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Ein Erfahrungsbericht von der Zukunftsreise nach Moskau

von Peter Estfeller

Moskau
© Peter K. Estfeller

Österreich ist bekanntlich ein erfolgreiches Exportland, dies zeigt die Tatsache, dass Österreich den fünftgrößten Exportanteil pro Kopf innerhalb der EU aufweist. Mit einer über fünfzigprozentigen Exportquote hängt aber auch viel von der Exportfähigkeit der österreichischen Wirtschaft ab. Ein Erfolgsfaktor ist die Innovationskraft unser Unternehmen, damit können wir international punkten. Um unsere Innovationskraft zu stärken hat die Außenwirtschaft Österreich mit „Innovate Austria“ ist ein weltweites Innovationsnetzwerk mit über 100 Standorten aufgebaut um Österreichs Unternehmen am Puls der Zeit zu halten. Die Fähigkeit zu Innovation bedeutet Offenheit, den Willen zum Austausch und dem Kennenlernen anderer Märkte und Unternehmen.

Die Außenwirtschaft Österreich lädt laufend Unternehmerinnen und Unternehmer ein, an Zukunfts- und Marktsondierungsreisen zu aktuellen, innovativen Themenblöcken ein. Eine Marktsondierungsreise zum Thema „Visual Computing & Virtual Reality“ ging nach Moskau.

Unterwegs in Moskau

Moskau präsentierte sich als wirtschaftlich starke, in unserer Branche als besonders junge, dynamische Region. Besonders positiv fällt die internationale Ausrichtung der besuchten Unternehmen auf. Die kyrillische Schrift und die russische Sprache werden von unserer Seite oft als Barriere gesehen. Englisch kann man aber erwarten, viele Gesprächspartner konnten sich mit Deutsch verständigen.

In den drei Tagen konnten die Teilnehmer einen kleinen, aber bedeutenden Ausschnitt der ICT Branche Moskaus kennenlernen. Unter anderen "CROC", einen international agierenden IT Integrator und Dienstleister und "Groupe-IB",  ein führender IT-Security Dienstleister sowie "T-Platforms", ein Hersteller im Bereich High-Performance-Computing und Supercomputing.

Innovation im  "Silicon Valley" Russlands

Alle diese Unternehmen zeichnen sich durch ausgereifte Prozesse von der Beratung über die Entwicklung bis zur Integration aus. Die Einführung von Produkten mit hohem Forschung- und Entwicklungsanteil steht im Mittelpunkt. Anders geartet ist das Unternehmen "YANDEX", Russlands Google, Amazon und Uber in Einem. "YANDEX"  hat Lösungen für Endkunden wie eine Suchmaschine, Karten- und Navigations-Apps, Shops und auch selbstfahrende Autos, die als Ergänzung der eigenen Taxiflotte eingesetzt werden sollen.

Den Schlusspunkt der Reise setzte der Besuch des Forums „open innovations“ in Skolkovo, das aktuell zum „Silicon Valley“ Russlands ausgebaut wird. Starke Technologiefonds errichten hier Innovationszentren um russischen Start-Ups Unterstützung für deren Entwicklungen zu geben. Im Rahmen des Forums konnten diese Start-Ups diese Entwicklungen einem internationalen Publikum präsentieren. Viele international besetze Diskussionspanels rundeten dieses Forum ab.

Nutzen Sie "go-international"

Nutzen Sie die diese Möglichkeiten neue Exportmärkte kennenzulernen und die damit verbundenen vielfältigen Unterstützungen unserer Außenwirtschaft. Mit „go-international“ wurde ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Digitalisierung am Wirtschaftsstandort aufgelegt, gemeinsam mit der WKO zur Unterstützung unserer Unternehmen bei ihren Internationalisierungsbemühungen.




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