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Wir haben in Wien eine exzellente Kreativ-Nahversorgung

Die Wiener Werbewirtschaft wünscht sich mehr Wertschätzung für ihre Kreativleistungen. Co-Working ist in der Branche ein wichtiges Thema, sagt der Obmann der Fachgruppe, Marco Schreuder.

werbung
© Foto Weinwurm

Mit knapp 10.000 Mitgliedern in 14 unterschiedlichen Berufszweigen ist die Fachgruppe Werbung eine der größten und vielfältigsten Berufsvertretungen in der Wirtschaftskammerorganisation. Und eine Sparte, in der sich zuletzt viel verändert hat, sagt Marco Schreuder, seit 2017 Obmann der Fachgruppe. „Die Veränderungen in der Medienlandschaft schlagen auch auf unsere Branche durch.” Klassische Werbung wird weniger, Online-Werbung legt dagegen rasant zu. Ob dieser Trend eher große Agenturen weiter wachsen lässt oder projektbezogene Kooperationen kleinerer Betriebe begünstigt, bleibe abzuwarten. Weil zwei Drittel der Betriebe Ein-Personen-Unternehmen (EPU) sind, sei Co-Working jedenfalls ein wichtiges Branchenthema, so Schreuder.Zentrales Ziel der Fachgruppenarbeit ist es, hervorragende Serviceleistungen für alle vertretenen Branchen zu leisten.

„Vielfalt ist der Humus, auf dem Kreativität gedeiht.”
Marco Schreuder, Fachgruppenobmann

Die Fachgruppe betreibt eine eigene Website mit umfangreichen Rechtsinfos, speziell abgestimmt auf die Werbebranche. Dazu gibt es Beratungen zu Steuern, sozialversicherungs- und arbeitsrechtlichen Fragen sowie branchenspezifische Musterverträge. Für Fachgruppenmitglieder gibt es eine Gruppenversicherung, die für nur zehn Euro pro Jahr Unfälle, Betriebsunterbrechungen und Vermögensschäden abdeckt - ein nicht nur für EPU geniales Angebot, wie Schreuder betont. Der Information und der Vernetzung dienen Events wie das regelmäßig stattfindende Kreativfrühstück zu aktuellen Themen oder EU-Talks zu europäischen Herausforderungen. Generell wird der Kontakt zu anderen Betrieben und Branchen forciert. „Der Blick über den Tellerrand ist wichtig”, so Schreuder, der es auch als Aufgabe der Interessenvertretung sieht, Räume zu bieten, wo Vernetzung erwünscht und Ausprobieren möglich ist und dadurch Neues entstehen kann. „Wir sind ja an der Schnittstelle zwischen Kultur und Wirtschaft”, sagt er.

Digitale Betriebsstätte statt Abgabe auf Online-Werbung

„Weltoffenheit und Vielfalt sind der Humus, auf dem Kreativität gedeiht”, sagt Schreuder. Wien sei diesbezüglich eine tolle Stadt, und das gelte es zu sichern - unter anderem auch durch die Förderung der Vielfalt in der Publizistik. „Die Kommunikationsbranche hängt ja davon ab”, sagt er. Wien habe eine exzellente Kreativ-Nahversorgung. Allerdings sei zu beobachten, dass die Bereitschaft in den letzten Jahren gesunken ist, diese Leistungen finanziell auch adäquat zu honorieren. Branchenbetriebe, die zu Dumpingpreisen anbieten, fachen den Preisdruck weiter an. „Viele kalkulieren einfach falsch”, so Schreuder. Mit einer Anleitung zur kostengetreuen Honorarkalkulation hält die Fachgruppe dagegen. Zusätzlich startete sie im Vorjahr eine Kampagne zur Steigerung der Wertschätzung für Werbearbeit. Zielgruppe: Auftraggeber und Mitglieder gleichermaßen. Der Idee, die Werbeabgabe auch auf Digitalwerbung auszudehnen, kann die Fachgruppe nichts abgewinnen. Stattdessen erneuert sie ihre Forderung, die Steuer gänzlich zu streichen. Um große Internetkonzerne hierzulande zu Steuerzahlungen zu bewegen, müsse vielmehr das Konzept der digitalen Betriebsstätte umgesetzt werden - und zwar auf europäischer Ebene, betont Schreuder.

 

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