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Wiener Transporteure fordern Entlastung: Wir sind kurz vorm Stillstand

Spritknappheit und explodierende Kosten treffen die Branche stark

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Der anhaltende Anstieg des Dieselpreises trifft die Branche schwer. „Wir werden es uns bald nicht mehr leisten können zu fahren. Die Politik muss für Entlastung sorgen, es geht auch um die Versorgungssicherheit“, so Wolfgang Böhm, Obmann der Transporteure in der Wirtschaftskammer Wien.

Wir werden es uns bald nicht mehr leisten können zu fahren. Die Politik muss für Entlastung sorgen, es geht auch um die Versorgungssicherheit
Wolfgang Böhm, Obmann der Transporteure

Seit Jahresbeginn sind die Diesel-Preise um gut 50 Prozent gestiegen. Für die Transportbranche ist der Diesel aber alternativlos. „Treibstoffe machen rund ein Fünftel unserer Gesamtkosten aus. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es für viele nicht mehr möglich ist, kostendeckend zu wirtschaften. Steht erstmal die Transportbranche, steht auch der Warenverkehr. Im schlimmsten Fall bleiben viele Regale leer oder Baustellen ohne Baustoffe. Die Politik muss jetzt Versorgungssicherheit gewährleisten und Entlastung schaffen“, so Böhm.

Eine schnell umsetzbare Maßnahme wäre das Aussetzen der Mineralölsteuer. „Wir fahren nicht zum Spaß, sondern Treibstoffe sind Betriebsmittel. Wenn wir sie uns aber nicht mehr leisten können, müssen wir unsere LKW abstellen. Das hat dann direkte Auswirkungen auf die Warenverfügbarkeit und Versorgung des ganzen Landes. Ein Aussetzen der MÖSt wäre eine Möglichkeit, dagegen zu wirken“, so Böhm.

Verfügbarkeit eingeschränkt

Nicht nur die Preise bereiten den Transporteuren Sorgen, sondern auch die generelle Verfügbarkeit von Treibstoffen. „Viele Betriebe sehen sich mit Lieferkürzungen konfrontiert und können gar nicht mehr mit ihrer gesamten Flotte fahren. Teils werden Wochenlieferungen um bis zu 90 Prozent reduziert“, sieht Böhm eine weitere Gefahr für die Branche. „Wir brauchen Unterstützung - dringend“.

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