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Betriebsbesuch bei Senna: Feines für jeden Geschmack

Nahrungsmittelhersteller Senna produziert Margarine, Öle, Saucen und andere Feinkostprodukte. Zu seinen Kunden zählen sowohl Weiterverarbeiter und die Gastronomie als auch der Lebensmitteleinzelhandel.

Stefan Ehrlich-Adám, Obmann der Sparte Industrie der WK Wien, Walter Trybek, Geschäftsführer der Senna Nahrungsmittel, WK Wien-Präsident Walter Ruck
© Florian Wieser Stefan Ehrlich-Adám, Obmann der Sparte Industrie der WK Wien, Walter Trybek, Geschäftsführer der Senna Nahrungsmittel, WK Wien-Präsident Walter Ruck.

Langsam tauchen die großen, cremeweißen Quader auf dem Förderband auf. Automatisch umhüllt die Maschine die zweieinhalb Kilogramm schweren Margarineblöcke in lachsfarbenes Verpackungspapier, ehe ein Greifarm sie vom Fließband in eine Schachtel hebt.

Margarine - eine Emulsion aus Fett und Wasser, pasteurisiert und gekühlt gelagert - ist das Hauptprodukt der Senna Nahrungsmittel GmbH & Co KG. In dem Hütteldorfer Betrieb wird sie in zig Varianten hergestellt: speziell für Blätter- und Plunderteig etwa, für Croissants und Eis, mit Butter- und Kokosfett oder in Bioqualität. Eine große Bandbreite findet man auch bei den Mengeneinheiten - vom beschriebenen Zweieinhalb-Kilo-Block für Großverbraucher bis zur Portionspackung mit zwanzig Gramm Inhalt. „Wir sind mittlerweile das einzige Unternehmen, das in Österreich Margarine produziert”, erklärte Senna-Geschäftsführer Walter Trybek Wirtschaftskammer (WK) Wien-Präsidenten Walter Ruck, der im Zuge des Spartentags der Industrie gemeinsam mit Spartenobmann Stefan Ehrlich-Adám den Betrieb besuchte.  

Mehr als neunzig Jahre Erfahrung in der Margarineproduktion

Gegründet wurde die Margarineerzeugung im Jahr 1927 von Josef Ebhart und Ludwig Herout. Die Namen ihrer Ehefrauen - Anna und Emilia - dienten als Vorlagen für die wichtigsten Markennamen des Unternehmens: Senna war ursprünglich Premium-Marke und ist seit 1994 der Unternehmensname, Milla heißt bis heute die Produktlinie für Bäcker und Konditoren.

Mit 130 Mitarbeitern erzeugt das Unternehmen im Zwei-Schicht-Betrieb mehr als 42.000 Tonnen Lebensmittel- und Feinkostprodukte jährlich - neben Margarine auch Öle, Soßen, Dressings und Ketchup. Zusätzlich werden Convenience-Produkte ausgewählter Partner-
unternehmen vertrieben. Die Erzeugnisse gehen an Großabnehmer in der Lebensmittelerzeugung, Bäcker, Konditoren und Gastronomen. Auch im Supermarkt sind die Produkte zu finden - bislang allerdings nicht unter dem Markennamen Senna, sondern als Eigenmarken der Lebensmittelketten. Das wird sich bald ändern: „Ab Mai kommt unser erstes Produkt unter dem Namen Senna in den Handel, eine Avocado-Margarine”, erzählte Trybek stolz.

Regelmäßig ist das Unternehmen bei Ausstellungen und Messen im Ausland mit dabei. Das lohnt sich: 60 Prozent der Produktion gehen in den Export - in mehr als 20 Länder weltweit, bis Kuwait, Taiwan und Libyen. Im italienischen Bozen hat Senna eine eigene Vertriebstochter, ansonsten wird mit Vertriebspartnern gearbeitet.

 „Der Kunde entscheidet”

Unternehmensphilosophie ist es, jedem Kunden das passende Produkt zu liefern. In Bioqualität etwa, oder salz- und zuckerreduziert. Weil Nachhaltigkeit generell ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie ist, kann das gesamte Sortiment seit heuer auf Wunsch auch mit nachhaltigem Palmöl oder frei von Palmöl hergestellt werden. Den Rohstoff ganz zu ersetzen, etwa durch Kokos-, Kakao- und Sheabutter oder gehärtete Sonnenblumen- und Rapsöle, sei derzeit allerdings nur bei inländischen Abnehmern ein Thema, so Trybek. In vielen Ländern außerhalb Österreichs fehle noch die Bereitschaft, für die teureren Rohstoffe zu bezahlen. Unternehmensziel sei es dennoch, bis 2020 nur mehr nachhaltig erzeugtes Palmöl zu verwenden. „Entscheiden tut das letztlich aber der Kunde”, betont Trybek.

http://www.senna.at

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