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Wir betrachten das Haus ganzheitlich

In vier Jahrzehnten harter Arbeit wurde Attensam von einem kleinen Schneeräumdienst zu einer großen Unternehmensgruppe, die rund ums Haus heute praktisch alles anbietet. Der Wiener Familienbetrieb hat viele Krisen hinter sich - und ist derzeit auf einem Höhenflug.

Oliver Attensam hat das von seinen Eltern im Jahr 1980 gegründete Schneeräum-Unternehmen zu einem großen Dienstleistungskonzern umgebaut. Am österreichischen Markt will er weiter wachsen - das Auslandsgeschäft lässt er hingegen sein.
© Peter Rigaud Photography Oliver Attensam hat das von seinen Eltern im Jahr 1980 gegründete Schneeräum-Unternehmen zu einem großen Dienstleistungskonzern umgebaut. Am österreichischen Markt will er weiter wachsen - das Auslandsgeschäft lässt er hingegen sein.

Attensams wirtschaftliche Bilanz kann sich sehen lassen: Im Geschäftsjahr 2017/2018 erwirtschaftete das Wiener Familienunternehmen knapp 67 Millionen Euro Umsatz und steigerte sich damit das fünfte Jahr in Folge. Der Großteil des Umsatzes wird in Wien gemacht, für das große Wachstum sorgen vor allem aber die Geschäftsstellen in den anderen Bundesländern, wo Attensam seit mehreren Jahren den Markt intensiv bearbeitet. „Spätestens im Jahr 2030 wollen wir die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro knacken”, sagt Konzernchef Oliver Attensam selbstbewusst.

„Es war die richtige Entscheidung, sich auf Österreich zu konzentrieren und neue Geschäftsfelder aufzubauen.”
Oliver Attensam

Dabei hat das Unternehmen schon ganz andere Zeiten erlebt: Attensams Eltern haben es im Jahr 1980 gegründet - damals als kleinen Schneeräumdienst mit zwei Fahrzeugen und einem Büro im privaten Zuhause. „Es waren immer Leute bei uns, ich bin oft im Pyjama bei den Arbeitern vorbei ins Bad gegangen”, erinnert sich Attensam. Angenehm sei das nicht gewesen. 1986, als er 18 Jahre alt war, hat er erstmals selbst mitgearbeitet. „Es war ein harter Winter. Ich habe den Schneeräumdienst im 3. Bezirk gemacht und bin danach völlig erledigt in die Schule gegangen”, erzählt Attensam. Ganz im Betrieb ist er seit 1991. 

Mitarbeiter vor Ort muss motiviert sein

Die ersten Jahre seien sehr herausfordernd gewesen. „Geld für Urlaube war keines da, Krisenstimmung gab es nicht nur einmal”, sagt Attensam. Doch seine Eltern hätten unermüdlich für die Firma gekämpft. 2004 starb der Vater unerwartet, die Mutter zog sich aus dem Betrieb zurück, Attensam und sein Bruder übernahmen die Geschäfte. Damals hatte das Unternehmen bereits 18 Millionen Euro Umsatz, aber keine Kostenrechnung und keine Managementstrukturen. „Wir haben einen Berater geholt und das Unternehmen fünf Jahre lang so umgebaut, bis es so war, wie wir uns das vorgestellt haben”, erzählt Attensam. Später wurden die von Franchise-Partnern geführten Betriebe in den einzelnen Bundesländern in den neuen Attensam-Konzern integriert, das Geschäft in Osteuropa wurde mangels Wirtschaftlichkeit aufgegeben. „Ich war damals nicht sicher, ob wir mit dem Ausland nicht eine große Chance weggeworfen haben”, sagt Attensam. Doch heute wisse er: „Es war die richtige Entscheidung, sich auf Österreich zu konzentrieren und neue Geschäftsfelder aufzubauen.” Schneeräumung, Grünpflege, Haus- und Büroreinigung, Haustechnik und Wartung gehören heute zum Angebot. „Wir betrachten die Immobilie ganzheitlich und schauen auf das Haus, damit Schäden erst gar nicht auftreten”, sagt Attensam, dessen Hauptkunden Hausverwaltungen sind, gefolgt von Gewerbebetrieben. Als größte Herausforderung für seine Arbeit sieht er das Personal. „Der Mitarbeiter, der vor Ort im Einsatz ist, muss motiviert sein sowie gerne und gut arbeiten, sonst kann Attensam nicht erfolgreich sein. Dafür müssen wir als Arbeitgeber auch viel tun - Schulen, Perspektiven geben, einbinden”, so der Unternehmer. Attensam beschäftigt im Jahresschnitt rund 1350 Mitarbeiter.



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