ihre Produkte/Dienstleistungen von denen der Konkurrenz ab?
Im Endeffekt unterscheiden wir uns in einigen Punkten von den Mitbewerbern. Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz.Die Software ist sehr einfach zu bedienen und braucht wenig Einarbeitungszeit. Sie ist für den schnellen praktischen Gebrauch gemacht und deckt auchdie Bedürfnisse der Therapeuten und Heilmasseure, die sich letztlich auch als Ratgeber bei psychosozialen Themen verstehen, gut ab. Die graphische Befundung erfolgt–nicht wie bei anderen Produkten –durch das Malen auf einer Körperkarte, sondern setzt auf die Befundung mittels Symbolen. Das ermöglicht auch einen zeitlichen wie inhaltlichen Benchmark: Daraus resultiert ein positiver Effekt für die Therapiegespräche, und die Patienten können aktiver in die Behandlung mit einbezogen werden. Der Genesungsverlauf wird transparenter und logischer darstellbar ist. Ein großer Pluspunkt ist auch das berufsübergreifende Team, das die Software entwickelt. Neben Informatiker und Kommunkationsexperten arbeiten in der Firma auch zwei Therapeutinnen, die ihren Input aus der Praxis direkt in die Software einfließen lassen. Ergänzt wird unser Know-how durch das Wissen unserer Partner. Neben dem Gründerzentrum im Lakeside Park, das uns sehr beim Aufbau unserer Netzwerke geholfen hat und der Zusammenarbeit mit dem Studiengang Physiotherapie der FH Kärnten, arbeiten wir eng mit der Firma „Anexia“zusammen, die uns die technische Infrastruktur zur Verfügung stellt. Die Daten unserer App werden in einer Cloud gespeichert, die wiederum auf einem österreichischen Server gehostet wird. „Anexia“gewährleistet uns die hohe Sicherheit, die wir für unsere Daten brauchen, um den strengen Datenschutzrichtlinien Genüge zu tun.

5. Was würden Sie als größten Erfolg Ihrer Unternehmerlaufbahn bezeichnen?
Ein sehr besonderer Moment war auf jeden Fall der Augenblick, an dem unsere Software live gegangen ist und wir die ersten Rückmeldungen unserer Lead-User bekommen haben. Kurze Zeit später haben wir eine Lead-User-Konferenz veranstaltet, bei der wir sehr viel wertvolles Feedback und auch viel Lob für unser Produkt erhalten haben.

6. Und was als größte Niederlage?
Von Niederlagen im engeren Sinne sind wir bisher verschont geblieben. Zu Beginn haben wir allerdings das Marketing, den Aufwand für die Erstellung unserer Internetseite und unserer Facebookpräsenz komplett unterschätzt.

7. Welchen Ratschlag würden Sie Menschen geben, die jetzt in die Selbstständigkeit starten?
Aus einer guten Geschäftsidee sollte ein gutes Geschäftsmodell wachsen. Die Ideen müssen ausformuliert und in ein tragbares Konzept gegossen werden. Man sollte sich hinsichtlich des Geschäftsmodells nicht zu vorschnellen Schlüssen hinreißen lassen, sondern seine Idee stets hinterfragen –auch mithilfe von Partnern, Mentoren und potenziellen Kunden.

8. Würden Sie heute etwas anders/besser machen als zur Zeit der Unternehmensgründung?
Ich würde mir etwas mehr Geduld verordnen und schon vorab eine Marketingstrategie entwickeln, die auf einer guten Basis steht.

9. Was zeichnet einen guten Unternehmer aus?

Bei dem Gedanken an ein gutes Unternehmen formt sich für mich immer das Bild eines Dirigenten. Man hat viele sehr gute „Musiker“ im Unternehmen mit deren Ressourcen und Instrumenten, die man zu einer klangvollen Darbietung kombinieren muss. Wichtig ist auch, das kreative Potenzial –das eigene und das der Mitarbeiter –immer wieder heben und für das Unternehmen zu nutzen.

10. Was sind Ihre Pläne/Wünsche für die Zukunft?
Unser vornehmliches Ziel ist es erstmal, dass sich das Unternehmen und unser Produkt am Markt weiter etablieren. Außerdem haben wir die Vision, unserem Namen gerecht zu werden. „Synaptos“bedeutet vernetzen. In Zukunft können wir uns gut vorstellen, eine Plattform für Therapeuten und Heilmasseure zu werden, auf der man sich austauschenkann. In diesem Rahmen wäre es auch denkbar, Fachartikel und Weiterbildungsmöglichkeiten auf unserer Homepage zu veröffentlichen und so einen Mehrwert zu schaffen.

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