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Zurück ins Home-Office

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt weiter. Wie der Weg zurück in die Telearbeit gelingt und welche Maßnahmen man dafür treffen sollte.

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt weiter. Wie der Weg zurück in die Telearbeit gelingt und welche Maßnahmen man dafür treffen sollte.
© Cookie Studio/Shutterstock

Aufgrund des kontinuierlichen Anstiegs der Corona-Infizierten ist auch am Arbeitsplatz Vorsicht geboten. Auf Empfehlung der Bundesregierung schicken immer mehr Betriebe ihre Mitarbeiter wieder zurück ins Home-Office. Zwar haben viele Unternehmen bereits zum Lockdown provisorisch auf Telearbeit umgestellt. Um auch längerfristig eine zufriedenstellende Home-Office-Lösung zu finden, sollten aber einige Grundvoraussetzungen geschaffen werden.

Grundausstattung

Wichtig für Mitarbeiter, die von zu Hause aus ihren Job verrichten, ist neben einem PC oder Laptop auch eine möglichst leistungsfähige Internetverbindung. Im Home-Office ist es besonders wichtig, dass ausschließlich firmeneigene Geräte mit genehmigter Software zum Einsatz kommen. Die Verschlüsselung der Festplatte sollte dabei jedenfalls Standard sein. Um sich zu Hause via Internet mit den Kollegen oder Kunden auszutauschen und zeitgleich die Tastatur zu bedienen, ist ein Headset mit Mikrofon ideal. Mit der Arbeit von zu Hause aus und dem erhöhten Datentransfer steigt auch der Bedarf an IT-Ressourcen im Unternehmen. Hier empfiehlt sich die Nutzung von Pay-Per-Use-Modellen, bei denen nur für jene Serverleistung bezahlt wird, die auch tatsächlich benötigt wird.

Technische Unterstützung

Treten im Home-Office technische Schwierigkeiten auf, kann die Nutzung des Remote Desktops von Vorteil sein. Administratoren können so mittels Fernzugriff Fehler beheben. Diese Technologie kann für die Fernarbeit auch von Mitarbeitern benutzt werden, indem sie auf den PC im Büro zugreifen. Besonders wichtig bei der Arbeit von zu Hause aus ist die regelmäßige Synchronisation von Daten wie E-Mails, Office-Dateien oder wichtigen Kundenkontaktdaten. So bleiben auch die Daten im Büro immer auf dem neuesten Stand.

Cyber-Sicherheit

Home-Office ist auch eine massive Frage der Sicherheit. Unternehmen sind gut beraten, gemeinsam mit den Mitarbeitern klare Sicherheitsstandards zu fixieren. Dazu gehört zum Beispiel das Verwenden von Zugriffsbeschränkungen für Geräte sowie das Sperren des Geräts, wenn der Home-Office-Arbeitsplatz verlassen wird. Um eine geschützte Verbindung zum Firmennetzwerk aufzubauen, empfehlen sich VPN-Dienste. Auch WLAN oder LAN-Verbindungen sollten entsprechend abgesichert sein. Sicherheitsupdates bei Betriebssystemsoftware, wichtigen Programmen und Apps sollten immer umgehend installiert werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Neben der technischen Prävention ist es wichtig, dass Unternehmer und Mitarbeiter vorsichtig und aufmerksam bleiben. Sicherheitsrichtlinien und ein sinnvolles Berechtigungsmanagement können helfen, Angriffe zu verhindern. Im Notfall steht auch die Cyber Security Hotline der Wirtschaftskammer Österreich unter 0800 888 133 zur Verfügung.



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