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Wiens Industrie zieht andere Saiten auf

Ob Straßenbahnen, Kläranlagen oder Musiksaiten: Wiens Industrieprodukte sind international gefragt und werden wegen ihrer Innovation geschätzt. Die Sparte Industrie holt in ihrer neuen Kampagne unbekanntere Projekte aus aller Welt vor den Vorhang.

Industrie-Spartenobmann Stefan Ehrlich-Adám (re.) präsentierte gemeinsam mit Karl Sagmeister, Geschäftsführer von Schneider Electric, die neue Industrie-Kampagne
© Florian Wieser Industrie-Spartenobmann Stefan Ehrlich-Adám (re.) präsentierte gemeinsam mit Karl Sagmeister, Geschäftsführer von Schneider Electric, die neue Industrie-Kampagne

Als Chef von Europas größter Kläranlage in Paris mal eben nach St. Tropez jetten und von dort mit dem Smartphone steuern? Was wie Utopie klingt, ist längst Realität. Möglich macht das die Technik des Wiener Unternehmens Schneider Electric.  Die Kläranlage ist nur eines der vielen Projekte in aller Welt, bei denen auf das Know-how der Wiener Industriebetriebe gesetzt wird.

„Die Wiener Industrie scheint auf den ersten Blick klein zu sein, aber sie leistet einen großen Beitrag, sie ist weltweit mit ihren hochwertigen und innovativen Produkten sehr gefragt. Das Problem ist nur: Das weiß keiner.”
Stefan Ehrlich-Adám, Industrie-Spartenobmann in der Wirtschaftskammer Wien

Das soll mit der aktuellen Kampagne „Weltweit Wien. Die Wiener Industrie” nun geändert werden. „Es ist Zeit, dass man die Industriebetriebe vor den Vorhang holt und zeigt, was diese weltweit leisten”, so Ehrlich-Adám. Oder wussten Sie, dass dank eines Wiener Unternehmens in Australien die weltweit erste Straßenbahn mit speziell entworfenen Surfboard-Haltern fährt? Oder eine der besten technischen Universitäten der Welt, die Curtin University in Australien, durch Wiener Schließsysteme abgesichert ist?

Mission: Energieeffizienz für die ganze Welt

„Ich freue mich, Teil der Kampagne zu sein, die die produzierenden Unternehmen in Wien noch sichtbarer macht”, sagt Karl Sagmeister, Geschäftsführer von Schneider Electric. Das Unternehmen produziert in Floridsdorf Frequenzumrichter. Diese helfen dabei, Anlagen auf der ganzen Welt energieeffizienter zu gestalten. Aktuell sind seine Produkte etwa in der bereits erwähnten Kläranlage in Frankreich zu finden, in der zwei Drittel des Pariser Abwassers aufbereitet werden. „Wir arbeiten seit Jahren eng mit diversen Forschungseinrichtungen zusammen. Unsere Produkte werden weltweit eingesetzt, um CO2 zu sparen und die Umwelt zu schonen. „Seinen Betrieb in Wien zu haben, ist ein riesiger Standortvorteil. Wir arbeiten viel mit Expats. Diese Fachkräfte aus dem Ausland kann man viel leichter ködern, wenn man als Argument Wien in der Tasche hat. Sie wird schließlich nicht umsonst seit Jaren zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt”, sagt Sagmeister.

Durch die Oper Sydney weht ein Hauch von Wien

Wien ist zudem weltweit für seine Musik bekannt. Kein Wunder also, dass die „Dominant”, die meistgespielte und bekannteste Violinsaite der Welt, ebenfalls hier entwickelt wurde. Das Traditionsunternehmen Thomastik-Infeld wurde vor 100 Jahren in Wien gegründet und entwickelt High-Tech-Saiten auf höchstem Qualitätsniveau. Thomasitik-Infeld ist gleichzeitig einer von 35 Wiener Weltmarktführern, genannt Hidden Champions. Jährlich werden von Thomastik-Infeld 4,2 Millionen Saiten produziert, jede einzelne wird von erfahrenen Mitarbeitern unter Einsatz präzisester Hochtechnologien in Wien hergestellt. Im aktiven Verkauf befinden sich aktuell mehr als 1400 Einzelsaiten und gut 350 Saitensets. Mit einer Exportrate von 94 Prozent  werden 85 Länder weltweit beliefert. Internationalität spiegeln auch die 216 Mitarbeiter wider, von denen 78 Prozent weiblich sind: Sie kommen aus insgesamt 15 Nationen. Die Saiten werden unter anderem von dem international erfolgreichen Kontrabassisten und Wiener Philharmoniker Ödon Racz und vom amerikanischen Jazz-Gitarristen George Benson genutzt. Auch in Australien an der Oper Sydney kommen sie zum Einsatz.

Industrie
© wkw

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