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Wiener eTaxi-Projekt probt in Simmering Real-Szenarien

In Wien werden Taxis in einigen Jahren nur mehr elektrisch unterwegs sein. Mittels einer neuen Technik sollen sie am Standplatz ohne Anstecken geladen werden können. Beim Kraftwerk Simmering ist nun der erste Probestandort in Betrieb gegangen.

Hermann Stockinger, Gründer des Ladesystemherstellers Easelink (l.), und der Taxi-Obmann in der WK Wien, Leopold Kautzner (r.), treiben das E-Taxi-Projekt voran. Im Bild: Die neue Ladeplatte für Taxi- Standplätze im Test in Simmering.
© Nicole Viktorik Hermann Stockinger, Gründer des Ladesystemherstellers Easelink (l.), und der Taxi-Obmann in der WK Wien, Leopold Kautzner (r.), treiben das E-Taxi-Projekt voran. Im Bild: Die neue Ladeplatte für Taxi- Standplätze im Test in Simmering.

Ab 2025 sollen in Österreich ausschließlich emissionsfreie Taxis zugelassen werden. So sieht es der österreichische Energie- und Klimafahrplan vor. Ohne Ladestationen direkt an den Taxi-Standplätzen wird es aber schwierig werden. Seit dem Vorjahr arbeitet ein Konsortium, an dem auch die Wirtschaftskammer Wien an vorderster Front mitwirkt, daher an einer neuen technischen Lösung für genau dieses Problem. Ziel ist, dass jede Minute am Standplatz automatisch fürs Laden genutzt werden kann. Die Angst der Taxler vor leeren Akkus oder langen Fahrten zu weit entfernten Schnellladestationen sollen damit der Vergangenheit angehören. Seinem Ziel ist das Projekt eTaxi Austria nun einen entscheidenden Schritt nähergekommen.

Start beim Wien Energie-Kraftwerk in Simmering

Nach einer intensiven technischen Entwicklung startete beim Wien Energie-Kraftwerk in Simmering (11. Bezirk) jetzt ein Projektstandort, um verschiedene Anwendungsszenarien in der Praxis umzusetzen. Und so sieht der Taxistandplatz der Zukunft aus: Die Park- und Ladeplätze sind hintereinander angeordnet. Bei jedem ist eine E-Taxi-Ladeplatte bündig in die Fahrbahn eingelassen. Sobald ein Fahrzeug über einer Ladeplatte parkt, senkt sich der im Fahrzeug integrierte Konnektor ab und das Fahrzeug wird automatisch geladen. Die Ladeplatten sind mit einem Lastmanagement von Wien Energie verbunden, das eine Steuerung der benötigten Ladeleistung am Taxistand ermöglicht.

Praxisfreundliches Laden am Standort

„Mit den im Boden eingelassenen Ladeplatten gibt es eine Lösung für unkompliziertes und praxisfreundliches Laden am Standort”, sagt Leopold Kautzner, Taxi-Obmann in der WK Wien. Statt einer extra Fahrt zu einer Ladestation könne die Zeit am Taxistandplatz künftig zum Laden genützt werden. „Ein wichtiger Schritt, um eTaxis praxistauglicher zu machen”, so Kautzner. „Durch unser intelligentes Lastmanagement funktioniert das Ökostrom-Tanken am Taxistandplatz netzschonend und kann auch für größere E-Taxiflotten umgesetzt werden”, erklärt Wien Energie-Chef Michael Strebl.

Pilotbetrieb mit mehr als 60 Fahrzeugen

Verlaufen die Praxistests in Simmering positiv, startet voraussichtlich im kommenden Jahr der Pilotbetrieb mit mehr als 60 Fahrzeugen an insgesamt zehn Standorten in Wien und Graz - der Großteil in der Bundeshauptstadt. Bis Mitte 2024 soll das Projekt abgeschlossen sein - also rechtzeitig vor Beginn des E-Taxi-Zeitalters. In Wien gibt es derzeit 2182 Taxi-Unternehmen mit 6669 Fahrzeugen. Weniger als ein Prozent davon fährt aktuell elektrisch.

eTaxi
© Nicole Viktorik

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