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Wiener haben bereits mehr als eine Million Mal gegurgelt

Das Projekt „Alles gurgelt” wurde von der Wirtschaftskammer Wien und der Stadt Wien ausgearbeitet. Es kommt gut an.

Alles gurgelt
© Florian Wieser

Als Meilenstein in einen Weg zurück ohne Betriebsschließungen bezeichnet Walter Ruck, Präsident der WK Wien, das Projekt „Alles gurgelt”. „Wir haben gemeinsam dieses Instrument gewählt, um die Zeit zu überbrücken, bis Impfstoffe für alle bereitgestellt werden. Wir müssen unseren Standort sichern”, so Ruck. Viele Betriebe und deren Mitarbeiter beteiligten sich von Anfang an und gurgelten mit. Unter ihnen die Putzerei Pöchhacker. „Wir haben von der Kammer die Info bekommen, dass man mitmachen kann und waren von Anfang an dabei”, sagt Geschäftsführer Gerhard Hinterleitner. Seine Erfahrungen mit dem Gurgelservice sind gut.

„Im Frontbereich testen wir dreimal pro Woche.”
Gerhard Hinterleitner, Textilreinigung Pöchhacker

Alle 16 Mitarbeiter haben sich überzeugen lassen, mitzumachen. „Ich kann es niemandem befehlen, einige waren skeptisch, für die älteren war es eine technische Hürde, aber mittlerweile testen die meisten Mitarbeiter einmal wöchentlich. Ich selbst und jene mit mir im Frontbereich dreimal wöchentlich”, so Hinterleitner. Textilreiniger sind nicht vom Lockdown betroffen, doch die Krise ist an dem Betrieb nicht spurlos vorübergegangen. „Wir selbst sind mit einem blauen Auge davongekommen, weil wir nur wenig Gastronomie und keine Hotelleriekunden haben. Trotzdem fehlt die Laufkundschaft. Im Home-Office braucht man weder Anzug noch Hemden”, so Hinterleitner.

Gastronomie testet ebenfalls

Ein bis zweimal pro Woche testet sich seit September das gesamte Team im „mozat&meisl”. „Jeder, der da ist, lässt sich testen. Ansonsten teile ich meine Mitarbeiter nicht zum Dienst ein. Damit können wir unseren Gästen maximale Sicherheit bieten”, so Restaurant-Chef Daniel Aleksic. Er nimmt dazu das Angebot des Ministeriums „Sichere Gastfreundschaft” in Anspruch. Alle seine Kunden seien mittlerweile ungeduldig und wollen schon reservieren. „Ich glaube nicht, dass man nicht mehr auf einen Kaffee geht, nur, weil man sich testen lassen muss. Viele meiner Gäste lassen sich schon aus beruflichen Gründen testen. Und als Gast würde ich mich ebenfalls wohler fühlen, wenn ich weiß, dass die anderen an den Nebentischen getestet sind”, so Aleksic. Jeder müsse einen Beitrag leisten und mit „Alles gurgelt” ginge das eben am einfachsten. „Ich bin 33 Jahre alt und habe keine Lust auf der Intensivstation zu landen. Ich möchte das Lokal wieder aufsperren. Wenn alle vernünftig bleiben, sollte das möglich sein. Mit diesen Tests gibt es keine Ausrede mehr, warum man nicht mitmachen sollte”, so der Wirt abschließend.

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