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Wiesbauer: Traditionelle Wurst mit einer Prise Innovation

Wurstspezialist Wiesbauer steht seit 1995 Jahren für Qualität. Beim Besuch von Industrie-Spartenobman Stefan Ehrlich-Adám gab es neben einer Wurstverkostung Infos zum neuen Lehrberuf Lebensmitteltechnik und kritische Anmerkungen zu Ladezonen und Bürokratie.

© WK Wien, Florian Wieser Industrie-Spartenobmann Stefan Ehrlich-Adám (li.) und Industrie-Spartengeschäftsführer Alexander Schrötter (re.) mit Wiesbauer-Geschäftsführer Thomas Schmiedbauer.

Plastik-Überschuhe, Haube für die Haare und ein weißer Mantel – das sind längst nicht alle Hygiene-Vorschriften, die man beachten muss, wenn man das Allerheiligste des Wurstspezialisten Wiesbauer in Liesing betreten möchte. Zwei Schranken muss man passieren, die sich erst öffnen, wenn man die Hände desinfiziert hat und man geht über eine Art Mini-Waschstraße für die Schuhe, damit auch ja alles sauber ist.

Nachdem Industrie-Spartenobmann Stefan Ehrlich-Adám das notwendige Prozedere hinter sich gebracht hat, eröffnet sich ein Blick auf alle unterschiedlichen Stufen der Wurstverarbeitung und Geschäftsführer Thomas Schmiedbauer führt durch die Welt von Wiesbauer. Schmiedbauer erklärt ausführlich die einzelnen Schritte und versprüht in jedem Satz vor allem eines: Begeisterung für seine Produkte und das Unternehmen. Und das völlig zu Recht, Wiesbauer kann schließlich schon auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück blicken.

Erfolg seit mehr als 20 Jahren

In Wien-Inzersdorf wurde bereits im Mai 1995 einer der modernsten und fortschrittlichsten Nahrungsmittelbetriebe Österreichs eröffnet. Heute produzieren dort rund 550 Mitarbeiter rund 13.000 Tonnen traditionelle Wurst- und Fleischwaren.

Leitmotiv für den auch architektonisch sehr interessanten Neubau war die Verbindung Mensch - Natur - Technik, die in drei färbigen Säulen, die vor dem Bürogebäude stehen, ausgedrückt wird. Der Musterbetrieb ist bereits mehrfach – unter anderem mit dem Innovationspreis Mercur - ausgezeichnet worden.

Wiesbauer beliefert im Großraum Wien eine Vielzahl an Gastronomiebetrieben mit Frischfleisch. Dabei stößt man immer wieder an die Grenzen der Bürokratie: die undurchschaubare Logik der Ladezonen und der Anrainerparkplätze behindern die reibungslose Versorgung der Wienerinnen und Wiener. Thomas Schmiedbauer unterstützt daher die Bemühungen der WKW, die Anrainerparkplätze tagsüber zu öffnen und für die Ladezonen ein einheitliches Konzept zu schaffen.

Lehrlinge gesucht

Wiesbauer ist als einer der wenigen Ausbildungsbetriebe für den Fleischverarbeitungs-Lehrberuf auf der ständigen Suche nach passenden Lehrlingen, die sich für eine vielfältige Ausbildung interessieren.

Mit dem neuen, zusätzlichen Lehrberuf Lebensmitteltechnik (3 ½ Lehrjahre) werden lebensmitteltechnische „Allrounder“ ausgebildet, die die moderne Verfahrenstechnik der Lebensmitteltechnik produktübergreifend beherrschen.

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