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Europa sollte andere Sorgen haben als unsere Schnitzel

Acrylamid-Verordnung ist nächste Brüssel-Schikane für Unternehmer. Wirtschaftskammer Wien fordert freiwillige Aufklärung statt zusätzlicher Bürokratie.

Wiener Schnitzel mit Pommes
© PhotoSG - Fotolia Wirte wissen, wie sie Schnitzel und Pommes zubereiten müssen.

„Allergenverordnung, Rauchverbot, Registrierkassen-Verordnung: als wäre die Gastronomie in unserem Land nicht schon genug mit Bürokratie belastet, kommt jetzt mit der Acrylamid-Richtlinie die nächste Bevormundung der Konsumenten zu Lasten der Unternehmer“, ärgert sich Peter Dobcak, Fachgruppen-Obmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien.

Unsere Wiener Gastronomen wollen bestes Service bieten, aber bei diesen Regulierungen fragt man sich, ob das noch politisch gewünscht ist.
Gastronomie-Obmann Peter Dobcak

Die neue Regelung, die ab 2019 die Farbe frittierter Speisen, wie Pommes Frites, regeln und dadurch das möglicherweise krebserregende Acrymalid verringern soll, sieht Dobcak als zusätzliche Schikane für die bereits jetzt stark überregulierte Gastronomie.

Gäste essen nicht gern Verbrannntes

„Unsere Wirte schauen ohnehin darauf, dass die Schnitzel und Pommes nicht zu stark gebräunt sind, da unsere Gäste nicht gern verbrannt essen. Wir sollten daher eher auf Freiwilligkeit und eine vernünftige Aufklärungskampagne setzen, als den bürokratischen Aufwand zu erhöhen“, fordert der Gastronomie-Interessenvertreter.

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