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Wir helfen wirksam

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

U-Bahnbau
© CHRISTIAN M. KREUZIGER / picturedesk.com

Seit Monaten wird der Bau der neuen U2/U5 in den Bezirken Margareten, Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund in der Unternehmerschaft äußerst emotional diskutiert. Und zwar nicht, weil die U-Bahn strittig ist, sondern weil die Bauphase für viele Betriebe existenzbedrohend ist. Rund 700 Betriebe der Erdgeschoßzone sind betroffen - Einzelhändler, Friseure, Cafés, Gasthäuser, Trafiken und einige mehr. Manche von ihnen erleben bereits hautnah, wie es ist, wenn Lärm und Staub den Schanigarten unbenutzbar machen, wenn Baustellengitter die Sicht auf das Geschäft verstellen, wenn die Ladezone vor dem Betrieb nicht mehr zur Verfügung steht - etwa die Unternehmer am Matzleinsdorfer Platz, wo die Vorarbeiten für den U-Bahn-Bau voll im Gang sind.

Förderpaket im Ausmaß von 3,8 Millionen Euro

Den betroffenen Unternehmern werden wir mit der größten Förderaktion beistehen, die es in der Geschichte des U-Bahn-Baus je gegeben hat. Wir haben gemeinsam mit der Stadt Wien ein Förderpaket im Ausmaß von 3,8 Millionen Euro geschnürt und dabei den Weg zur Förderung extrem vereinfacht. So wird es das Fördergeld und auch die Unterstützung mit Sachleistungen wie Baustellenwerbung nicht erst im Nachhinein geben, wenn die Umsätze der Betriebe wegen der Baustelle bereits zurückgegangen sind, sondern schon vorab. Wir helfen damit unbürokratisch, rasch und effektiv.

Ausbau des U-Bahn-Netzes ist wichtig

Wir werden nicht alles vollständig abwenden können. Doch wir können mit der Förderung und dem Einsatz unserer Bezirksobleute maßgeblich dazu beitragen, dass niemand wegen des U-Bahn-Baus zusperren muss. Der Ausbau des U-Bahn-Netzes ist wichtig, weil Wien wächst und die Infrastruktur mithalten muss. Genauso wichtig ist die Unterstützung der betroffenen Betriebe.



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