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Zum Jubiläum ein Rekordergebnis

Die Wienerberger AG konnte im ersten Halbjahr sowohl Umsatz als auch Ergebnis gegenüber dem Vorjahr merklich steigern. Das mit Ziegelherstellung groß gewordene Unternehmen feiert heuer sein 200-jähriges Gründungsjubiläum.

Wienerberger zählt zu den weltweit führenden Produzenten bei Ziegeln und Baustoffen.
© Uwe Strasser Wienerberger zählt zu den weltweit führenden Produzenten bei Ziegeln und Baustoffen.

Mit Zuwächsen in allen Geschäftsbereichen und einem Umsatz von 1,74 Milliarden Euro - einem All-time-high in der 200-jährigen Unternehmensgeschichte - schloss die Wienerberger-Gruppe das erste Halbjahr 2019 ab. Das EBITDA (= Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) stieg gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um ein Drittel auf 287 Millionen Euro, das Nettoergebnis (nach Steuerabzug) konnte von 53 Millionen Euro auf 127 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass Wienerberger mit seiner Strategie, neue, innovative Produktlösungen und Wert schaffendes Wachstum voranzutreiben, richtig liegt”
Wienerberger-Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch

Dazu werde auch konsequent an der Verbesserung der Kostenstruktur gearbeitet. Firmenintern läuft ein Optimierungsprogramm, das alle Bereiche umfasst und mehr als 25 Millionen Euro zum aktuellen Ergebnis beitrug. Im Gesamtjahr will Wienerberger ein EBITDA von 570 bis 580 Millionen Euro erreichen - nach 470 Millionen Euro im Vorjahr.

Weltweit führender Ziegelproduzent

Wienerberger hat seine Agenden in vier Geschäftsbereiche gegliedert: Der Bereich Building Solutions mit Ziegeln und Flächenbefestigungen, der Bereich Piping Solutions mit Kunststoff- und keramischen Rohren, die Division North America mit dem USA- und Kanada-Geschäft sowie der Bereich „Holding & Others” mit den Headquarter-Services und dem indischen Markt. Das 1819 gegründete Unternehmen  ist heute nach eigenen Angaben der weltweit führende Ziegelproduzent, in Europa auch Marktführer bei Tondachziegeln. Als Vorreiter in der Baustoffbranche setzt der Wienerberger-Konzern auf Innovation und Digitalisierung - vernetzte Planung sowie laufend neue Produkte und zukunftsweisende Technologien für Neubau und Renovierung. Am Standort Wien werden seit den frühen 1970er Jahren keine Ziegel mehr produziert. Am Wienerberg befindet sich aber nach wie vor der Konzernsitz, 280 Mitarbeiter arbeiten hier. Wienerberger notiert auch seit 150 Jahren an der Wiener Börse - die zweitälteste börsenotierte österreichische Aktiengesellschaft. Seinen 200. Geburtstag hat das Unternehmen unter anderem mit einem Jubiläumsfilm, einem 200-Jahre-Magazin und einer großen Jubiläumsgala Ende Mai in der Erdberger Marx-Halle begangen.


200 Jahre Wienerberger

  • 1819 kauft der niederösterreichische Bauingenieur Alois Miesbach eine staatliche Ziegelei am Wienerberg - die Geburtsstunde der heutigen Wienerberger AG. Dank kluger Expansionspolitik macht er den Betrieb zur größten Ziegelfabrik Europas.
  • 1869 formiert Miesbachs Nachfolger Heinrich Drasche die Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft, eine Aktiengesellschaft, die seither an der Wiener Börse notiert.
  • Das 20. Jahrhundert ist geprägt von Krisen und Kriegen, später vom Nachkriegs-Boom. Ab 1967 werden die Ziegelfabriken am Wienerberg sukzessive stillgelegt, das Unternehmen verlagert die Produktion aus der Stadt.
  • Die letzten zwei Jahrzehnte stehen im Zeichen von Expansion, Diversifikation und dem Aufstieg zum Global Player. Der Konzern expandiert nach Ost- und Westeuropa, in die Benelux-Staaten und die USA, nach der Jahrtausendwende auch nach Kanada und Indien.
  • 2009 beendet die Wirtschaftskrise die Expansionspolitik des Konzerns. Er muss sich neu ausrichten, einige Standorte schließen, Kosten und Personalstand senken. Ab 2015 gibt es wieder schwarze Zahlen. Heute hat Wienerberger 195 Produktionsstandorte in 30 Ländern und beschäftigt mehr als 16.000 Mitarbeiter in vier Geschäftssparten.


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