th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Erfolgreich durchgesetzt: Gesicherter Platz für die Wiener Wirtschaft

Das neue Fachkonzept „Produktive Stadt“ sichert Betriebsflächen für bestehende und künftige Unternehmen.

© Monty Rakusen / cultura / Corbis Es wird auch künftig genug Platz für Wiens Industrie geben.

„Es ist erfreulich, dass der langjährige Trend, wichtige Betriebsflächen zugunsten Wohnbaus umzuwidmen, endlich gestoppt wird. Denn der Wiener Arbeitsmarkt braucht dringend Produktionsbetriebe mit vielen Mitarbeitern und diese brauchen Flächen für Erweiterungen und Neuansiedlungen. Jetzt geht es darum, dass die stadtplanerischen Ziele und neuen Maßnahmen auch in der Praxis umgesetzt und strengstens eingehalten werden“, begrüßt Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck die neue Initiative der Stadt. Und sichert gleichzeitig die Unterstützung der Wirtschaftskammer zu: „Wir werden unseren Beitrag leisten – etwa beim Ausbau des Quartiersmanagements oder bei der Vermarktung freier Betriebsflächen.“

Wir werden unseren Beitrag zur Produktiven Stadt leisten
Walter Ruck

Stadtwachstum und wirtschaftliche Veränderungen haben über die Jahre starke Auswirkungen auf die zur Verfügung stehenden Flächen für Wiener Wirtschaftsbetriebe gehabt. Da ausreichend Platz für Wiens Betriebe aber ein wichtiger Standortfaktor ist, soll der Verlust an Flächen für Gewerbe- und Industriebetriebe künftig eingedämmt werden. Ziel ist es, rund 5 Prozent der Gesamtfläche Wiens als Betriebsflächen zu sichern und weiterzuentwickeln.

Dazu wurde von der Stadt Wien in enger Zusammenarbeit mit Wirtschaftskammer Wien und Industriellenvereinigung Wien in den vergangenen Monaten das neue Fachkonzept „Produktive Stadt“ erarbeitet, das den Stellenwert des produzierenden Bereichs unterstreicht und als wesentliche Säule einer nachhaltigen Stadtentwicklung nachhaltig absichert und stärkt.

Die Eckpunkte sind:

  • Wien bekennt sich zur Unterstützung der Entwicklung einer lebendigen Industrie. Dazu gehört die Bereitstellung von geeigneten und ausreichenden Flächen für die Produktion ebenso, wie die Erhöhung spezifischer Qualitäten für bestehende Betriebsstandorte.

  • Mit dem Fachkonzept Produktive Stadt wird dem produzierenden Bereich der benötigte Platz in drei Betriebszonentypen (industriell-gewerbliche Gebiete, gewerbliche Mischgebiete, integrierte Einzelstandorte) eingeräumt, deren Verfügbarkeit für Funktionen der produktiven Stadt langfristig gesichert wird. Die werden in einem eigenen Betriebszonenplan ausgewiesen. Ausschlaggebend für die Auswahl und Einteilung dieser Zonen waren – in Fortführung der vom Wiener Gemeinderat 2008 beschlossenen „Betriebszonenanalyse“ – einerseits deren Eignung hinsichtlich Lage, Infrastruktur, Emissionen und Mobilität, andererseits wurden Konflikte und Beeinträchtigungen anderer Nutzungen vermieden.

  • Produktion und damit verbundene Tätigkeiten (Logistik, Energie, Großhandel, Reparatur…) brauchen Platz. Großflächige Betriebszonen und über das Stadtgebiet verteile, kleinflächige Betriebsgebiete nehmen aktuell rund 5% des Stadtgebietes in Anspruch. Darüber hinaus sind weitere kleinere Gewerbetriebe wie etwa Handwerk in das gemischte Baugebiet integriert. Die Betriebszonen enthalten zwar noch Reserven, aber um für die künftig erwartbaren Herausforderungen vorbereitet zu sein soll die Reserve auf rund  300 ha aufgestockt werden: Rund 150 Hektar an Reserveflächen innerhalb bestehender Betriebszonen, rund 50 Hektar noch zu widmende Flächen sowie rund 100 Hektar neue Produktionsflächen in Stadterweiterungsprojekten

  • Koordiniertes, standortspezifisches Management soll über ein Quartiersmanagement für weitere größere Betriebszonen Wiens erfolgen – etwa nach dem Vorbild der von “Standpunkt-Liesing” bzw. “Standpunkt Floridsdorf”. Das Quartiersmanagement soll als zentrale Ansprechstelle für die Betriebe vor Ort wie auch als Schnittstelle zu Stadtplanung, Wirtschaftsagentur Wien, Wirtschaftskammer Wien und Industriellenvereinigung Wien dienen und Betriebe hinsichtlich störungsfreiem Betrieb und Entwicklungsoptionen unterstützen

Das könnte Sie auch interessieren

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Und es bewegt sich doch

Und es bewegt sich doch

Infrastrukturministerium greift jahrelange Forderungen der Wirtschaftskammer Wien endlich auf mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Ein sehr guter Tag für den Wirtschaftsstandort

Ein sehr guter Tag für den Wirtschaftsstandort

Verfassungsgerichtshof sorgt für juristische Klarheit. Chancen auf den so dringenden Ausbau des Wiener Flughafens sind damit wieder voll intakt. mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Erfolgreich eingesetzt: WKW-Modell für Rechtssicherheit bei SV-Zuordnung ab 1. Juli

Erfolgreich eingesetzt: WKW-Modell für Rechtssicherheit bei SV-Zuordnung ab 1. Juli

Alltag für Unternehmer und Selbstständige wird in diesem Land einfacher mehr