th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Wirtschaftskammer Wien präsentiert drei Säulenmodell zur Neuordnung der heimischen Infrastruktur

Infrastruktur-Holding, Standortanwalt und Regulatorenbündelung bringen schnellere Verfahren, effizientere Bau- und Betriebskoordination, bessere Nutzung.

© wkw

In der Ostregion liegen wichtige Infrastrukturprojekte wie beispielsweise Flughafenausbau, Lobautunnel, internationaler Busterminal oder eine neue multifunktionale Eventhalle seit geraumer Zeit auf Eis bzw. stecken in teils jahrzehntelangen Begutachtungsverfahren. Das liegt an politischer Entscheidungsschwäche und an verkrusteten, nicht mehr zeitgemäßen Strukturen. Die Wirtschaftskammer Wien schlägt deshalb zur Neuordnung ein 3-Säulen-Modell für die heimische Infrastruktur vor. So sollen die überlangen Planungs- und Verfahrensdauern, die mangelnde Koordinierung bei Bau und Betrieb vermieden sowie eine bessere Nutzung erreicht werden.

„Es ist Zeit, die heimische Infrastruktur auf neue Beine zu stellen. Im Standortwettbewerb laufen uns die anderen sonst auf und davon. Lassen wir die Infrastrukturbetreiber nicht im Regen stehen, holen wir sie unter ein Dach! Wir erleichtern damit ihre Planungen und stellen ihnen einen Standortanwalt zur Seite. Und wir werden die Infrastruktur künftig noch effizienter nutzen – zum Wohle des Standorts und der Menschen“
 Alexander Biach, Direktorstellvertreter in der Wirtschaftskammer Wien
infrastruktur
© wkw

Infrastruktur-Holding

Gleich vorweg: Staatliche Infrastruktur soll in Staatsbesitz bleiben. Es geht nicht um Privatisierung, sondern darum, die Infrastrukturbeteiligungen des Bundes unter ein Dach zu holen. So sollen Effizienzsteigerung und Verschlankung der Strukturen sowie Synergieeffekte bei Bau und Betrieb wie beispielsweise gemeinsames Ausschreibungswesen möglich werden. Die Einflussnahme der Politik auf die Staatsbetriebe wird verringert. Mit einem Generationenplan macht man sich von Legislaturperioden unabhängig und die Schuldenberge sollen kontinuierlich abgetragen werden. ASFINAG, ÖBB-Infrastruktur, Verbund, Via Donau, Telekom, Post und OMV sind eine Auswahl potentieller Unternehmen, die unter ein Holding-Dach geholt werden sollen.

Standortanwaltschaft

Einer der großen Hemmschuhe in Österreich ist die Bürokratie. Das gilt auch für die Verfahrensdauer von Infrastrukturprojekten. 17 Jahre dauert zum Beispiel schon das Genehmigungsverfahren zum Bau der 3. Piste. Durchschnittlich brauchen UVP-Verfahren in Europa 11 Monate, in Österreich sind es 17 Monate. Hinzu kommt, dass Gegner von standortwichtigen Projekten umfangreiche Parteienstellung haben. Befürworter, die das Wohl des Standorts und der Wirtschaft vertreten jedoch nicht. So wird der Projektwerber oftmals gegen eine Phalanx aus NGOs und Umweltaktivisten alleine gelassen. Das soll sich mit der Standortanwaltschaft ändern, die die Verfahren künftig begleitet und Parteienstellung hat. Sie wird die Bedeutung der Projekte für die positive Entwicklung des Standorts vertreten. Die Standortanwaltschaft wäre organisatorisch in der Wirtschaftskammer sehr gut angesiedelt.

Infrastruktur-Regulator Österreic

Durch die Bündelung der Infrastruktur-Regulatoren wie E-Control, RTR, SCG soll zudem eine Leistungssteigerung für die Endkunden, schlankere Strukturen und eine effizientere Nutzung der heimischen Infrastrukturen möglich werden.


Das könnte Sie auch interessieren

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Sozialversicherungs-Zuordnungsgesetz bringt Rechtssicherheit für  Selbstständige und ihre Auftraggeber

Sozialversicherungs-Zuordnungsgesetz bringt Rechtssicherheit für Selbstständige und ihre Auftraggeber

Kommt es dennoch einmal zur Umqualifizierung, werden ab jetzt bereits eingezahlte Sozialversicherungsbeiträge bei den dann fälligen Nachzahlungen des unfreiwilligen Arbeitgebers angerechnet. mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Wiener Christkinder kaufen um 345 Mio. Euro Geschenke

Wiener Christkinder kaufen um 345 Mio. Euro Geschenke

Durchschnittlich werden 350 Euro pro Käufer ausgegeben - Zahl der Late-Shopper - steigt Gutscheine lösen Bücher als Nr. 1 ab - auf Social Media wirbt Conchita für Weihnachtseinkauf mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Großer Empfang für erfolgreiche Wiener World Skills Teilnehmer

Großer Empfang für erfolgreiche Wiener World Skills Teilnehmer

Die Erfolge bei den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi sind der beste Beweis für die hohe Qualität der dualen Ausbildung, sagt Walter Ruck beim Festakt in der Wirtschaftskammer Wien. mehr