th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Zu Silvester droht den Ohren das Knalltrauma

Feuerwerksunfälle sorgen jährlich für hunderte Verletzungen. Neben Händen und Augen sind die Ohren besonders gefährdet – hier ist die Dunkelziffer hoch. Die Wiener Hörakustiker geben Tipps für ein gehörschonendes Silvester.

Gerade Kinderohren brauchen zu Silvester Schutz
© pexels.com Gerade Kinderohren brauchen zu Silvester Schutz

Jährlich verletzen sich rund 200 Österreicher beim Umgang mit Feuerwerkskörpern. Die meisten Unfälle passieren in der Zeit um den Jahreswechsel. Raketen und Böller zu zünden ist nicht nur für die Finger gefährlich. Explosionen in unmittelbarer Nähe können auch in den Ohren ein Knalltrauma verursachen. Dazu reicht ein kurzer Knall ab 135 dB. (Zum Vergleich: Bereits die beliebten „Chinaböller“ erreichen 145 dB. Feuerwerke, die am Boden „fehlzünden“, überschreiten die Gefahrenschwelle mit Leichtigkeit.)

„Gerade bei Knalltraumata zu Silvester ist die Dunkelziffer besonders hoch. Die meisten Menschen suchen bei einer Hörminderung nach einem besonders lauten Kracher nicht sofort medizinische Hilfe auf. Viele wissen auch gar nicht, was ein Knalltrauma ist.“
Anton Koller, Landesinnungsmeister der Hörakustiker

Dass feine Innenohrhärchen beschädigt wurden, merkt man an Symptomen wie Dröhnen oder Rauschen in den Ohren, ein dumpfes Hörempfinden oder eine akute Hörverminderung. Auch Tinnitus kann entstehen. 

So schützt man die Ohren vor Knalltrauma

Zwar kehrt bei einem Knalltrauma das Gehör meistens von selbst zurück, jedoch sollte bei den ersten Anzeichen weitere Lärmbelastung vermieden und sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden, um schwerwiegendere Folgen auszuschließen. „Noch besser wäre es freilich, bereits vorbeugend etwas für den Ohrenschutz zu tun“, rät Koller.

  • Vor allem Kinder und Jugendliche brauchen Gehörschutz. Ihre Ohren sind besonders sensibel. Bereits Ohrenstöpsel erweisen hierfür gute Dienste, noch besser ist ein sogenannter Kapselgehörschutz.
  • Ein individuell angepasster Gehörschutz, der vom Hörakustiker angefertigt wird, lohnt sich gerade dann, wenn man öfter Lärm ausgesetzt ist. Die Ohrpassstücke schließen das Ohr ab und können durch spezielle Filter Frequenzen filtern. „Bei einer Dauerbelastung stellt bereits eine Lautstärke von 80 dB ein gesundheitliches Risiko dar und ist eine Ursache für den schleichenden Hörverlust im Alter“, schildert Koller.
  • Wer nicht gänzlich auf Knallereien verzichten möchte, kann beispielsweise auf Fontänen, Knallerbsen, Wunderkerzen oder Knallfrösche umsteigen, die auf eine Distanz von einem Meter ungefährlich fürs Gehör sind.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Tourismus, Wien, Gastronomie, Lokal, Restaurant, Gläser, Kellner, Tourismus, Gastronomie

Aktuelle Gastro-Umfrage zur Wiedereröffnung am 15. Mai

Online-Gästebefragung der Wirtschaftskammer Wien zeigt Zuspruch für Wiedereröffnung der Wiener Gastronomie und Kaffeehäuser – Lieferservice alleine reicht den Konsumenten nicht – Akzeptanz zu Preissteigerungen von Konsumentenseite gegeben mehr

Auto

Kritik an Ökoprämie verkennt Nutzen für Umwelt und Wirtschaft

Die drastischen Auswirkungen der Coronakrise sind auch in der Wirtschaft zu spüren. Um die 450.000 direkten, indirekten oder induzierten Arbeitsplätze der österreichischen Kfz-Branche zu sichern, erneuert Burkhard Ernst, Obmann des Wiener Fahrzeughandels und Vorsitzender des Vereins „Mein Auto“, seine Forderung, kurzfristig eine Ökoprämie für den Kauf von Neuwagen einzuführen. mehr