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Wien braucht mehr Events vom Kaliber der Beach-Volleyball-WM

Tourismusobmann Markus Grießler: Ein Team der besten Köpfe ist nötig, um mehr Großevents nach Wien zu bringen. Beach-Volleyball-WM sollte kein Einzelfall bleiben.

© Robert Michael/Corbis

Es ist erfreulich, dass die heute präsentierten Halbjahreszahlen für den Tourismus in Wien weiter nach oben zeigen. Der Erfolg von Wien als Destination ist auch zu einem großen Teil dem Einsatz der vielen Wiener Tourismusunternehmen zu verdanken. Sie geben jeden Tag ihr Bestes, um den Gästen Wiens ein qualitativ hochwertiges Erlebnis zu bieten“, sagt Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Wien.

Auch dass Hannes Jagerhofer mit der Beach-Volleyball-WM nach Wien gekommen ist, sei höchst erfreulich und zeigt einen neuen touristischen Weg auf.

Diese WM darf kein Einzelfall bleiben. Wien soll sich aktiv als europäische Top-Eventdestination vermarkten und weitere hochkarätige Veranstaltungen in die Stadt bringen. Es braucht dafür ein Team der besten Köpfe.
Tourismusobmann Markus Grießler

Der Tourismusobmann schlägt daher die Einrichtung eines eigenen Eventboards vor. „Vielleicht schaffen wir es damit beispielsweise, die langjährige Idee eines Skirennens in Schönbrunn endlich Realität werden zu lassen.“

International gibt es dank Eventboards bereits große Erfolge. In diesen Eventboards sitzen Unternehmer, Experten, Sportler, Künstler und Prominente. Sie machen sich für Projekte stark und kreieren Konzepte, um Veranstaltungen aufzuwerten und in die jeweiligen Städte zu holen. In Rotterdam etablierte sich beispielsweise der Sommerkarneval und wurde zu einem Event der Superlative, das jährlich eine Million Gäste anlockt. Das Konzept des Eventboards übernimmt Grießler jetzt für Wien: „Wir haben in Wien tolle Event-Profis, kreative Menschen und international vernetzte Unternehmer. Diese werden wir zusammenbringen und Wien zur europäischen Eventmetropole machen.“

Einkaufsmöglichkeiten verbessern
Dass Wien bereits heute Tourismuserlebnisse auf hohem Niveau biete, ist unbestritten. Trotzdem sieht Grießler noch Verbesserungsbedarf. „Sind wir uns ehrlich: Dass in Wien die Geschäfte am Sonntag geschlossen sind, versteht kein ausländischer Gast. Auch adäquate Einkaufsmöglichkeiten gehören zu einem qualitativ hochwertigen Urlaubserlebnis. Eigene Tourismuszonen in Wien mit der Möglichkeit am Sonntag die Geschäfte aufzusperren, wären dafür die ideale Lösung“, sagt Grießler: „Immerhin funktioniert das in den anderen acht Bundesländern bestens.“

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