th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wirtschaftskammer Wien setzt nächsten Schritt zur Anbindung an die neue Seidenstraße

Beitritt zu chamber 6, der Vereinigung der Wirtschaftskammern der Weltstädte – Biach fordert einmal mehr Bau der Breitspurbahn bis Wien

seidenstraße
© pyta/shutterstock - wkw/pippan

Das größte Infrastrukturprojekt der Menschheitsgeschichte, die „belt and road initiative“ oder auch Neue Seidenstraße nimmt immer konkretere Formen an: Monatlich werden nicht nur neue Projekte gestartet, sondern auch fertiggestellte in Betrieb genommen. Bestes Beispiel ist der weltgrößte Dryport in Khorgos an der kasachisch-chinesischen Grenze: Dort werden schon heute täglich Güterzüge nach Europa von der chinesischen Normalspur auf die russische Breitspur umgespurt und auf die Weiterreise in den Westen geschickt. 

Heranführung der Breitspurbahn bis in den Raum Wien

„Während der Güterumschlag auf den Korridoren der Neuen Seidenstraße monatlich steigt, steht Österreich noch immer auf der Zuschauertribüne. Irgendwann wird es aber keine Zustiegsmöglichkeit für Österreich mehr geben - der Warenverkehr wird andere Wege nach Europa gefunden haben, Österreich wird umfahren“, mahnt Alexander Biach, stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer Wien, die dringend nötige Anbindung an die Neue Seidenstraße an. Das richtige Mittel zum Zweck ist für ihn die Heranführung eben der Breitspurbahn bis in den Raum Wien. Derzeit endet sie in Kosice, im Osten der Slowakei:

„Mit der Breitspur bis Wien können wir unsere Verteilerfunktion für den zentral- und osteuropäischen Raum, die wir uns seit dem Fall des Eisernen Vorhangs erobert haben, langfristig absichern. Ohne diesen Anschluss an die Neue Seidenstraße ist das Drehkreuz Wien aber gefährdet“
Alexander Biach

Die Wirtschaftskammer Wien selbst treibt die Annäherung an die Neue Seidenstraße weiter voran. Sie bereitet nun den Beitritt zur weltweiten Vereinigung der C6 – Chamber 6 vor, die aktuell aus den Kammern der Städte Peking, Berlin, London, Paris, Moskau und San Paulo besteht. Diese arbeiten gemeinsam an Konzepten für Stadtentwicklung, Handel, Exportförderung, Ausbildung und Positionierung der jeweiligen Wirtschaftsstandorte. Die C6 veranstalten ein jährliches Treffen, um diese Themen zu diskutieren. Das heurige Treffen, bei dem die Wirtschaftskammer Wien offiziell aufgenommen werden soll, findet Anfang Mai in Peking statt. Einer der Hauptpunkte bei der diesjährigen C6-Konferenz werden die Chancen sein, die die Neue Seidenstraße bietet.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Wirtschaftsnachrichten
Walter Ruck

Kammer-Klammer zwischen Wien und München

Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck und Eberhard Sasse, Präsident der IHK München unterschreiben Pakt für engere Zusammenarbeit - Bayern nimmt Wien so viele Waren ab wie USA, Italien und China zusammen. mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Alexander Biach

Standortanwalt spricht für Jobs und Wertschöpfung

Es ist ein großer Wurf. Seit 1. Juli hat Wien einen bundesgesetzlich verankerten Standortanwalt. Die Idee dazu kam von der Wirtschaftskammer Wien. Auslöser waren ewige Verzögerungen und „negative campaining” zu Projekten wie Lobautunnel oder Dritter Piste am Flughafen. Der Standortanwalt soll das jetzt ändern. mehr