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Zeit und Geld sparen mit Pauschalierungen

Bei der Erstellung der Steuererklärung für das Jahr 2018 sollten vor allem Einzelunternehmen prüfen, ob bei der Gewinnermittlung oder der Berechnung der Vorsteuern eine Pauschalierung sinnvoll ist.

Pauschalierungen
© Kate Kunz/Corbis

Pauschalierungen können viele Vorteile haben: Sie machen die Aufzeichnungen einfacher, senken eventuell die Steuerberatungskosten und reduzieren mitunter auch die Steuerbelastung. Gerade für Einzelunternehmen zahlt es sich also aus zu prüfen, ob die Anwendung einer Pauschalierung für die kommende Steuererklärung sinnvoll ist.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Pauschalierungsarten: Der Basispauschalierung, die von Unternehmen aller Branchen gewählt werden kann, und branchenspezifischen Pauschalierungen.

Bei der Basispauschalierung werden die Betriebsausgaben mit zwölf Prozent pauschal ermittelt. Für bestimmte Tätigkeiten wie kaufmännische oder technische Beratung, Konsulent oder Geschäftsführer ist der Wert mit sechs Prozent festgelegt. Zusätzlich sind einige weitere Ausgaben in tatsächlicher Höhe absetzbar. Dazu gehören etwa Wareneinkauf, Löhne und die eigenen Sozialversicherungsbeiträge.

Eine oft wenig bekannte Möglichkeit ist die Pauschalierung für nichtbuchführende Gewerbetreibende. Diese gibt es für 54 Gewerbezweige - von Bandagisten bis zu Zahntechnikern. Mit welchem Prozentsatz sie ihre Ausgaben pauschal berechnen können, ist je nach Branche unterschiedlich und reicht von 5,2 Prozent bis 20,7 Prozent. Zusätzlich sind noch einige Betriebsausgaben mehr als bei der Basispauschalierung absetzbar. Diese sind entsprechend den Belegen in tatsächlicher Höhe anzusetzen und nachzuweisen.

Ein spezielles Pauschalierungsangebot gibt es auch für Handelsvertreter, Bausparkassenvertreter, Finanzdienstleister, Vermögensberater, Versicherungsagenten, Versicherungsmakler, Warenpräsentatoren und ähnliche Berufe. Sie können bestimmte Aufwendungen pauschal mit zwölf Prozent des Provisionsumsatzes ermitteln (maximal 5825 Euro) und die restlichen Ausgaben laut Beleg absetzen.

Im Gastgewerbe können bestimmte Ausgaben modular errechnet werden. Es gibt ein Grundpauschale mit zehn Prozent, ein Mobilitätspauschale mit zwei Prozent sowie ein Energie- und Raumpauschale mit acht Prozent des Umsatzes. Die übrigen Betriebsausgaben können mit Belegen in nachgewiesener Höhe abgesetzt werden

 

Info-Blätter

Für die einzelnen Pauschalierungsvarianten gibt es Info-Blätter, die einen guten Einblick in alle Details geben, auf die es in der Praxis ankommt. Info-Blätter gibt es auf der Homepage der Wirtschaftskammer Wien (siehe Link) etwa zum Thema Basispauschalierung, für die Pauschalierung für nichtbuchführende Gewerbetreibende, zum Thema Betriebsausgaben- und Vorsteuerpauschalierung für Handelsvertreter sowie zur Pauschalierung im Gastgewerbe.

Beratung

Zusätzlich zu den Info-Blättern bietet die Wirtschafts-kammer Wien ihren Mitgliedern auch kostenlose, individuelle Beratungen an - telefonisch, per E-Mail oder persönlich.


 

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