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Zoofachhandel will härtere Strafen für illegalen Tierhandel

Die Zoofachhändler beklagen zu wenige Maßnahmen gegen illegale Händler. Den legalen Tierhandel im Fachgeschäft immer weiter einzuschränken, sei kontraproduktiv.

Zoofachhande.
© Dora Zettl/Shutterstock

Seit Jahren müsse der Zoofachhandel als „Prellbock für die Missstände im Umgang mit Heimtieren” herhalten, beklagt Kurt Essmann, Vorsitzender der Berufsgruppe Zoofachhandel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Dabei sei eine gesetzliche Schieflage entstanden. Der Fachhandel werde immer mehr eingeschränkt, was aber in erster Linie dem illegalen Schwarzhandel mit Heimtieren in die Hände spiele. Und gegen diesen ist, so Essmann, die gesetzliche Handhabe äußerst unzureichend.

Kürzlich angehobene Strafen sind noch immer viel zu niedrig

Essmann möchte strengere Gesetze gegen illegale Tierhändler, um die abschreckende Wirkung zu verstärken. Illegaler Tierhandel müsse ein strafrechtlich relevanter Tatbestand werden. „Solange illegale Tierhändler keine ernsthaften Konsequenzen zu fürchten haben, wird sich die Problematik nicht beheben lassen”, betont er. Die kürzlich angehobenen Strafen seien „noch immer viel zu niedrig”.

„Letztlich soll der Verkauf von Tieren ausschließlich durch geschulte Menschen und mit ausreichender Beratung erfolgen.” 
Kurt Essmann

Dazu fordert er gleiche Rahmenbedingungen für alle, die mit Heimtieren handeln. Sie sollen - wie der Zoofachhandel derzeit schon - ebenfalls regelmäßig durch den Amtstierarzt kontrolliert werden und auch Genehmigungen für Betriebsanlagen brauchen.

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