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Wiener FahrschullehrerInnen fahren Straßenbahn

Ziel der Aktion ist mehr Sicherheit im Straßenverkehr und mehr Verständnis für unterschiedliche Verkehrsteilnehmer.

© Florian Wieser

Auch heuer waren angehende FahrschullehrerInnen statt mit dem Auto einen Tag lang mit einer Straßenbahn unterwegs. Unterstützt von einem Ausbildner der Wiener Linien drehen die LehrerInnen, die gerade ihre Ausbildung am WIFI-Wien abgeschlossen haben, eine Runde um den Ring. Damit sollen die Herausforderungen aufgezeigt werden, denen die Wiener StraßenbahnfahrerInnen täglich gegenüberstehen. Oft werden etwa Straßenbahnen von Autos geschnitten oder der Bremsweg der bis zu 43 Tonnen schweren Fahrzeuge wird unterschätzt. Das Ziel der Aktion ist daher mehr gegenseitiges Verständnis und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

„Wir wollen den FahrschullehrerInnen hautnah zeigen, wie es ist, mit einer Straßenbahn unterwegs zu sein. Das fördert gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme im Straßenverkehr“
Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien

Langjähriges Projekt von Wiener Linien und Wirtschaftskammer Wien

Rund 900 FahrlehrerInnen haben in den vergangenen Jahren an diesem Projekt teilgenommen. Die Wiener Linien und die WKW-Fachvertretung der Wiener Fahrschulen sehen diese Kooperation als wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Miteinanders im Stadtverkehr. 

„Nach dem Projekt können die FahrlehrerInnen ihre Erkenntnisse im Rahmen der Fahrschulausbildung den angehenden AutofahrerInnen mitgeben“, so Ing. Herbert Wiedermann, Vorsitzender der Fachvertretung Wien der Fahrschulen. 

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