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Wiens jüngste Meisterin ist Goldschmiedin

14. Meisterfeier: WK Wien ehrt 347 neue Meisterinnen und Meister – Wiens jüngste Meisterin ist Goldschmiedin – Smodics-Neumann: "Die Zeit war noch nie so gut für das Handwerk."

Goldschmied/Innungsmeister und Goldschmiedin mit Schmuck
© Barbara Lachner Innungsmeister Wolfgang Hufnagl ist stolz auf Nicole Gattringer, Wiens jüngste Meisterin

Nicole Gattringer ist erst 21 Jahre jung, als sie die Meisterprüfung absolviert. Die Wienerin ist damit Wiens jüngste Meisterin. Früh hat sie ihre Liebe zum Handwerk entdeckt, als Goldschmiedin startet sie jetzt voll durch. Gemeinsam mit 347 Meisterinnen und Meistern wird sie am 31. Mai bei der 14. Meisterfeier der Wirtschaftskammer Wien von der Obfrau der Sparte Handwerk und Gewerbe Maria Smodics-Neumann geehrt.

Wir von der Wirtschaftskammer Wien sind stolz, dass bereits zum 14. Mal die Meisterfeier stattfindet, heuer besonders glanzvoll am 31. Mai im Parkhotel Schönbrunn: Insgesamt 347 Absolventinnen und Absolventen der Meister- und Befähigungsprüfung werden dort feierlich geehrt, eine davon ist Nicole Gattringer (22 Jahre), sie ist aktuell Wiens jüngste Meisterin. 
Wolfgang Hufnagl, Landes-Innungsmeister der Fachgruppe Kunsthandwerk der WK Wien

Meister mit 21 Jahren

„Ich habe bereits nach der Schule mit 19 Jahren beschlossen, die Meisterprüfung ehestmöglich zu machen“, erzählt Wiens jüngste Meisterin, Nicole Gattringer.  Aktuell arbeitet die junge Goldschmiedemeisterin, die ihre Meisterprüfung mit 21 Jahren 2021 absolvierte, in einem Betrieb in Wien Favoriten. Gattringer hat schon während der Schulzeit eine Lehre gemacht. „Ich hatte im Gymnasium die Möglichkeit, ab der Oberstufe zusätzlich zur Schule einen Lehrberuf zu erlernen. Schon ab dem ersten Schnuppertag war klar, dass die Goldschmiede für mich das Richtige ist.“

Lehre mit Matura

Nach dem Gymnasium hatte Gattringer also neben der Matura noch einen Lehrabschluss und konnte direkt anfangen zu arbeiten. Bis heute ist Wiens jüngste Meisterin froh, ein Handwerk gelernt zu haben: „Nach wie vor bin ich froh darüber, während meiner Arbeit handwerklich und kreativ tätig zu sein und mit meinen eigenen Händen Schmuckstücke zu erschaffen. Ich möchte auf jeden Fall weiterhin als Goldschmiedin arbeiten, weil mir der Beruf einfach Freude bereitet.“

"Hoffe, dass viele Junge ein Handwerk erlernen"

Die 22-Jährige sieht im Handwerk die Zukunft: „Ich finde, dass handwerkliche Berufe wirklich wichtig sind, weil in den letzten Jahren trotz fortschreitender Technik immer mehr Leute wieder auf handgemachte Dinge zurückkommen und diese wirklich zu schätzen wissen. Darum hoffe ich auch, dass viele junge Menschen eine Laufbahn in dieser Branche oder einem anderen handwerklichen Beruf einschlagen, um diesen Aufschwung weiter zu beflügeln und nicht zuzulassen, dass solche wundervollen Berufe aussterben."

"Zeit war noch nie so gut für das Handwerk"

Die Sparte der Wirtschaftskammer Wien veranstaltete die Meisterfeier heuer bereits zum 14. Mal. Unter den "Top 5" der 347 neuen Meister finden sich Denkmal-, Fassaden und Gebäudereinigung mit 41 Absolventen, es folgen Baumeister mit 29 neuen Meistern, Hörgeräteakustiker (24), Arbeitskräfteüberlassung (23) sowie Kraftfahrzeugtechnik (22). Bei den Kosmetikern freut man sich über 17 neue Meister, bei den Konditoren sind es 14, und auch bei den Augenoptikern und den Gas- und Sanitärtechnikern sind 13 neue Meister dabei.

Die Meisterprüfung steht für eine hochwertige Ausbildung, Qualität, Kundenorientierung und Zuverlässigkeit. Diese Eigenschaften sind immer gefragt und setzen sich durch. Die Absolventen und die Betriebe sichern mit gemeinsamer Kraft die Zukunft von Gewerbe und Handwerk. Die Zeit war noch nie so gut für das Handwerk.
Maria Smodics-Neumann, Spartenobfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien

Meister- und Befähigungsprüfung in 81 Gewerben

In 81 Gewerben – davon werden mehr als 40 meist traditionelle Branchen als Handwerke bezeichnet – stellt die Meister- bzw. Befähigungsprüfung die Zugangsvoraussetzung für die Selbstständigkeit dar. Darüber hinaus sind Meisterbrief und Befähigungsurkunde bei Kunden anerkannte Qualitätsnachweise. Der Großteil der Absolventen geht in die Selbstständigkeit und trägt so dazu bei, dass der Wirtschaftsstandort Wien stark bleibt.

Meister wie akad. Titel

Seit dem 21. August 2020 können alle Personen, die eine Meisterprüfung abgelegt haben, den Titel „Meisterin“ oder „Meister“ offiziell vor ihrem Namen führen, um die erworbenen Qualifikationen sichtbar zu machen. Der Titel kann in vollem Wortlaut dem Namen vorangestellt werden, oder auch als Abkürzung: „Mst.“ für Meister, „Mst.in“ bzw. „Mstin“ für Meisterin.

Höhere Berufliche Bildung bringt Top-Jobaussichten

Mit der Höheren Beruflichen Bildung wird aktuell ein eigenständiger berufspraktischer Bildungsweg geschaffen, der nahtlos an die Lehre anschließt und gleichwertig zum schulisch-akademischen Bildungsweg verläuft. Es werden formale Abschlüsse auf NQR-Stufe 5 (Anmerkung: Der Nationale Qualifikationsrahmen (NQR) ist ein Instrument zur Einordnung von Qualifikationen des österreichischen Bildungssystems) möglich sein, die gleichwertig zu einem HTL-Abschluss eingestuft werden.

Dank der Höheren Beruflichen Bildung wird die Lehre enorm aufgewertet. Junge Menschen haben im Betrieb künftig dieselben Entwicklungschancen wie auf der Schulbank oder an der Uni. Es muss niemand mehr nur aus Prestigegründen eine AHS-Matura machen, der Weg zur Höherqualifizierung geht jetzt auch über die Lehre.
Maria Smodics-Neumann

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