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Wiener Uhrmacher: Höchste Zeit für Lehrlinge

Krisensicheres Handwerk bringt top Jobaussichten, doch für Uhrmacher tickt die Zeit. Wenn sich keine Lehrlinge finden, droht der Berufsschule für Uhrmacher in Wien das Aus.

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© Robert Kneschke | stock.adobe.com

"Von rund 400 Uhrmacherbetrieben in ganz Österreich sind 65 in Wien. Zwar gibt es neben der überbetrieblichen Lehrausbildung derzeit zwei Ausbildungsbetriebe für den Beruf Uhrmacher/in – Zeitmesstechniker/in, doch sollten sich in den kommenden Wochen keine neuen Lehrlinge finden, droht der Berufsschule für Uhrmacher in Wien das Aus“, sagt Johannes Barotanyi, Berufsgruppensprecher der Uhrmacher der Wirtschaftskammer Wien.

Dabei hat das Handwerk des Uhrmachers – Zeitmesstechnikers viel zu bieten.  Barotanyi: „Das Arbeitsfeld ist nachhaltig, für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet und es ist außerdem krisensicher. Gerade weil er so selten geworden ist, zählt der Uhrmacher/in – Zeitmesstechniker/in zu einem gefragten Handwerksberuf, die Nachfrage ist enorm. Denn in einer Großstadt wie Wien gibt es zahlreiche hochwertige Markenarmbanduhren, die regelmäßig servisiert werden müssen, ebenso wie antike Pendel- und Standuhren.“

Auch wenn das Angebot einer kleineren Branche sehr stark nachgefragt wird, kann es passieren, dass ein Beruf mit nur wenigen Betrieben bei jungen Menschen nicht präsent genug ist und angehende Lehrlinge eher an große Berufsgruppen denken bei ihrer Berufswahl. Das ist nachvollziehbar und schade zugleich.

In Wien besteht aktuell die Möglichkeit, in einer überbetrieblichen Lehrwerkstätte den Uhrmacherberuf zu erlernen (Dauer: 3,5 Jahre). Barotanyi: „Die Absolventen dieser Lehre bekommen in der Regel danach alle sofort einen Arbeitsplatz. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sofort im Anschluss an die Lehre die Meisterprüfungsvorbereitungen zu beginnen. Eine absolvierte Meisterprüfung ist offiziell einem Bachelor-Studienabschluss gleichgestellt.“

Maturanten willkommen

Barotanyi: „Mein Appell zur Ergreifung dieser Lehre richtet sich an Maturanten, die ein Studium nicht unbedingt ins Auge fassen wollen, sowie ebenso an alle jungen Damen und Herren, die nach dem neunten Schuljahr mit offenen Augen, Ehrgeiz und Weitblick ins Erwachsenenleben starten.“ Alle Infos über die Lehre zum Uhrmacher/in – Zeitmesstechniker/in gibt es bei Jugend am Werk (01/3325163), bei der Landesinnung Wien Kunsthandwerke (01/514503008, kunsthandwerke@wkw.at) sowie auf den Serviceseiten der Wirtschaftskammer.

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