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Würfel mit Sprachtalent

Elisabeth Dokalik-Jonak hat - gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern - ein Sprach- und Sprechwerkzeug für Menschen entwickelt, deren Vermögen sich auszudrücken eingeschränkt ist. Eine Herzensangelegenheit, wie sie betont.

Würfel
© Bernadette Reiter

„Sprache ist ein für den Menschen enorm wichtiger Impuls, es gibt jedoch Menschen, wie z.B. Demenzkranke, die haben diesen Impuls verloren”, erklärt Elisabeth Dokalik-Jonak. Sie ist Geschäftsführerin und wissenschaftliche Leiterin von Memocorby. Gemeinsam mit Nikolaus Kerö hat sie das Unternehmen 2016 gegründet. Dokalik-Jonak ist Hochschuldozentin für Englisch, Fachdidaktik und Fachwissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Wien und an der Universität Wien. Seit mehr als 20 Jahren unterrichtet sie in Österreich, Großbritannien und den USA. Ihre Forschungstätigkeiten umfassen u.a. die Bereiche phonetisches Bewusstsein und Neurolinguistik. Somit war es kein Zufall, dass Sie mit der Problematik einer eingeschränkten Kommunikation quasi von Berufswegen konfrontiert war.

„Ich hatte einen sicheren Job, aber es war mir ein dringendes Anliegen, mich selbstständig zu machen und ein Tool zu entwickeln, dass sprach- und sprecheingeschränkten Menschen hilft, sich auszudrücken”
Elisabeth Dokalik-Jonak

Allen Bedenken im Umfeld zum Trotz machte sie sich mit Memocorby selbstständig. „Wir haben ein  digitales Lerntool für das multi-sensorische Lernen von Sprache entwickelt. Es wird als Lerntool bei verschiedenen Sprech- und Sprachtherapien eingesetzt, zum Beispiel bei Schlaganfall- und Schädel-Hirn-Trauma-Patienten, Demenzpatienten und für Kinder mit Logopädiebedarf”, erklärt die Expertin.

Erfolgserlebnis sofort da

Mit den Memocorby Würfeln trainieren die Patienten sowohl ihre sprachlichen als auch kognitiven und motorischen Fähigkeiten. „Memocorby ist also ein Lerntool, mit dessen Hilfe man ein Wort sehen, hören und begreifen kann. So wird Sprache wiederzuerlernen einfach gemacht”, erklärt Dokalik-Jonak. Ein Lernset - bestehend aus Würfeln und Tablet - kann mehr als 100 Programme abspielen - je nach Schwierigkeitsgrad. Fragt das Tablet „Was isst du am liebsten?” (siehe oben), hebt der Klient einfach den Würfel seiner Wahl hoch und das Sprachtool im Tablet wiederholt die Wahl, z.B. Apfel. „Schwierigere Levels beinhalten z.B. ein fehlendes Wort in einen Satz einzufügen. Hebt man den korrekten Würfel hoch, ist das Erfolgserlebnis, so wie bei allen anderen Programmen sofort da”, erklärt Dokalik-Jonak. Auch das Heben von Gegenständen - die Würfel sind leicht, jedoch nicht zu leicht und gut greifbar - trainiert laut Studien das Langzeitgedächtnis. „Mit spielerischem Lernen, inklusive visueller Unterstützung, tun wir Menschen uns am leichtesten. Das ist die Motivation von Memocorby, unsere Leidenschaft. Und der langsam aber sicher einsetzende internationale Erfolg gibt uns recht”, so Dokalik-Jornak. 

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