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Wirtschaftlicher Erfolg wird weiblich

Frau in der Wirtschaft wächst. Mit mittlerweile rund 50.000 Mitgliedern ist es eines der stärksten Netzwerke in der Wirtschaftskammer Wien - und  verleiht damit den Anliegen der Unternehmerinnen mehr Gewicht.

v.l.: Martha Schultz, Margarete Kriz-Zwittkovits Angelika Winzig, Martina Denich-Kobula und Bernadette Hawel.
© Studio Horak v.l.: Martha Schultz, Margarete Kriz-Zwittkovits Angelika Winzig, Martina Denich-Kobula und Bernadette Hawel.

Alleine im letzten Jahr haben 15.000 Unternehmerinnen in Wien neu gegründet und damit die Zahl der Mitglieder von Frau in der Wirtschaft auf die Rekordmarke von 50.000 geschraubt. „Eine Zahl, die man nicht einfach in eine Box stecken darf”, so Vorsitzende Martina Denich-Kobuula beim Frühlingserwachen, dem traditionellen Jahresauftakt von Frau in der Wirtschaft, der in diesem Jahr dem Motto „Out of the box” folgte  - hinaus aus den klassischen Barrieren und hinein in eine moderne, offene und internationale Wirtschaftswelt.

„37 Prozent der österreichischen Unternehmen sind in weiblicher Hand”
Martina Denich-Kobula, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wien

„Jeder zweite Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt am Export - Internationalität ist also wichtig. Nicht nur für die Unternehmen, sondern für unser gesamtes Sozialsystem”, ist etwa für Angelika Winzig klar. Sie ist Unternehmerin mit Herz und Seele. Und mit ihrer Powder Tech Dr. Winzig GmbH auch über die Grenzen hinweg aktiv. Ebenso wie Veronika Binder, die in Wien ihr Pharmaunternehmen leitet und 80 Prozent ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaftet: „Europa ist für uns Unternehmer eine starke Sache, wir müssen uns dafür einsetzen”, unterstreicht sie und ist gleichzeitig stolz auf ihren Heimatmarkt: „Wir produzieren in Österreich hohe Qualität, aber wir nutzen unseren Standort zu wenig. Wir müssen uns unserer Stärken bewusst sein”. Die hohe Qualität Österreichs wird auch auf politischer Ebene geschätzt, wie Brigitte Lugin, die Sprecherin der EU-Kommissionsvertretung in Österreich bekräftigt: „Gerade die abgelaufene Präsidentschaft hat Österreich hohe Anerkennung gebracht. In den EU-Ländern, aber auch in Österreich selbst, wo die Zustimmung zur EU auf einem Allzeit-Hoch liegt”.

Mehr gesellschaftliche Unterstützung für das Lebensmodell Unternehmerin

Die Erfolgsgeschichte Österreichs als Exportland kann also weitergeschrieben werden, ist Denich-Kobula überzeugt. Und bei einem österreichweiten Anteil von mittlerweile 37 Prozent Unternehmerinnen, wird sie eine zunehmend weibliche Erfolgsgeschichte: „Vor allem, wenn die Rahmenbedingungen, verbessert werden. Etwa durch mehr Kinder-Betreuungsplätze, die Absetzbarkeit von Home-offices oder die Abschaffung von Mehrfach-Versicherungen”. Damit stößt sie bei Walter Ruck, Präsident der WK Wien auf offene Ohren: „Zusätzlich zu der Verwirklichung der Forderungen von Frau in der Wirtschaft braucht es auch mehr gesellschaftliche Unterstützung für das Lebensmodell Unternehmerin”, sagt Ruck.

Impressionenen "Frühlingserwachen 2019", der traditionelle Jahresauftakt von Frau in der Wirtschaft Wien

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