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WienING-Preisverleihung bei „Zero Emission Cities“ im Wiener Rathaus fördert Nachwuchs für Ingenieurbüros

Die Fachgruppe Wien der Ingenieurbüros hat wie bereits die beiden letzten Jahre auch heuer wieder einen Nachwuchswettbewerb an den Wiener HTL’s und HTBLA‘s durchgeführt, dankenswerterweise mit Unterstützung des Wiener Stadtschulrates und des Bundesministeriums für Bildung.

Zero Emission Cities
© christian huttar/floorfour

Die Fachgruppe Wien der Ingenieurbüros hat wie bereits die beiden letzten Jahre auch heuer wieder einen Nachwuchswettbewerb an den Wiener HTL’s und HTBLA‘s durchgeführt, dankenswerterweise mit Unterstützung des Wiener Stadtschulrates und des Bundesministeriums für Bildung. Im Rahmen dieses Wettbewerbes wurde SchülerInnen aus Maturajahrgängen die Möglichkeit geboten, ihre Maturaarbeiten  einzureichen und als PreisträgerInnen diese Projekte der Wirtschaft und Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgte nach folgenden Kriterien:

  • Gesellschaftliche Relevanz
  • Technische Relevanz
  • Kreativität/Innovation
  • Umsetzbarkeit/Wirtschaftlichkeit
  • Präsentation

Beim  heurigen Kongress Zero Emission Cities am 19.November 2018 unter dem Motto „Energieversorgung sichern“ erfolgte vor hochkarätigem Publikum die Präsentation und Preisverleihung. Die Preisträger erhielten insgesamt Preisgelder in Höhe von € 6.000-.


Die Siegerprojekte

  1. Platz: Vereisungsverhalten von Werkstoffoberflächen – HBLVA SpengergasseDie Vereisung von Oberflächen wird in Zeiten des Klimawandels und immer heftigeren Wetterphänomenen zum Problem. Neben hohen Kosten kann dies die Funktion von Maschinen beeinträchtigen oder sogar die Sicherheit der Benutzerin oder des Benutzers gefährden. Betroffen von Vereisung sind große Teile unseres täglichen Lebens wie zum Beispiel die Luft- und Seefahrt. Die Technologie der Nanostrukturierung von Werkstoffoberflächen könnte hierbei eine kostengünstige Alternative zu sich derzeit am Markt befindenden Eispräventionsmethoden bieten. 
    Gemeinsam mit unserem Diplomarbeitsbetreuer OStR. Prof. Dipl.-Ing. Christian Spanner haben wir uns die Untersuchung von nanostrukturierten Werkstoffoberflächen und den Nachweis der eisabweisenden Eigenschaft zum Ziel gesetzt. Dabei unterstützen uns unsere Projektpartner von der Fakultät für Fertigungs- und Lasertechnik der Technischen Universität Wien und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.
    Vom 22.02.2018 bis 11.03.2018 wurden sechs Werkstoffproben unter realen Bedingungen auf dem Sonnblick Observatorium getestet. Dieser praktische Versuch hat unsere Hypothese, dass nanostrukturierte Oberflächen nicht vereisen, nicht bestätigt, jedoch haben die Ergebnisse klar gezeigt, dass die Werkstoffoberflächen, welche mit einer Nanostruktur ausgestattet sind, weniger stark und vor allem später vereisen, als die Vergleichsproben ohne Nanostruktu
    Zero Emission Cities
    © Florian Wieser

  2. Platz: Smartmirror – HTL Rennweg
    Der VERSE Smartmirror ist der Spiegel der Zukunft. Unser Ziel ist es, veraltete Tagesabläufe zu parallelisieren und somit zu optimieren. Dies geschieht durch das kompakte und strukturierte Anzeigen von nützlichen Informationen an einem Ort, der jeden Tag besucht wird. So können BenutzerInnen bereits während dem Zähneputzen, Schminken oder Rasieren die Nachrichten lesen, E-mails checken oder den Wetterbericht einsehen. Im Gegensatz zur bisherigen Variante, bei der all diese Informationen nacheinander von verschiedenen Smartphone-Apps eingeholt wurden, spart dies Zeit - Zeit die vor allem früh morgens sehr kostbar sein kann. Zudem warnt der Smartmirror vor Stau, Zugausfällen, Terminänderungen und sonstigen Dingen, die den Tagesablauf der BenutzerInnen beeinflussen und ermöglicht dadurch eine bessere Tagesplanung. Dies macht den Smartmirror zu einem persönlichen Assistenten, der BenutzerInnen dabei hilft den Tag so optimal wie möglich zu verbringen. Der VERSE Smartmirror kann über eine Smartphone-App komplett individualisiert werden, sodass nur genau jene Informationen angezeigt werden, die für den User relevant sind. Falls sich diese nicht auf einer Seite ausgehen, kann mithilfe einer simplen Swipe-Geste oder einem Sprachbefehl die Seite gewechselt werden. Durch die intuitive Gesten- und Sprachsteuerung, ist die Bedienung des Smartmirrors effizient und zugleich kinderleicht.
    Zero Emission Cities
    © Florian Wieser

  3. Platz: Entwicklung eines Kleintier-Operationstisches – HTL Donaustadt
    Zur Erforschung von Sepsis und septischen Schocks sowie deren Therapie in der Humanmedizin führt das Ludwig Boltzmann Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie Versuche an Kleintieren durch. Da die Körpertemperatur von Kleintieren in Narkose schnell absinkt und darüber hinaus deren Kreislauf im Schockzustand zentralisiert, ist die Aufrechterhaltung einer konstanten Kern­temperatur des Versuchstiers durch einen beheizbaren OP-Tisch von großer Bedeutung. Die bisher verwendete Vorrichtung erfüllte diese Forderung nur sehr eingeschränkt, da mangels einer Temperatur­regelung eine ständige Überwachung und Nachjustierung der Körpertemperatur notwendig war. Um dieses Problem zu lösen, wurde ein Operationstisch mit einer Temperaturregelung entwickelt und aufgebaut. Die Kerntemperatur des Kleintieres wird dabei durch einen rektal eingeführten Temperatursensor gemessen und mithilfe der beheizten Tischplatte reguliert. Um das vom Auftraggeber gewünschte Aufkippen der OP-Tischplatte zu ermöglichen, wurde ein per Schrittmotor betriebener Spindelhubantrieb entwickelt, der auf einen scherenartigen Kippmechanismus arbeitet. Die Einstellung der gewünschten Temperatur und des Kippwinkel der Tischplatte (sowie anderer Parameter) erfolgt benutzerfreundlich über eine grafische Menüführung auf einem OLED-Display und einen Drehencoder. Auf dem Display werden darüber hinaus die aktuellen Messwerte angezeigt.  Der Operationstisch ist zurzeit am Ludwig Boltzmann Institut im Probebetrieb.

    Zero Emission Cities
    © Florian Wieser





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