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Zwei Wege, die Wirtschaft zu stützen

Mit Garantien und direkten Zuschüssen will die Regierung die Liquidität der Betriebe sichern. Die Registrierung bzw. die Antragstellung für diese Leistungen ist bereits möglich.

Unterstützung
© Corbis

Der Corona Hilfsfonds stellt einen großen Teil des 38-Milliarden-Euro-Rettungsschirms der Regierung dar. Sein Ziel ist die Liquiditätssicherung für Betriebe mit großen Umsatzeinbußen durch die Covid-19-Maßnahmen. Zwei Instrumente wurden dafür auf die Beine gestellt (Stand der Infos: 15. April, 12 Uhr):

Überbrückungsgarantien

Die Republik übernimmt die Besicherung von Betriebsmittelkrediten. Abdeckungshöhe:

  • Bei Krediten bis zu 500.000 Euro bis zu 100 Prozent,
  • bei höheren Krediten bis zu 90 Prozent der Kreditsumme.

Abgedeckt werden höchstens drei Monatsumsätze oder 120 Millionen Euro des in Österreich bestehenden Liquiditätsbedarfs. Für mehr braucht es eine Sondergenehmigung.

Laufzeit: maximal fünf Jahre, Verlägerung um weitere fünf Jahre möglich.

Zinssatz und Entgelte: je nach Höhe der Garantie höchstens ein Prozent. Für 90 Prozent-

Garantien werden  von der EU festgesetzte die Garantieentgelte werden von der EU festgesetzt und betragen - abhängig von der Größe des Unternehmens und der Laufzeit der Garantie - zwischen 0,25 Prozent und zwei Prozent 

Aktiengesellschaften dürfen während der Laufzeit der Garantie nur begrenzt Bonuszahlungen an die Vorstände leisten oder Aktienrückkäufe tätigen und zwischen 16. März 2020 und 15. März 2021 keine Dividenden auszahlen.

Beantragung: ist seit 8. April möglich. Ansprechpartner ist für jedes Unternehmen die eigene Hausbank.

Zuschuss zu Fixkosten

Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erhalten steuerfreie, nicht rückzahlbare Zuschüsse zu Fixkosten. Förderbar sind betriebsnotwendige Fixkosten, soweit sie nicht reduziert werden konnten (z.B. Mieten, Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen, unkündbare vertragliche Zahlungsverpflichtungen, Lizenzkosten, Strom-, Gas-, Telefon- und Internetkosten) und der Unternehmerlohn bis maximal 2000 Euro pro Monat. Auch ein Wertverlust von verderblichen und saisonalen Waren fällt darunter, wenn diese aufgrund der Covid-19-Maßnahmen mehr als 50 Prozent ihres Wertes verlieren.

Zuschusshöhe (Ersatzleistung): ist abhängig von der Höhe des Umsatzausfalls und wird von den Fixkosten berechnet. 

  • 40 - 60 Prozent Ausfall: 25 Prozent Ersatzleistung,
  • 60 - 80 Prozent Ausfall: 50 Prozent,
  • 80 - 100 Prozent Ausfall: 75 Prozent.

Der Fixkostenzuschuss ist auf maximal 90 Millionen Euro pro Unternehmen beschränkt.

Bemessungsgrundlage: Fixkosten und Umsatzausfälle ab 16. März bis Ende der Covid-Maßnahmen, längstens bis 16. Juni 2020.

Bestätigung: Die Angaben zu Umsatzeinbruch und Fixkosten müssen von einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bestätigt werden.

Antragstellung in zwei Schritten:

1. Registrierung für den Fixkostenzuschuss zwischen 15. April und 31. Dezember 2020 (online über das Austria Wirtschaftsservice, siehe Kasten unten).

2. Auszahlungsanträge können bis 31. August 2021 gestellt werden.

Die Auszahlung erfolgt nach Feststellung des Schadens und Bestätigung durch den Steuerberater/Wirtschaftsprüfer und somit nach Beendigung des laufenden Wirtschaftsjahres . 

Ausnahmen: Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, die keine Corona-Kurzarbeit in Anspruch genommen und Mitarbeiter gekündigt haben, und der gesamte Finanz- und Versicherungsbereich sind von dieser Maßnahme ausgenommen.


Corona Hilfsfonds: Die Maßnahmen im Überblick

Maßnahme 1: Überbrückungsgarantien der Republik

  • Zur Besicherung von Betriebsmittelkrediten
  • Je nach Kredithöhe 90 oder 100 Prozent der Kreditsumme
  • maximale Laufzeit: 10 Jahre
  • Zinssatz max. 1 % (je nach Garantiehöhe
  • Beantragung: seit 8. April möglich
  • Antragstellung: über die Hausbank

Maßnahme 2: Fixkostenzuschuss

  • Zuschüsse zu bestimmten Fixkosten,
  • bei Umsatzeinbruch von mind. 40 %,
  • Zuschusshöhe je nach prozentuellem Umsatzausfall zwischen 25 und 75 Prozent der Fixkosten,
  • bis Jahresende 2020 registrieren, nach Ende des Wirtschaftsjahres (längstens bis 31. August 2021) Antrag stellen,
  • Bestätigung von Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer,
  • Antragstellung online bei aws (Registrierung ab 15. April - siehe unten),
  • Auszahlung über die Hausbank.


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