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Wirtschaftsfaktor Advent: Wien ist Weihnachtshauptstadt Europas

Bürgermeister Ludwig und WKW-Präsident Ruck forcieren Wiens Image im Städtetourismus – 60 % mehr Touristen im Dezember innerhalb von zehn Jahren – „Weihnachten in Wien“ als internationale Marke etabliert

WKW-Präsident Walter Ruck und Bürgermeister Michael Ludwig läuteten heute offiziell die Vorweihnachtszeit in Wien ein.
© Florian Wieser WKW-Präsident Walter Ruck und Bürgermeister Michael Ludwig läuteten heute offiziell die Vorweihnachtszeit in Wien ein.

Bürgermeister Michael Ludwig und Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, läuteten heute offiziell die Vorweihnachtszeit in Wien ein. Gemeinsam präsentierten sie die wirtschaftliche, touristische und emotionale Bedeutung von Weihnachten und der Adventzeit für den Standort Wien. „Wien ist Europas Weihnachtshauptstadt. Keine andere Metropole leuchtet in der Adventzeit heller als unsere Stadt“, betonten Ruck und Ludwig im Rahmen einer Pressekonferenz.

Belegt wird diese These durch drei Beweise:

  1. Weihnachten in Wien lockt immer mehr internationale Gäste: Vor zehn Jahren verbuchten die Wiener Hotels rund 880.000 Nächtigungen im Dezember. Diese Zahl stieg seither laufend an. Im Jahr 2013 waren es bereits 1.150.000 und im letzten Jahr bereits 1.400.000 Nächtigungen. Das entspricht einer Steigerung von knapp 60 % innerhalb von zehn Jahren. Die Hoteliers geben an, dass viele Touristen ausschließlich wegen des Wiener Weihnachtszaubers nach Wien kommen. Weihnachten in Wien hat sich als internationale Marke etabliert.
  2. In der Vorweihnachtszeit brummt das Geschäft: Alleine die Wienerinnen und Wiener geben rund 350 Mio. pro Jahr für Weihnachtsgeschenke im Einzelhandel aus. Für manche Branchen wie Juweliere und Spielwarenhändler ist das Weihnachtsgeschäft ein Umsatzturbo – gleichbedeutend mit einem 13. Monat im Geschäftsjahr. Rund 1.900 Arbeitsplätze werden alleine durch diese Umsätze im Weihnachtsgeschäft gesichert.
  3. Die Wiener Weihnachtsbeleuchtung ist europaweit einzigartig: Laut einer MAKAM-Umfrage im Auftrag der WK Wien gefallen 98 Prozent der internationalen Gäste die Weihnachtsbeleuchtung sehr gut und eine überwiegende Mehrheit zählt Wien zu den schönsten Weihnachtsstädten der Welt. Weihnachtsbeleuchtung und Adventmärkte sind für die Gäste Aushängeschild für die Wiener Vorweihnachtszeit. Beinahe alle Wien-Touristen besuchen die Einkaufsstraßen und Christkindlmärkte.

„Das vorweihnachtliche Wien begeisterst jedes Jahr Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland. Millionen Menschen besuchen die mittlerweile rund 20 Adventmärkte der Stadt. Und der Weihnachtstraum vor dem Rathausplatz – Christkindlmarkt, kleiner Eistraum und Weihnachtswelt – ist ein weiterer Mosaikstein, der zeigt, dass Wien eine tolle Stadt ist, die auch in der Weihnachtszeit etwas zu bieten hat“, sagt Bürgermeister Ludwig mit Blick auf die kommenden Wochen. Damit Wien dieses positive Image und die wirtschaftlichen Vorteile als Europas Weihnachtshauptstadt aber auch absichert, braucht es laut Ruck flankierende Maßnahmen.

„Städtetouristen wollen bequem, schnell und einfach an ihr Ziel kommen. Deshalb benötigen wir einen leistungsstarken Flughafen mit 3. Piste, einen modernen internationalen Busterminal und einen Autobahnring mit Lobautunnel zur Entstauung des Straßenverkehrs.“
Walter Ruck

Innovative Unternehmen sind das Salz in der Suppe am Wirtschaftsstandort

Darüber hinaus fordert Ruck fairen Wettbewerb in der Wirtschaft und verweist auf die derzeitige Schieflage bei Taxi/Uber und Hotellerie/Airbnb: „Innovative Unternehmen sind das Salz in der Suppe am Wirtschaftsstandort. Es müssen aber für alle die gleichen Regeln gelten. Sonst kommt es zu einer Schieflage im Wettbewerb, Sozialdumping oder Schattenwirtschaft."

Weihnachtsgeschenke im Wiener Einzelhandel kaufen

Gleichzeitig appellieren Ruck und Ludwig an die Wienerinnen und Wiener: „Kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke im Wiener Einzelhandel. Da werden Sie perfekt beraten, Sie erleben den Wiener Weihnachtszauber, unterstützen die Vielfalt in der Erdgeschosszone und sichern auch noch Jobs am Standort – besser Shoppen geht nicht.“


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