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Das hat die Wirtschaftskammer Wien 2017 vor!

Die Wirtschaftskammer (WK) Wien wird auch 2017 weiter daran arbeiten, das Programm „Für Wien” umzusetzen. Heuer stellt die WK Wien unter anderem die Idee eines Bezirksfinanzausgleichs vor.


© WKW

Im Herbst 2015 hat die Wirtschaftskammer Wien ihre Vision für Wien im Jahr 2020 präsentiert und in Form eines Forderungsprogramms an die Wiener Stadtregierung veröffentlicht. Seither arbeitet die WK Wien konsequent an der Umsetzung dieses Programms, um Wien als dynamischen und konkurrenzfähigen Wirtschaftsstandort zu positionieren und die Rahmenbedingungen für Wiener Unternehmer zu verbessern. Die Ziele des Programms „Für Wien” sind klar: Wien soll bis 2020 der dynamischste und unternehmerfreundlichste Wirtschaftsraum in der Europäischen Union (EU) werden.

Ärmel aufkrempeln und Projekte vorantreiben

Dazu sollen Steuern und Gebühren so weit abgesenkt werden, dass es einen neuen Gründerboom gibt, die Bürokratie soll ein Servicedienstleister der Wirtschaft sein, das heimische Bildungssystem an der EU-Spitze stehen und Schüler auch zur Selbstständigkeit ermuntern. Das Programm „Für Wien” ist - so wie im Vorjahr - auch heuer wieder Eckpfeiler der Jahresplanung für die interessenpolitische Arbeit der WK Wien. „In den vergangenen zwölf Monaten ist uns gemeinsam viel gelungen”, sagt WK-Wien-Präsident Walter Ruck. „Die Investitionszuwachsprämie wurde beschlossen, bei Betriebsanlagengenehmigungen gibt es Vereinfachungen und Beschleunigungen, Schanigärten können das ganze Jahr betrieben werden, die Vergnügungssteuer wurde abgeschafft, die Lohnnebenkosten wurden gesenkt, und es gibt klare Regeln für fairen Wettbewerb bei der Share-economy.” Zufrieden ist Ruck aber noch nicht. Denn: „Der Weg, bis unsere Vision von der Weltstadt Wien Wirklichkeit wird, ist noch lang und beschwerlich. Daher werden wir auch heuer die Ärmel aufkrempeln und unsere Projekte vorantreiben”, sagt Ruck.

Belastungen für Unternehmer reduzieren

Dazu will die WK Wien auch heuer bürokratische Hürden beseitigen und Belastungen für Unternehmer reduzieren, Maßnahmen zur Verbesserung der technischen Infrastruktur in den Bereichen Wirtschaftsverkehr, öffentlicher Verkehr, Energieversorgung und Telekommunikation auf Schiene bringen und Maßnahmen zum Ausbau und der Erhaltung der sozialen Infrastruktur - Bildung, Kultur, Gesundheit, öffentliche Sicherheit - unterstützen. Auf dem Programm für 2017 stehen daher unter anderem die Etablierung eines Bezirks-finanzausgleichs, der Bezirke dazu veranlassen soll, sich aktiv um die Ansiedlung von Betrieben zu kümmern und Absiedlungen zu verhindern, oder die Forderung nach einer neuen multifunktionalen Veranstaltungshalle, denn das Angebot an kulturellen und Sport-Großveranstaltungen soll auch in Wien wachsen können. 

Mehr Mut, aktiv zu gestalten, statt einfach zu verwalten

Auch die Anpassung der  Internationalisierungsförderung an veränderte Bedürfnisse, speziell auch von  Start-ups, steht an, oder das Thema Arbeitszeitflexibilisierung, die von Arbeitgebern und  Arbeitnehmern  gewünscht wird. Und es braucht Lösungen für die drängenden Fragen der Citylogistik - wie zum Beispiel den baldigen Baubeginn des Lobautunnels, betont Ruck. „Es braucht gerade in diesen wirtschaftlich immer noch herausfordernden Zeiten mehr Mut von den Verantwortungsträgern. Mehr Mut, aktiv zu gestalten, statt einfach zu verwalten. Mehr Mut, Leistungsgerechtigkeit zu schaffen. Mehr Mut, damit Unternehmertum seinen verdienten Stellenwert in unserer Gesellschaft bekommt”, betont er.

Aus für die  Mehrfachversicherung

Dringend nötige Verbesserungen für Unternehmer sollen 2017 auch ein Ende der Mehrfachversicherung bringen - die WK Wien will hier eine Wahlfreiheit für Unternehmer durch setzen - und das Schaffen von Rechtssicherheit bei der Abgrenzung zwischen selbstständiger und unselbstständiger Arbeit. Dazu soll es auf Initiative der WK Wien eine Vorabprüfung geben und per Bescheid eine verbindliche  Entscheidung der Gebietskrankenkasse gleich zu Beginn der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit.

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