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Ruck: Wiener Betriebe setzen massiv auf Kurzarbeit

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer

Walter Ruck
© ian ehm

Seit dieser Woche dürfen rund 4600 Wiener Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen. Das ist ein guter, erster Schritt in Richtung Normalität. Bis wir wieder alle so arbeiten, wirtschaften und leben wie vor der Corona-Krise wird es zwar mit Sicherheit noch länger dauern. Doch es ist ein Ende in Sicht. Es ist diese Absehbarkeit, die nun tausende Wiener Unternehmer motiviert weiterzumachen und durchzuhalten -  trotz der massiven Einschnitte, trotz der zum Teil dramatischen wirtschaftlichen Lage in vielen Branchen und Betrieben.

Entschlossen und zuversichtlich

Wie entschlossen und zuversichtlich die Wiener Betriebe sind, zeigt sich unter anderem in der Nutzung des neuen Corona-Kurzarbeitsmodells. Bisher haben rund 53.600 Betriebe in Österreich diese Förderung beantragt, um Mitarbeiter im Betrieb zu halten und nicht kündigen zu müssen. 15.500 davon sind aus Wien. Damit kommen 29 Prozent aller Kurzarbeitsanträge aus der Bundeshauptstadt, obwohl nur 21 Prozent der heimischen Unternehmen ihren Sitz in Wien haben.

Für mich zeigt sich darin ein klares Bekenntnis der Wiener Betriebe, zu ihren Mitarbeitern mit aller verfügbarer Kraft zu stehen und nach der Krise wieder voll durchstarten zu wollen. Das ist eine ausgezeichnete Basis für den Wiederaufbau unserer Wiener Wirtschaft.
Walter Ruck

Ja, dieses Jahr verläuft deutlich anders, als wir das noch im Jänner oder Februar dachten. Und ja, wirtschaftlich wird es für viele schwierig werden. Aber wir schaffen das. Wir stehen das durch.



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