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Wiener Unternehmen wollen in Afrika reüssieren

WK-Wien auf Wirtschaftsmission in Nigeria und Südafrika – 25 Mittelständische Unternehmen wollen in Afrika Fuß fassen – Ruck: „Exportquote langfristig steigern"

© wkw WKW-Präsident Walter Ruck (Mitte) mit den teilnehmern der Wirtschaftsmission

Waren im Wert von 71 Milliarden Euro exportierten die österreichischen Unternehmen im ersten Halbjahr 2017 in die ganze Welt. Nur 1,2 Prozent davon, also Waren im Wert von weniger als 850 Millionen Euro, fanden ihre Abnehmer in Afrika. Eine Zahl, die Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck nun gemeinsam mit Wiener Unternehmern nachhaltig steigern will. Das ist das Ziel der Wirtschaftsmission, die die WKW gemeinsam mit rund 25 mittelständischen Unternehmen nach Nigeria und Südafrika führt. Zu Wochenbeginn brach die Gruppe auf, um eine Woche lang potenzielle Kooperationspartner zu treffen und die bilaterale Wirtschaftsbasis zu vertiefen.

Wiener Unternehmen, die die Speerspitze Österreichs in der Region bilden, sind der beste Beweis für die Chancen, die sich hier bieten. Ich bin überzeugt, dass heimische Qualität und Know-how auch in Afrika gefragt sind
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Absatzzahlen steigern

Waren im Wert von 71 Milliarden Euro exportierten die österreichischen Unternehmen im ersten Halbjahr 2017 in die ganze Welt. Nur 1,2 Prozent davon, also Waren im Wert von weniger als 850 Millionen Euro, fanden ihre Abnehmer in Afrika. Eine Zahl, die Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck nun gemeinsam mit Wiener Unternehmern nachhaltig steigern will. Das ist das Ziel der Wirtschaftsmission, die die WKW gemeinsam mit rund 25 mittelständischen Unternehmen nach Nigeria und Südafrika führt. Zu Wochenbeginn brach die Gruppe auf, um eine Woche lang potenzielle Kooperationspartner zu treffen und die bilaterale Wirtschaftsbasis zu vertiefen.

Zukunftsmarkt nicht den Mitbewerbern aus Asien zu überlassen

Die zweite Station der einwöchigen Reise bildet der Hauptwirtschaftspartner Österreichs in der Region, Südafrika. 20 Prozent aller von Österreich nach Afrika exportierten Güter gehen in das Land an der Südspitze des Kontinents. Wo auch österreichische Unternehmen direkt aktiv sind: Der Verpackungskonzern Constantia etwa führt ein eigenes Tochterunternehmen, Afripack, vor Ort, Kapsch Traffic Com betreibt in der Gauteng Region eines der größten elektronischen Mautprojekte der Welt. „Diese Unternehmen, die die Speerspitze Österreichs in der Region bilden, sind der beste Beweis für die Chancen, die sich hier bieten. Ich bin überzeugt, dass heimische Qualität und Know-how auch in Afrika gefragt sind. Und es uns, gemeinsam mit den Außenwirtschaftscentern der Wirtschaftskammer in der Region, gelingen wird, diese Potenziale zu heben und diesen Zukunftsmarkt nicht Mitbewerbern aus Asien zu überlassen“.

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