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Wiener Unternehmen, die mit Tatkraft überzeugen

Um ein Unternehmen erfolgreich zu führen, braucht es Leidenschaft, Flexibilität und Mut. Viele der gut 130.000 Wiener Unternehmer beweisen aktuell, dass sie auch in Krisenzeiten optimistisch nach vorne blicken.

Um ein Unternehmen erfolgreich zu führen, braucht es Leidenschaft, Flexibilität und Mut. Viele der gut 130.000 Wiener Unternehmer beweisen aktuell, dass sie auch in Krisenzeiten optimistisch nach vorne blicken.
© Isabella Simlinger Um ein Unternehmen erfolgreich zu führen, braucht es Leidenschaft, Flexibilität und Mut. Viele der gut 130.000 Wiener Unternehmer beweisen aktuell, dass sie auch in Krisenzeiten optimistisch nach vorne blicken.

Die Karte zu Österreichs Schmankerl-Landschaft

Die Leidenschaft für das Unternehmerische hat Clemens Simlinger schon mit zwölf Jahren gepackt. „Ich habe damals ein Buch geschenkt bekommen und mir gedacht, das will ich einmal machen - mit 15 durfte ich dann die ersten Unternehmen unterstützen”, erzählt der heutige Werbeagentur-Leiter. 2014 folgte schließlich die Gründung der Agentur 52Five, mit der sich Simlinger seither auf Webtechnologien, wie Websites, Webshops oder Cloud-Applikationen spezialisiert. Der Leidenschaft für Kulinarik von Seiten seiner Freundin Selina Schweiger, sowie dem Corona-Lockdown im Frühjahr ist es nun zu verdanken, dass der Wiener Betrieb um das Nonprofit-Projekt „Delikuss” reicher ist. „Wir haben die Zeit, die wir durch den Lockdown dazugewonnen haben genutzt, und Clemens’ technisches Know-how mit meinem Wissen im Bereich Kulinarik in unserer Genussplattform ,Delikuss’ vereint”, schildert Schweiger. Die Plattform soll einerseits als Landkarte für Genussliebhaber dienen und andererseits die Geschichten der Partner erzählen. „Es ist uns ein Anliegen, die Personen dahinter in den Vordergrund stellen”, betont das Paar. Besonders wichtig bei der Auswahl der Unternehmen, die sich auf der Plattform wiederfinden, ist den beiden Authentizität und eine Leidenschaft für die Produkte. „Wir nehmen ausschließlich österreichische Unternehmen in unsere Plattform auf, die auch einen starken Österreich-Bezug haben, die eine Leidenschaft verkörpern und voll und ganz hinter ihren Produkten stehen”, erklärt Simlinger die Grundidee des Projekts, das bei den heimischen Betrieben bereits großen Anklang fand - mittlerweile zählt man 50 teilnehmende Unternehmen aus ganz Österreich. Ob man künftig plant, die Plattform auszubauen, lassen die beiden vorerst offen: „Das Interesse, die Plattform zu erweitern, besteht sowohl bei uns, als auch bei unseren Partnern, wir möchten aber erst einmal sehen, wie sich das Projekt in nächster Zeit entwickelt”, erklärt Schweiger. 


Das Kraftpaket, das Gastronomen aus der Krise hilft

Unternehmensberater Wolfgang Bartholner hilft Gastronomen, ihren Betrieb zu optimieren.
© Sabine Teglasy Unternehmensberater Wolfgang Bartholner hilft Gastronomen, ihren Betrieb zu optimieren.

Unternehmensberater Wolfgang Bartholner ist denkbar breit aufgestellt. Sein Unternehmen wb-bc Business Consulting berät Betriebe in fast allen Lebenslagen - vor und bei der Gründung, in Finanzierungs- und Liquiditätsfragen, zu Performance und Übergabe und in Sachen Digitalisierung. Er kann dabei auf eine reiche Berufserfahrung von rund vier Jahrzehnten bauen, die ihn vom Bankbereich über das Controlling in internationalen Konzernen bis zur eigenen, 1998 gegründeten Beratungsfirma führte. Deren Fokus lag anfangs auf größeren Konzernen, später verlagerte er sich auf Klein-und Mittelbetriebe. In seiner Branche habe er die Auswirkungen der Corona-Krise stark gemerkt, erzählt Bartholner. „Die Zurückhaltung der Betriebe war deutlich spürbar.” Auch jetzt sei die Verunsicherung noch groß. „Jede Krise ist aber auch eine Chance”, betont er und ortet speziell in der Gastronomie, die ja durch Corona ordentlich aus dem Tritt kam, langsam ein Umdenken in diese Richtung. Die Branche hat Bartholner schon immer interessiert - einerseits, weil er selbst gerne genießt, andrerseits, weil er hier hohen Beratungsbedarf ortet. „Der durchschnittliche Gastronom ist kein Betriebswirt. Es wird viel aus dem Bauch heraus entschieden.” Ihnen greift der Berater jetzt mit einem modularen Beratungspaket unter die Arme, buchbar in einer kleinen mit zehn und einer großen Variante mit 20 Beratungsstunden. Auftakt ist immer ein kostenloses Erstgespräch zur Erhebung des Status quo. Dabei wird auch individuell überprüft, ob die Gastroberatung förderbar ist. Beim Zehn-Stunden-Paket werden dann alle Unternehmensbereiche analysiert und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet - gemeinsam mit einem Branchenkenner, der Bartholner vor allem in operativen Fragen zur Seite steht. Das große Paket umfasst weitere zehn Beratungsstunden zur Erstellung einer Gewinnoptimierungs-Strategie. Als Unternehmensberater könne er zwar keine Gäste ins Lokal bringen, sagt Bartholner, „aber wir können helfen, Verbesserungspotenziale zu finden, konkrete Probleme zu lösen und die Gewinnstruktur zu verbessern.”


Mut, Veränderung und neue Wege 

Christina Strasser ist Life-Change-Coach, Speakerin, Trainerin und Autorin.
© Miriam Mehlman Christina Strasser ist Life-Change-Coach, Speakerin, Trainerin und Autorin.

Christina Strasser ist Life-Change-Coach, Speakerin, Trainerin und Autorin. Sie unterstützt Menschen in beruflichen Entscheidungssituationen, in Zeiten des Umbruchs und der Veränderung. „Ich liebe Veränderungen und neue Herausforderungen. Ich möchte Menschen Mut machen, ihre berufliche Erfüllung zu finden und den Weg dorthin auch zu gehen. Ich unterstütze Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu verändern, auch wenn das Ziel noch unbekannt ist”, beschreibt Strasser den Kern ihrer Tätigkeit. Sie sieht es als ihre Mission, anderen Menschen zur beruflichen Erfüllung zu verhelfen. „Ich unterstütze Menschen dabei, das alltägliche Leben, den Beruf, mit den Wünschen, Visionen und Potenzial, dass in jedem von uns steckt, zu verbinden.” Sie selbst hat eine Weltreise unternommen, die auch als Reisetagebuch erschienen ist. „Reisen ist nicht nur eine unglaubliche Inspiration, es kann auch die Sicht auf viele Dinge verändern”, ist Strasser überzeugt. Natürlich sei das in Zeiten von Corona momentan nicht möglich, „aber ich hoffe, dass diese Krise irgendwann überstanden ist und wir auch etwas daraus gelernt haben.” Strasser betont: „Ich zeige Menschen, wie sie ihre wahre Berufung finden und diese erfolgreich in ihrem Leben umsetzen, um damit Geld zu verdienen.”. Basierend auf ihren Erfahrungen und der Arbeit mit vielen Klienten hat sie ihr System „Die 3-Schritte-Methode” entwickelt. „Das Ziel der Methode ist es, dass die Teilnehmer herausfinden, was ihre Freuden und Gaben sind, ihre wahre Berufung finden und voller Motivation und Elan die nächsten Schritte setzen.” Es gehe vor allem um „den Mut, endlich loszulegen”. Interessenten haben die Möglichkeit, „Die 3-Schritte-Methode” in einem kostenlosen Online-Webseminar am 9. September um 19 Uhr kennen zu lernen.

Plattform zur Sicherung der Lieferkette  

Die beiden Gründer des Frühwarnsystems: Thomas Haiberger (l.) und Andreas Weinzinger.
© Anton Haiberger Die beiden Gründer des Frühwarnsystems: Thomas Haiberger (l.) und Andreas Weinzinger.

„Wie anfällig Supply Chains für völlig unerwartete Störungen und komplette Ausfälle sind, verdeutlicht Covid-19. Nicht nur bei Atemschutzmasken und Desinfektionsmitteln kommt es zu Lieferengpässen und Totalausfällen”, erklärt Thomas Haiberger, Gründer von betriebsurlaub.com. Betroffen seien alle Unternehmen, deren Supply Chains überregional sind. „Selbst die Unterbrechung eines kleinen Teils der Lieferkette - etwa fehlendes Verpackungsmaterial - kann langfristige Komplikationen nach sich ziehen”, so Haiberger. „Um rechtzeitig reagieren zu können, braucht es ein Frühwarnsystem für Störungen in der Lieferkette. Denn so wird deutlich, welches Unternehmen oder welcher Zulieferer momentan nicht erreichbar ist. Das bietet unsere Plattform www.betriebsurlaub.com.” „Viel zu oft lösen selbst langfristig geplante urlaubs- und betriebsbedingte Abwesenheiten, die den Partnerbetrieben schlecht oder gar nicht kommuniziert wurden, einen logistischen Dominoeffekt aus”, fügt Andreas Weinzinger, der zweite Gründer von betriebsurlaub.com, hinzu. Produktionspausen durch Instandhaltungsarbeiten oder zweiwöchige Betriebsurlaube sorgen für massive Störungen der Lieferketten. Unter anderem in der Covid-19-Situation seien die Folgen krisenbedingter Stillstände völlig unabsehbar. Ein einzelner Lieferant der Supply Chain könne dafür verantwortlich sein, die Produktion eines Unternehmens zu stoppen. „Richtig reagiert in einer derartigen Situation nur, wer schnell reagiert”, ist Weinzinger überzeugt. „Den Informationsvorsprung, den es dafür braucht, liefert unsere europaweite Plattform zur Kommunikation urlaubs- und betriebsbedingter Abwesenheiten”, fügt Haiberger hinzu.  Die Plattform sei tagesaktuell und biete den Unternehmen eine ideale Möglichkeit, sich digital miteinander zu vernetzen. „Die Zielgruppe der Plattform ist sehr weit gefasst. Unser digitales Frühwarnsystem ist für Unternehmen jeder Größe konzipiert, auch für EPU.” Übrigens: Wer sich bis bis 31. August auf betriebsurlaub.com registriert, kann die Plattform bis Ende November kostenlos nutzen. „Danach bieten wir denjenigen, die die Plattform auch weiter nutzen wollen, Sonderkonditionen an”, betont Haiberger.

 

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