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„GEMEINSAM.SICHER mit dem Handel“ verstärkt Partnerschaft zwischen Handel und Polizei

Neue Sicherheitspartnerschaft bündelt gemeinsame Kräfte. Veranstaltungen informieren und schaffen Vertrauen.

© Sparte Handel Hohe Uniformpräsenz beim Auftakt-Abend der gemeinsamen Initiative im Spartenhaus am Schwarzenbergplatz

Sicherheit ist eine wichtige Grundvoraussetzung im Wiener Handel. „Das subjektive Empfinden der Gefahren für Händler ist in der letzten Zeit deutlich größer geworden, auch wenn die Kriminalitätsstatistik von Delikten auf Unternehmen in den letzten Jahren rückgängige Straftaten aufzeigte. Dem möchten wir mit einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei in persönlicher Aufklärung und in Gesprächen mit Sicherheitsexperten im Rahmen des Projektes ‚GEMEINSAM.SICHER mit dem Handel‘ entgegentreten“, erklärt der Obmann der Sparte Handel, Dr. Rainer Trefelik.

„GEMEINSAM.SICHER mit dem Handel“ fördert und koordiniert diesen professionellen Sicherheitsdialog zwischen Händlern, der Wirtschaftskammer und der Polizei. Ziel ist eine Gesellschaft des aktiven und verantwortungsvollen Handelns.
Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel

Überfälle auf Geschäfte in Wien 2016 rückläufig

15 Überfälle auf Geldinstitute im Jahr 2016 bedeuten den “niedrigsten Wert in den letzten 40 Jahren”. Im Jahr davor war es noch doppelt so viel. Bei den Rauben auf Juweliergeschäfte wurde ein Rückgang von 13 auf vier verzeichnet – was zumindest in den vergangen zehn Jahren der niedrigste Wert ist. Die Zahl der Trafiküberfälle sank ebenfalls von 35 auf 21.

Vom „Wegschauen“ zum „Hinschauen und Mitgestalten“

„Wir möchten die hohe objektive Sicherheit erhalten, das Sicherheitsvertrauen stärken und vom ‚Wegschauen‘ zum ‚Hinschauen und Mitgestalten‘ kommen“, erklärte der Koordinator des Projekts, Oberst Wolfgang Haupt von der Wiener Polizei. Schließlich sei „verhindern, dass etwas passiert, viel besser als aufzuklären“, so der hohe Wiener Polizeibeamte. Die Polizei startet Sicherheitspartnerschaften: Diese Partner tauschen regelmäßig Informationen aus und ergreifen Maßnahmen – jeder in seinem Bereich. Des weiteren werden Grätzelpolizisten und Sicherheitsverantwortliche als direkte und persönliche Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.

Infoveranstaltungen zur Aufklärung und Prävention

Bereits in den letzten Jahren gab es für bestimmte Hoch-Risikobranchen, wie Juweliere und Trafikanten, zahlreiche Infoabende und Sicherheitsfrühstücke. Im Rahmen der neuen Partnerschaft werden diese Veranstaltungen auch für alle anderen Handelsbranchen angeboten. Im Vordergrund des Auftakt-Infoabends am 11.9. standen neben der allgemeinen Kriminalprävention vor allem die neuen Bestimmungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mit der Reduktion der Wertgrenze auf 10.000,- EUR für Bargeschäfte sowie verpflichtende Durchführung einer Risikobewertung.

Neue Geldwäscherichtlinie – Herausforderung für den Handel

Die Geldwäschebekämpfungsvorschriften umfassen neben der Bewertung der Kunden und dem Ausfüllen von Formularen auch die Feststellung der Identität verdächtiger Personen sowie die Verdachtsmeldung an die Behörde. Zusätzliche Datenschutzregelungen und Aufbewahrungspflichten und  - für größerer Unternehmen - interne Organisations-und Schulungsvorgaben erhöhen den administrativen Aufwand für Handelsunternehmen.

Schwerpunkte der Polizeiarbeit 2017

Weitere Schwerpunkte der Polizeiarbeit liegen laut Oberst Haupt für das Jahr 2017 im Bereich der Eindämmung von Wohnraumeinbrüchen, Taschendiebstählen, der Suchtmittel- sowie der Bandenkriminalität und von Cybercrime. Die sichtbare Polizeipräsenz im öffentlichen Raum soll weiter erhöht werden. Außerdem werden die Beamten in den kommenden zwei Jahren verstärkt mit mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets ausgestattet, um schneller arbeiten zu können, das bringe zusätzlich mehr Servicequalität für die Bevölkerung.

Fotogalerie zum Auftakt-Infoabend

Hier gibt's weitere Infos zu GEMEINSAM.SICHER

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