th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wirtschaft ist Treiber der Mobilitätswende

89 Prozent aller E-PKW Neuzulassungen in Wien von Unternehmen - Sertic: „Ende von Förderungen das falsche Signal“

Davor Sertic
© Florian Wieser

„Die Neuzulassungen in Wien zeigen seit Jahren dasselbe Bild: ohne der Wiener Wirtschaft gibt es de facto keine Mobilitätswende. Denn die große Mehrheit der neuzugelassenen E-Fahrzeuge wird betrieblich eingesetzt“, so Davor Sertic, Spartenobmann Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Wien.

 

„Elektroantrieb macht im Schwerverkehr keinen Sinn, dort muss der Fokus auf Alternativen wie eFuels oder Wasserstoff liegen."
Davor Sertic,

Damit könnte nun Schluss sein. Denn die 1000-Euro-Bundesförderung zur Anschaffung für E-PKW im betrieblichen Kontext wurde mit Anfang des Jahres gestrichen. „International werden massive Anreize gesetzt, um den Umstieg auf Elektromobilität zu erleichtern. In Österreich streicht man eine gut funktionierende Förderung. Das ist ärgerlich und kurzsichtig, waren es doch vor allem die Betriebe, die auf klimafreundliche E-Fahrzeuge umgestiegen sind und damit die Verkehrswende vorangetrieben haben“, sagt Sertic. Er hofft, dass die Politik hier doch noch einlenkt: „1000 Euro Anreizförderung reichen für viele Betriebe aus, um vom Diesel oder Benziner auf ein Elektroauto umzusteigen. Das ist eine minimale Belastung fürs Bundesbudget, bringt uns der klimafreundlichen Mobilitätswende aber ein gutes Stück näher.“

Wirtschaftlichkeit ist ein Grund für die Flottenumstellung

6.616 E-PKW wurden 2022 laut Statistik Austria in Wien neu zugelassen - 5.858 oder rund 89 Prozent davon von juristischen Personen (Unternehmen, Gebietskörperschaften, etc.). Sogar noch mehr als im bisherigen Rekordjahr 2021. „Die Wiener Wirtschaft ist der Treiber hinter der Mobilitätswende. Die im Vorjahr massiv gestiegenen Treibstoffkosten machten einen Umstieg umso attraktiver“, so Sertic. In einer Umfrage aus dem Jahr 2021 unter Wiens Unternehmen gaben 31 Prozent an, dass vor allem die hohe Wirtschaftlichkeit ein Grund für die Flottenumstellung ist. Um Emissionen nachhaltig zu senken, braucht es Technologieoffenheit und mehr Engagement bei Wasserstoff in der Mobilität. „Elektroantrieb macht im Schwerverkehr keinen Sinn, dort muss der Fokus auf Alternativen wie eFuels oder Wasserstoff liegen. Das ist in Österreich bisher leider noch kaum ein Thema.“

Förderungen und Unterstützung durch die WK Wien

Die WK Wien bietet mit ihrem E-Mobilitäts-Ratgeber zusätzlich Unterstützung bei der Flottenumstellung an. Der 2021 von der WK Wien entwickelte Ratgeber erfreut sich großen Zulaufs und wurde mittlerweile auch auf drei andere Bundesländer (Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol) ausgeweitet. Insgesamt wurde seither 34.000 Mal auf ihn zugegriffen.
Die Wirtschaftskammer Wien ist auch mit der Abwicklung der neuen E-Taxi Förderung der Stadt Wien betraut. Insgesamt sieben Millionen Euro werden von der Stadt zur Verfügung gestellt, um das Wiener Taxigewerbe nach und nach emissionsfrei zu gestalten.




Das könnte Sie auch interessieren

Pflege

Vorgebliche Erhöhung der Förderung auf 640 Euro zur 24-Stunden-Betreuung ist real eine Kürzung

Experten aus der Betreuungs-Branche verlangen monatliche Erhöhung um 900 Euro um gestellte Aufgaben bewältigen zu können mehr

Weihnachtsgeschäft

Offene Geschäfte am Samstag für späte Christkindl

Handelsöffnungszeiten: 24.12. bis 13 Uhr – Handelsobfrau Gumprecht: „Letzte Chancen für Weihnachtsmarktbesuch nutzen“. mehr

Einbruch

Achtung Dämmerung: 40 Prozent mehr Einbruchsdelikte

„Sicherheitstechniker schützen Ihr Eigentum“, so Georg Senft – Wiener Experten sind Einbrechern einen Schritt voraus mehr