th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wirtschaft früh lernen

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer

Walter Ruck
© ian ehm

Im Moment genießen unsere Kinder und Jugendlichen noch die Ferien. In ein paar Wochen geht der Schulalltag wieder los: Alle 50 Minuten ein anderes Fach, laufend Stundenwiederholungen, Schularbeiten, Lernzielkontrollen, Tests und Referate. Ja, sie werden wieder viel lernen - doch lernen sie auch das Richtige?

Eine Studie der Wirtschaftsuniversität hat ergeben, dass die Schülerinnen und Schüler hierzulande viel wissen, aber in wirtschaftlichen Fragen sind sie weitgehend ahnungslos. Die meisten meinen, dass Wirtschaft eine Aufgabe des Staates ist. Was ein Unternehmer macht, weiß kaum jemand, der nicht aus einer Unternehmerfamilie kommt. Wirtschaftliche Zusammenhänge sind größtenteils unbekannt.

Klarer Auftrag an die Politik

Ich sehe hier einen klaren Auftrag an die Politik, denn unser Schulsystem muss die Jugend auch auf diese Seite des Lebens vorbereiten. Jeder Mensch - egal wie alt - nimmt am Wirtschaftsleben teil, sei es als Arbeitnehmer, Unternehmer, Konsument, Pensionist oder eben auch als Schüler. Wir alle sind Wirtschaft und Teil des wirtschaftlichen Geschehens, in das auch Kinder schon früh Einblick bekommen sollten. 

Ich meine daher, Wirtschaft muss ab der Volksschule ein Pflichtfach werden. Kindern kann man schon in jungen Jahren wirtschaftliche Zusammenhänge gut erklären - natürlich altersgerecht. Das sieht man auch bei der Kinder Business Week jedes Jahr sehr eindrucksvoll. Außerdem braucht es mehr Praktika für Lehrer in Betrieben. Hier gibt es schon einige sehr positive Projekte, aber kein flächendeckendes Modell für alle. Wir müssen hier neue Wege gehen, um besser zu werden.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Meinung
persönliche Dienstleister

„Für die Branche wurde viel erreicht”

Seit 2015 sind die Persönlichen Dienstleister eine eigene Fachgruppe. Die Interessenvertretung hat in dieser Zeit wichtige Basisarbeit geleistet, sagt Fachgruppenobmann Charly Lechner.Imagearbeit und Qualitätssicherung spielen dabei eine große Rolle. mehr

  • Meinung
Davor Sertic

Wiens Straßen brauchen Innovation

Davor Sertic, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien, will mehr gegenseitiges Verständnis und mutige Konzepte auf Wiens Straßen - egal ob bei Dienstleistungen wie Taxifahrten, Infrastrukturprojekten wie dem Fernbusterminal oder Umweltschutz. mehr