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Blumige Erfolgsgeschichte

Der Florist Michael Schludermann beschäftigt sich bereits seit Kindheitstagen mit seiner Liebe zu den Pflanzen. Doch im letzten Jahr hätte ein Hagelunwetter fast alle Träume zerstört – FAST!

Durch Unternehmergeist und Zusammenhalt hat der "Blumenhof Villach" die große Krise des Hagelunwetters gemeistert und wieder eine blühende Flora geschaffen. Das Familienunternehmen legt den Fokus bei der Eigenproduktion jetzt besonders auf Regionalität und altbewährte Pflanzenkulturen, die resistenter, widerstandsfähiger und pflegeleichter für die Kunden sind.
Der Florist Michael Schludermann beschäftigt sich bereits seit Kindheitstagen mit seiner Liebe zu den Pflanzen. Doch im letzten Jahr hätte ein Hagelunwetter fast alle Träume zerstört – FAST!
© Der Florist Michael Schludermann beschäftigt sich bereits seit Kindheitstagen mit seiner Liebe zu den Pflanzen. Doch im letzten Jahr hätte ein Hagelunwetter fast alle Träume zerstört – FAST!
1. Beschreiben Sie Ihr Unternehmen in 3-4 Sätzen!
Der Blumenhof Villach betreibt die Produktion von und den Handel mit Topf- und Zierpflanzen sowie Bastelbedarf und Schnittblumen. Die meisten der Pflanzen kommen aus unserer Produktion. Natürlich kann der gesamte Bedarf damit nicht abgedeckt werden und daher kaufen wir auch an. Im Moment beschäftigen wir uns sehr stark mit den Themen "Mikroorganismen" und "Biologischer Anbau".

2. Aus welchem Grund haben Sie sich gerade für diesen Beruf entschieden?

Da ich in diesem Unternehmen aufgewachsen bin und es bereits in der dritten Generation führe, hatte ich von klein auf die Möglichkeit, mich im Garten auszuprobieren. Man kann also sagen, dass mein Hobby und die Liebe zu den Pflanzen mein Beruf geworden sind. 

3. Was macht es für Sie einzigartig, selbstständig zu sein?

Das Beste ist, dass man seine Ideen und sich selbst verwirklichen kann. In meinem Beruf bringt jeder Tag neue Überraschungen mit sich, da wir immer wieder verschiedene Techniken und Pflanzenkulturbedingungen ausprobieren und nicht wissen, was dabei herauskommt. Man lernt einfach nie aus.

4. Wie heben sich Ihre Produkte/Dienstleistungen von denen der Konkurrenz ab?

Ausschlaggebend sind bei uns vor allem die kurzen Transportwege, da wir versuchen unter dem Motto „Regional ist genial“ aus der Region anzukaufen und für die Region zu produzieren. Wir verwenden vermehrt altbewährte Sorten, die widerstandsfähiger und somit auch weniger krankheitsanfällig sind. Die Kunden haben damit weniger Probleme beim Pflegen und die Gewächse bringen mehr Ertrag. Wir pflanzen auch viel Gemüse und Kräuter für die heimische Gastronomie an, da das regionale Denken immer mehr gefragt ist.

5. Was würden Sie als größten Erfolg Ihrer Unternehmerlaufbahn bezeichnen?

Letztes Jahr waren wir sehr stark vom Hagelschaden betroffen und wussten nicht, ob unser Betrieb so weiter laufen kann wie bisher und ob wir alle Arbeitsplätze halten können. Doch gemeinsam mit allen Mitarbeitern haben wir den Wiederaufbau innerhalb eines halben Jahres geschafft und mussten keinen einzigen entlassen. Unsere Glashäuser wurden dabei nicht nur repariert, sondern auf den neuesten Stand gebracht. Darauf sind wir alle sehr stolz und blicken gemeinsam motiviert in die Zukunft.

6. Und was als größte Niederlage?

Eine wirkliche Niederlage hat es bisher Gott sei Dank noch nicht gegeben. Natürlich gibt es immer wieder Kleinigkeiten wie zum Beispiel Kulturausfälle oder Probleme mit einzelnen Kunden oder Lieferanten. Da unsere Palette sehr breit aufgestellt ist, sind wir aber von diesen einzelnen Vorfällen nicht abhängig.

7. Welchen Ratschlag würden Sie Menschen geben, die jetzt in die Selbstständigkeit starten?

Der finanzielle Rückhalt ist enorm wichtig und diesen sollte man nicht aus den Augen verlieren. Zu empfehlen ist auch, von Anfang an Netzwerke zu bilden und zu pflegen, sowie Ausdauer zu beweisen. Gerade anfangs passiert es gerne, dass man bereits bei Kleinigkeiten aufgeben möchte. Doch es ist wichtig, sich Rat und Tipps von Kollegen und Mentoren einzuholen, wie man es besser machen könnte und offen für deren Vorschläge und Änderungen sein.

8. Würden Sie heute etwas anders/besser machen als zur Zeit der Unternehmensgründung?

Ja, im Nachhinein ist man immer klüger. Ich würde mir meinen eigenen Ratschlag zu Herzen nehmen und mich besser informieren und Vorschläge von anderen einholen. Die Offenheit ist mir jetzt viel wichtiger und ich sehe öfter nach, was es Neues auf dem Markt gibt und was andere besser machen als ich und lasse mir von ihnen helfen. Da wir ein Familienunternehmen sind, habe ich das große Glück, dass meine Schwester, Mutter und ich uns gegenseitig mit Tipps und Tricks zur Seite stehen.

9. Was zeichnet einen guten Unternehmer aus?

Ein guter Unternehmer muss den Weg, für den er sich entschieden hat, konsequent gehen und nicht alle paar Monate etwas anderes wollen.

10. Was sind Ihre Pläne/Wünsche für die Zukunft?

Ich wünsche mir weiterhin eine positive Entwicklung des Unternehmens und dass wir alle Arbeitsplätze halten können. Im Laufe der Zeit werden wir auch weiter modernisieren und ich hoffe, dass wir neue Produkte und Kunden gewinnen können.

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