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Gütesiegel Austrian Cloud mit dem E-Day gestartet

Zertifizierung seit 12. April möglich – Gütesiegel für Cloud-Dienstleister, die Daten in Österreich speichern – Initiative der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Wien

Martin Puaschitz und Martin Heimhilcher.
© Florian Wieser Martin Puaschitz und Martin Heimhilcher.

Die Initiative Austrian Cloud setzt den nächsten Schritt. Seit 12. April, dem Datum des E-Day der Wirtschaftskammer, ist die Anmeldung für das Gütesiegel Austrian Cloud möglich. „Damit können sich heimische Cloud-Dienstleister, die die Daten ihrer Kunden auch in Österreich speichern, erstmals zertifizieren“, sagt Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer Wien. Heimhilcher hat die Initiative Austrian Cloud gemeinsam mit Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe Ubit Wien – Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie, ins Leben gerufen. Die ersten Anfragen trudeln bereits ein. Rund 20 Unternehmen haben sich bereits angemeldet.

Die Zertifizierung für das Gütesiegel „Austrian Cloud“ wurde mit EuroCloud Austria als Partner entwickelt. Sie basiert auf einer qualifizierten Selbstauskunft. „Vereinfacht gesagt, müssen Unternehmen über ein Online-Tool rund 90 Fragen zu ihren Cloud-Dienstleistungen, Sicherheitsstandards, IT-Infrastruktur und ähnlichem beantworten“, erklärt Puaschitz das Prozedere. Bei positiver Beantwortung kann dann das Austrian-Cloud-Siegel von den Unternehmen für Werbezwecke und weiteres verwendet werden. „Natürlich müssen die Daten in Österreich gespeichert werden, das ist die Grundvoraussetzung für das Gütesiegel“, sagt Puaschitz. Und: Für die ersten 100 Unternehmen ist die Zertifizierung kostenlos.

 Speicherstandort nicht egal

Mit der Initiative Austrian Cloud unterstützt die Sparte Information und Consulting Dienstleister, die Daten in Österreich speichern. „Denn der Speicherstandort ist nicht egal. Nur in Österreich und in der EU ist eine optimale Rechtssicherheit gegeben. Sehr relevant ist das auch bei Haftungsfragen“, sagt Spartenobmann Heimhilcher. Viele internationale Cloud-Anbieter würden Daten allerdings in Übersee speichern.

Die Initiative selbst ist im vergangenen Sommer aktiv geworden. Unter anderem ist es Cloud-Dienstleistern seither möglich, den Vermerk „Data stored/saved in Austria“ im Firmen A-Z der Wirtschaftskammer, der größten Unternehmensdatenbank Österreichs, zu hinterlegen. Diese nicht-zertifizierte Vorstufe zum Austrian-Cloud-Gütesiegel haben bisher 149 Unternehmen in Anspruch genommen, 58 davon aus Wien. In der Folge wird das neue Gütesiegel den Vermerk „Data stored/saved in Austria“ ersetzen. Auch nach Austrian-Cloud-Kriterien zertifizierte Unternehmen werden über das Firmen A-Z abrufbar sein. 

Anmeldung zum Gütesiegel und weitere Informationen im Internet unter http://www.austriancloud.net/

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