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Wiens Betriebe wollen praxisnahe Ausbildung

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer

Walter Ruck
© ian ehm

Dabei produziert unser Bildungssystem an sich sehr viele Absolventen. Teilweise passiert dies allerdings nicht in den Berufen, die die Wirtschaft nachfragt. Und teilweise fehlt bei den schulischen Bildungswegen oft die Praxisnähe, sagen die Wiener Betriebe. Wer aus der Schule oder von einer Uni kommt, hat formal also oft eine sehr gute Bildung - die eigentliche Qualifizierungsarbeit beginnt dann aber mühsam im Betrieb.

Praxisnähe ist gefragt

Politik und Bildungseinrichtungen können viel bewirken, wenn sie hier ansetzen. Zu denken ist vor allem daran, mehr Praktiker in den Bildungsbetrieb zu bekommen. Hier gibt es einige sehr ermutigende Beispiele, etwa an HTLs.

Ich meine, es braucht noch mehr Menschen, die im Wirtschaftsleben stehen und ihr Wissen lebendig und praxisnah an die nächste Generation weitergeben. Und es braucht mehr Lehrer, die einige Tage im Jahr in Betrieben mitarbeiten; jene, die das bereits tun, profitieren davon persönlich und fachlich.
Walter Ruck

In den Ausbildungseinrichtungen der WK Wien - vor allem am WIFI Wien, in den Vienna Business Schools oder am Modul - ist Praxisnähe und das Einbeziehen von Fachleuten aus der Wirtschaft Alltag. Hier kann man sehen, wie das geht.

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