th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wirtschaft drängt auf das Aus der Sektsteuer

Die gerade ihrem Höhepunkt zustrebende Ball- und Faschingssaison ist auch Hochsaison für die Sekt- und Schaumweinbranche.

Die Sektsteuer bringt dem Fiskus wenig, bremst aber den Sektabsatz.
© Juan Nel/Shutterstock Die Sektsteuer bringt dem Fiskus wenig, bremst aber den Sektabsatz.

„Leider hat unsere Branche seit Jahren einen ungeliebten Begleiter, nämlich die Sektsteuer”, sagt Ernst Polsterer-Kattus, Sprecher der Sektindustrie in der Wirtschaftskammer Wien. Er erneuert die Forderung nach Abschaffung dieser Abgabe, die schon einmal - nämlich 2005 - gestrichen wurde, weil der damit verbundene Verwaltungsaufwand in keiner Relation zum Steueraufkommen stand. Dennoch wurde die Steuer 2014 neuerlich eingeführt - trotz starker Branchenproteste. Jeder Liter Sekt wurde dadurch um einen Euro teurer.

Was die rund 150 österreichischen Sektproduzenten - davon zehn in Wien - besonders schäumen lässt, ist der Umstand, dass Produkte wie Frizzante oder Prosecco, die häufig importiert werden, wegen ihres geringeren Kohlensäuredrucks nicht der Steuer unterliegen. Ihr Absatz ist seit Wiedereinführung der Sektsteuer auch um ein Sechstel gestiegen. Der Sektabsatz ist dagegen seit 2013 um ein Viertel gesunken, was auch Arbeitsplätze in der Branche kostete. Gleichzeitig blieben die erwarteten positiven Effekte für das Staatsbudget aus. Von den erhofften 18,5 Millionen Euro an Steuereinnahmen für den Fiskus blieben nach allen Abzügen gerade einmal 2,5 Millionen Euro jährlich übrig.

„Die heimischen Unternehmen werden massiv belastet. Der Staat hat gleichzeitig kaum Einnahmen, dafür nur mehr Verwaltungsaufwand”
Polsterer-Kattus

Unterstützt wird er in seiner Kritik vom Wiener Handelsobmann Rainer Trefelik. Er bezeichnet die Steuer als „verlorene Liebesmüh’”, weil niemand davon profitiere. Beider Appell an die Bundesregierung: „Machen wir mit der Schaumweinsteuer endlich Schluss!”



Das könnte Sie auch interessieren

#wienliebe

Kampagne für den Handel geht viral

Von Dezember bis März wirbt die große Kampagne der Wirtschaftskammer Wien fürs lokale Einkaufen in der Stadt. mehr

Nikolaus

Wiener kaufen Nikologeschenke für rund 40 Millionen Euro!

Im Nikolosackerl landen vor allem Süßigkeiten - Kinder werden am häufigsten beschenkt – durchschnittliche Ausgaben liegen bei rund 41 Euro mehr