th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Wirtschaft muss Pflichtfach in der Schule werden

Alarmierende Ergebnisse bei Studie über Wirtschaftswissen bei Schülern – Wirtschaftskammer Wien bringt Forderungspaket in Stellung

Schulmädchen in Klasse
© iStock

Schule muss Kinder und Jugendliche auf die Realitäten des Alltags vorbereiten. Und dieser Alltag besteht zu einem wichtigen Teil aus Wirtschaft und Arbeit. Viele österreichische Schüler sind auf diese Realität aber überhaupt nicht vorbereitet, warnt die Wirtschaftskammer Wien schon seit Jahren. Das wird nun durch eine wissenschaftliche Studie der Wirtschaftsuniversität bestätigt. So nehmen Schüler Verflechtungen mit der Welt der Wirtschaft nicht wahr, betrachten ökonomisches Handeln als Sache des Staates und haben Wissenslücken bzw. ein unscharfes Bild vom Unternehmertum. Deshalb erneuert die WK Wien ihre Forderung nach mehr Wirtschaftswissensvermittlung in der Schule.

Ganz konkret hat die WK Wien folgende Forderungen:

  • Lehrinhalte überdenken / Pflichtfach Wirtschaft: Das Unterrichtsfach „Wirtschaft“ ab der Volksschule etablieren, das Interesse für Technik bereits im Kindergarten fördern. Mehr MINT in die Schulen. Mehr Praxis in die Ausbildung der Lehrer. 

  • Unterstützung bei Laufbahn-Entscheidung: Berufsorientierung in allen Schulen der 7. bis 9. Schulstufe. Prognoseverfahren am Ende der Volksschule, um Eltern und Kinder bei der Laufbahnentscheidung zu unterstützen.

  • Schulpflicht durch Bildungspflicht ersetzen: Schüler sollen nicht nur ihre Pflichtschulzeit absitzen. Eine Bildungspflicht ist zielführender. Schüler dürfen nur die Schule verlassen, wenn sie bestimmte Bildungsziele (v.a. in Deutsch, Mathematik, Englisch) erfüllt haben. So wird ein Mindest-Bildungsniveau sichergestellt.

  • Ganztägige Schulformen ausbauen: Drei Viertel der Wiener Unternehmen befürworten einen verstärkten Ausbau der Wiener Schulen in Richtung Ganztagsschulen.

  • Komplettreform der 9. Schulstufe: Die 9. Schulstufe inklusive Polytechnikum muss reformiert werden, weil die Lehrlingsausbildung ein Jahr später als weiterführende Schulen (AHS-Oberstufe, BMHS) beginnen. Für die Jugendlichen im Polytechnikum ist die 9. Schulstufe ein verlorenes Jahr.



Das könnte Sie auch interessieren

  • Wirtschaftsnachrichten
Präsident Ruck

Wirtschaftskammer lädt zum „Opening“ der Anrainerparkplätze für Unternehmer

WKW feiert großen Erfolg gemeinsam mit Unternehmern: Mittwoch,28. November um 11.15 Uhr am Georg Coch Platz. mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Tunnel

UVP-Novelle sorgt für mehr Gerechtigkeit

Wirtschaftskammer Wien erwartet Beschleunigung der Verfahren und Ende des EU-Gold-Platings – Standortanwalt sorgt für Interessenausgleich in UVP-Verfahren mehr