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Wiener Eltern investieren 149 Euro in den Schulstart ihrer Kinder

Aktuelle SOZAB-Studie im Auftrag der WK Wien – Gesamtumsatz von 81 Millionen Euro im Wiener Handel erwartet - Stationärer Fachhandel beim Kauf von Schulsachen erste Wahl

Schultüten zum Schulstart, Handelsobfrau, Unternehmer und Obmann Papier- und Spielwarenhandel mit Schultüten im
© Florian Wieser Im Bild v.l.: Margarete Gumprecht- Spartenobfrau Wiener Handel, Gerald Kerbl - Unternehmer und Erwin Bugkel – Wiener Obmann Papier- und Spielwarenhandel

Am 6. September heißt es für die Wiener Schülerinnen und Schüler wieder zurück in die Schule. Rund um den Start in das neue Schuljahr decken sich die Familien mit neuen Schulartikeln ein, dies ist auch eine wichtige Zeit für den Handel:

"Der Papier-, Büro- und Schreibwarenhandel setzt in dieser Zeit rund die Hälfte des Jahresumsatzes um", erklärt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. Laut einer aktuellen SOZAB-Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien wird zum Beginn des heurigen Schuljahres in der Bundeshauptstadt ein Umsatz von rund 81 Millionen Euro für den Wiener Handel prognostiziert.

Die durchschnittlichen Ausgaben für den nahenden Schulstart der Wienerinnen und Wiener liegen heuer bei 149 Euro. In Wien schafft rund jeder dritte Haushalt in diesen Tagen Schulartikel an und leistet damit eine wichtige Investition in die Ausbildung der Kinder.
Margarete Gumprecht

Top-Seller: Schreibwaren

Die beliebtesten Produkte sind vor allem Schreibwaren, besonders:

  • Schreibgeräte (80 %) 
  • Blöcke und Papier (76 %)
  • Schulhefte (69 %) 
  • Mappen (56 %)  
  • Bastel- und Malutensilien (37 %) 

Auch in die weitere Grundausstattung wird investiert: 

  • (Haus-)Schuhe bzw. Kleidung (30 %) oder auch
  • Schultaschen (16 %)

Und auch die Anschaffung von elektronischen Geräten wie Laptops ist bei manchen vorgesehen – hier sagt ein Zehntel der Einkaufenden, dass sie heuer hier investieren werden.


Fachhandel punktet mit Beratung und Produktauswahl

"Besonders erfreulich ist, dass die große Mehrheit der Wienerinnen und Wiener die Schulartikel ausschließlich im Geschäft vor Ort kauft. Unsere Geschäfte bieten alle wichtigen Utensilien und helfen fachkundig", so Gumprecht. Über 70 Prozent der Befragten geben an, dass sie die Produkte für den Schulstart im Papierfachhandel kaufen. Zu den wichtigsten Motiven für den Einkauf im stationären Handel zählen, dass die Produkte direkt angesehen werden können und sofort verfügbar sind. Die Befragten genießen das Shoppingerlebnis vor Ort und schätzen den persönlichen Service und die Beratung.

Lediglich drei Prozent kaufen ausschließlich online.
Neben der professionellen Beratung ist auch die Produktauswahl ein entscheidender Beweggrund, Schulmaterialien in einer Wiener Papierwarenhandlung zu kaufen. Spezialprodukte wie Hefte mit größerer Blattanzahl, besondere Malstifte bzw. Bleistifte mit nicht alltäglichen Härtegraden oder auch Federn für Füllhalter werden ausschließlich im Fachhandel angeboten. Und: Nicht immer muss ein Produkt neu gekauft werden, es werden auch Ersatzteile, zum Beispiel für Zirkel oder Ersatzmesser für Bleistiftspitzer, angeboten.

Kaufkriterien: Preis und Qualität

Für 48 Prozent der Käufer ist der Preis und für 42 Prozent die Qualität der Schulartikel das entscheidende Kaufkriterium. Umweltbewusste Produkte sind für 10 Prozent relevant. In der Regel sind die Waren im Fachhandel keine Massenprodukte, sondern qualitativ hochwertige Produkte von guter Qualität und langer Nutzungsdauer.

Quelle: Repräsentative Befragung von 500 Wienerinnen und Wienern durch das Institut SOZAB (August 2021)

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