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Direktorentag: Vernetzungstreffen von Bildung und Wirtschaft

Die Sparte Industrie organisierte gemeinsam mit Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer eine Info-, und Diskussionsveranstaltung für Wiener  Pädagogen.

Volles Haus beim ersten Direktorentag.
© Florian Wieser Volles Haus beim ersten Direktorentag.

Welche Anforderungen haben Betriebe an ihre Lehrlinge? Welche Rahmenbedingungen müssen geändert werden, um Pädagogen bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Schützlinge auf das Berufsleben vorzubereiten? Was hat sich am Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren geändert? Und – besonders wichtig: Wie kann man Jugendliche begeistern?

All diese Fragen wurden beim ersten Direktorentag der Sparte Industrie erörtert. Rund 70 Direktoren fanden sich dabei bei der Firma Kapsch ein, um mit Industrie-Spartenobmann Stefan Ehrlich-Adám, Wiener Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer und Hausherr Kari Kapsch zu diskutieren.

Praxis, Weiterbildungsmöglichkeiten und aktuelle Analysen

Neben Erzählungen aus der Praxis durch Kari Kapsch und zwei seiner Lehrlinge, wurde den Direktoren auch Whatchadoo vorgestellt, eine Online-Plattform bei der Schülern Berufe mit Videos vorgestellt werden. Weiters gab es umfassende Infos zum BIWI – dem Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft.

Zentraler Punkt der Veranstaltung war auch die Vorstellung der Bildungsbedarfsanalyse, die die Sparte Industrie durchgeführt hat. Die positive Nachricht: Die Nachfrage nach Lehrlingen wird weiter steigen. In den nächsten drei bis fünf Jahren werden die Betriebe rund 11 Prozent mehr Lehrlinge brauchen als sie heute bereits ausbilden. Allerdings geben fast zwei Drittel der Betriebe geben an, dass das Niveau im Vergleich zu den letzten Jahren schlechter geworden ist. Zehn Prozent der Betriebe konnten darum ihre Lehrstellen im vergangenen Jahr nicht besetzen – das sind umgerechnet rund 600 Lehrstellen. Im Anschluss an die Vorträge gab es für alle Direktoren die Möglichkeit eine „Tour durch 125 Jahre Kapsch-Innovation“ zu machen.

Weitere Termine in Planung

Die emotionale Diskussion mit den Direktoren zeigte deutlich: mit einem Termin ist es nicht getan. Eine sich rasant verändernde Gesellschaft – zum Beispiel werden immer weniger Hilfskräfte gesucht – stellt gleichermaßen neue Herausforderungen an Jugendliche, Pädagogen und Unternehmen. Gemeinsam mit Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer wird darum ein weiterer Termin organisiert, bei dem noch mehr in die Tiefe gegangen wird und bei dem gemeinsame Lösungen erarbeitet werden sollen – schließlich geht es um die Zukunft unserer Jugendlichen.

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