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Wien hat alles, was Urlauber brauchen

Wozu in die Ferne schweifen, wo das sprichwörtlich Gute doch so nah ist? Statt Meer bietet Wien seinen Urlaubern mehr: Kunst und Kultur, Kulinarik und Entspannung, Action und jede Menge Spaß.

In Wien Urlaub machen
© Phant/Shutterstock

Viele Österreicher sparen sich heuer wortwörtlich die Anreise zu fernen Urlaubsdestinationen und wollen den Sommer in Österreich bzw. zu Hause auf Balkonien verbringen. Einer Wifo-Umfrage zufolge, wollen rund 40 Prozent - trotz wieder geöffneter Grenzen - ausschließlich in Österreich urlauben und 24 Prozent möchten den Sommer teils im In- und Ausland verbringen. Hoch im Kurs stehen dabei Erholungs- und Wellnessurlaube (52,3 Prozent) gefolgt von Aktiv- und Erlebnisurlauben (42,5 Prozent). Was aber, wenn sowohl Action und Abenteuer als auch Entspannung am Urlaubsplan stehen? Wenn man tagsüber auf der perfekten Welle surfen und abends durch kleine, historische Gassen spazieren will, um architektonische Meisterwerke zu bestaunen? Was, wenn man beim Lasertag-Spielen oder am Karussell im Prater den Adrenalinspiegel in die Höhe jagen oder bei kleinen versteckten Flohmärkten und Boutiquen Raritäten ergattern möchte? Wenn man auf eine kulinarische Weltreise gehen oder doch lieber bei einer lauen Sommerbrise einem Wienerlied im Heurigen lauschen will? Richtig, dann sollte die Wahl der diesjährigen Urlaubsdestination auf „Wien, Wien allein” fallen. Denn die grünste und lebenswerteste Stadt der Welt ist mit seiner Kunst und Kultur, Kulinarik und Entspannung und seinen Action- und Unterhaltungsmöglichkeiten auf alle Fälle einen Urlaub wert.

Wien in Zahlen

990 städtische Parkanlagen und einen Grünflächenanteil von 49,6 Prozent machen Wien zu einer der grünsten Städte der Welt.

1703 Spielplätze und 12 Stadtwanderwege in und um Wien bieten Raum für Aktivität im Freien.

9000 verschiedene Kaffee- und Gastronomie-Betriebe sorgen mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Wien und aller Welt für

lukullische Freuden.

94 Theater, 27 Kinos und eine lebendige Kleinkunstszene können auch an Schlecht-wettertagen für Unterhaltung sorgen.

100 Museen mit bedeutenden Sammlungen sowie kleinere Häuser mit skurrilen originellen Exponaten bieten Kulturgenuss vom Feinsten.

50 Bäder laden an heißen Sommertagen in Wien zum Baden, Schwimmen, Erholen und Abkühlen. 


Shoppen

Bei Wiener Händlern ist man gut aufgehoben

Im Sommer laden die Wiener Händler zum Einkaufen mit allen Sinnen ein. Das haptische Erlebnis, kombiniert mit guter Beratung und individuellem Service ist und bleibt eine von Kunden besonders geschätzte Leistung. Gerade jetzt, wenn man Touren durch die Wiener Bezirke plant, um seine Heimatstadt besser kennenzulernen, kann man Geschäfte entdecken, Schnäppchen jagen oder Veranstaltungen in den Wiener Grätzeln besuchen. So verbringt man einen angenehmen Tag an dem keine Langeweile aufkommt. Wer Kinder hat, wird die Straßenfeste und Angebote der einzelnen Geschäfte für Kinder schätzen. Ein Einkauf macht nachhaltig Freude: Die Buchhändler empfehlen für jedes Genre und jeden Geschmack ein neues Werk, Modehändler wissen über die neuesten Trends Bescheid und beraten bei Stil- und Farbauswahl. Einrichtungsfachgeschäfte haben für jede Wohnungsgröße das richtige oder beraten individuell vor Ort, Märkte bieten alles, was man täglich braucht, Flohmärkte laden zum Stöbern ein. Für welches Produkt man sich auch entscheidet, man kann es mitnehmen oder sich liefern lassen. Die Gefahr, dass man es umtauschen muss, ist gering. Die großen Shoppingmeilen und Begegnungszonen bieten von exklusiven Geschäften über Flagshipstores von großen Marken bis zu großen Modeketten, alles was das Herz begehrt. Aber gerade die kleinen Geschäfte abseits der allseits bekannten Einkaufsstraßen wie der Mariahilfer Straße oder der inneren Stadt sind nicht leicht zu finden. Wer möchte, kann geführte Touren buchen, die genau zu diesen Läden führen.


Kulinarik

Die Liebe zur Stadt geht auch durch den Magen
© Florian Wieser Die Liebe zur Stadt geht auch durch den Magen

Wer den Sommer in Wien genießen will, darf keinesfalls auf die kulinarischen Seiten der Stadt verzichten. Denn diese sind vielfältig, international und mitunter überraschend. Ein möglicher Weg, diese Vielfalt zu entdecken, ist eine kulinarische Weltreise zu starten. Man nehme dazu eine Weltkarte, markiere darin alle Länder, die man kulinarisch bereisen will, verbinde diese zu einer Reiseroute - und los geht’s. Wer am Ende des Sommers noch nicht zurück in Wien ist, kann ja bis in den Herbst verlängern. Der Gastro-Gutschein von Stadt Wien und WK Wien gilt übrigens bis 30. September. Wer kulinarisch lieber zuhause bleibt, muss auf Abwechslung ebenfalls nicht verzichten. Denn vom gutbürgerlichen Wirtshaus Steierstöckl am Waldrand von Währing über den Heurigen Edlmoser in Liesinger Bezirksteil Mauer bis zu den trendigen Swing Kitchen-Restraurants mit seinen veganen Burgern kann man sich auch ohne Weltreise einen ganzen Sommer lang durchkosten. Keinesfalls auslassen sollte man typische Wiener Beisln wie Beim Czaak in der Innenstadt. Wer gern hoch hinaus möchte, ist im Restaurant des Donauturms richtig - der perfekte Blick über die Stadt inklusive. Doch Wiens Kulinarik kann noch mehr als das. Denn einen Spaziergang durch die Stadt kann man sich praktisch an jeder Ecke auch mit einem Kaffeehausbesuch versüßen - etwa im trendigen Café am Platz in Hietzing, wo man im Gastgarten entspannen kann. Eis-Liebhaber kommen im Wiener Sommer sowieso auf ihre Rechnung: Ob beim trendigen Eis Greissler in der Rotenturmstraße oder in der traditionsreichen Gelateria Arnoldo in der Hernalser Hauptstraße - ein Top-Angebot an Eis und Eissorten gibt es vielerorts.


Freizeit

Fad ist’s woanders - aber niemals in Wien
© Windobona/Rettenbacher Fad ist’s woanders - aber niemals in Wien

Egal ob man auf den Informations-, den Action- oder den Überraschungsfaktor setzt: Wien hat für alle etwas. Der Wurstelprater ist seit jeher ein Garant für vergnügliche Stunden, fünf neue Attraktionen gehen dort heuer in Betrieb. Ruhiger, aber ebenso einen Ausflug wert ist der Böhmische Prater im Laaer Wald. Wer Tiere und Natur liebt, dem sei der Kinderbauernhof der Stadt Wien am Cobenzl empfohlen. Eine Reise quer durch die Fauna aller Kontinente ermöglicht ein Besuch im Tiergarten Schönbrunn - mehrfach ausgezeichnet als bester Zoo Europas. Die schönen, auch die weniger bekannten Seiten der Stadt lassen sich am besten unter fachkundiger Begleitung eines der 800 Wiener Fremdenführer erleben. Wer danach Lust auf Staunen und ein bisschen Gänsehaut hat, der kommt im Time Travel in der Innenstadt auf seine Kosten - eine interaktive Reise durch die jahrhundertelange Geschichte der Stadt. Spannung und Abenteuer vom Feinsten bietet ein Besuch in einem der Wiener Escape-Rooms - auch für Regentage ein ideales Programm. Für Fans von Action und Geschwindigkeit empfiehlt sich ein Abstecher in eine der Wiener Lasertag-Hallen oder auf eine Kart-Bahn. Und im vertikalen Windkanal von Windobona Indoor Skydiving im Prater kann man sich wie ein Fallschirmspringer fühlen. Etwas beschaulicher ist man auf der Alten Donau unterwegs, die man im Segel-, Tret-, Ruder- oder E-Boot erforschen kann. Auch der Twin City Liner fährt wieder. Der Schnellkatamaran bringt Besucher derzeit in die heimischen Städte Tulln, Orth an der Donau und Hainburg. Fahrten nach Bratislava finden zur Zeit noch nicht statt. Generell gilt für alle Freizeitziele: Vorab über etwaige Corona-bedingte Auflagen und Einschränkungen informieren!


Entspannung

In den Grün-Oasen der Stadt Kraft tanken

Im internationalen Vergleich hat Wien einen relativ hohen Grünanteil. Dafür sorgen vor allem die ausgedehnten Waldgebiete im Westen und Südwesten der Stadt, aber auch kleinere Erholungsoasen in den inneren Bezirken. Wer gerne weite Strecken komfortabel marschieren will, ist im Lainzer Tiergaren gut aufgehoben. Über den Eingang in Hütteldorf kommt man dort sogar mit der U-Bahn hin. Wer einen netten Park mit Kinderspielplatz und Streicheltieren sucht, ist im Pötzleinsdorfer Schlosspark richtig. Die Straßenbahnlinie 41 bringt einen direkt vor den Eingang. Der Park geht in den Wienerwald über, wo echtes Wandern möglich ist. Mit einer Picknickdecke und guten Gesprächen mit Freunden kann man sich dagegen auf der Donauinsel, im Stadtpark oder im Prater entspannen. Besondere Gartenkunst erlebt man in Schönbrunn und beim Belvedere. In der Mittagspause auf einer sonnigen Sitzbank für ein paar Minuten rasten kann man dafür perfekt in kleineren, innerstädtischen Parks wie dem Rubenspark im 4. Bezirk. Hier wird man vom freudigen Treiben spielender Kinder begleitet. In Wien werden rund 1000 Parkanlagen von den Stadtgärten gepflegt - vom kleinen Beserlpark bis zu großen Erholungsflächen. Und weil frische Luft hungrig macht: Praktisch überall gibt es gleich ums Eck oder direkt vor Ort ein kulinarisches Angebot, das auf die Besucher wartet.


Sport

Bewegungsangebot für alle Leistungslevels

Die Gelegenheiten sich in Wien und Umgebung sportlich zu betätigen sind schier endlos. Fürs Laufen, Wandern, Radfahren oder Schwimmen als klassische Breitensportarten gibt es 12 Stadtwanderwege,   276,5 Kilometer Radrouten sowie mehr als 20 städtische Schwimm- und Familienbäder. Wer Neues ausprobieren möchte, dem stehen viele Betriebe zur Auswahl: Sich am Wakeboardlift über die Donau ziehen zu lassen erfordert ein wenig Mut, gute Körperspannung und Geduld - dann steht einem spannenden und unterhaltsamen Vormittag nichts im Weg. Wer es ruhiger angehen will, der probiert das Stand-up-Paddeln oder borgt sich ein Ruder- oder Tretboot aus. Wer nicht so gern am Wasser sportelt, kann sich in einem Boxclub oder bei einem anderen Kampfsport austoben, einen Tanzkurs besuchen, Yoga im Park ausprobieren oder etwas Ausgefallenes wie Bubble-Football spielen. Auf den Wiener Golf-, Tennis- und Reitplätzen darf seit Mai wieder Sport getrieben werden, die schönsten Laufstrecken im Grünen oder durch die Stadt sind leicht im Internet zu finden und meist gut beschrieben.

Wichtig: Wenn man den Sport nicht allein ausübt, sondern ein Zusammentreffen mit anderen Menschen dabei vorprogrammiert ist, sollte man sich vorher auf den Homepages der Anbieter über die Vorsichtsmaßnahmen in Sachen Corona informieren. 


Kultur

Viel zum Schauen, Staunen, Genießen

Spätestens seit Karl Kraus wissen wir, dass die Straßen Wiens nicht wie anderswo mit Asphalt, sondern mit Kultur gepflastert sind. Und auf die muss man auch heuer nicht verzichten. Die meisten Theater kündigen zwar an, erst mit der Herbstsaison wieder zu öffnen. Gespielt wird diesen Sommer dennoch, zum Beispiel im Theater am Spittelberg. Oder im Park beim Belvedere, wo eine Sommerbühne für Kabarett und Kleinkünstler entstanden ist. Im Juli und August springt die Stadt Wien als Veranstalter des „Kultursommer 2020” ein. 2000 Künstler aller Genres treten in 800 Acts an 25 verschiedenen Orten der Stadt auf. Auch das Film Festival auf dem Rathausplatz findet statt, und das Donauinselfest tourt heuer im Bus durch alle Bezirke. Auf das Kinoerlebnis muss man bereits seit Ende Mai nicht mehr verzichten. Im Admiral-, im Haydn-, im Schikaneder- und in einigen anderen Kinos kann man das Leinwand-Feeling bereits genießen. Mitte des Sommers werden auch die großen Häuser öffnen. Filmvergnügen unter freiem Himmel gibt es diesen Sommer am Dach der Wiener Hauptbibliothek oder im Augarten. Auch das Freiluft-Wanderkino „Volxkino” tourt wieder durch die Stadt. Genug zu schauen und zu staunen gibt es auch in den rund 200 Wiener Museen, die nahezu uneingeschränkt wieder offen haben. Im Weltmuseum kann man Kulturschätze aus allen fünf Kontinenten bewundern, im Römermuseum am Hohen Markt eine Zeitreise in die Antike machen und im Bestattungsmuseum am Zentralfriedhof erfährt man Interessantes über Bestattungs- und Friedhofs-Praktiken aus verschiedenen Jahrhunderten. Auch Liebhaber architektonischer Kunst finden in Wien reiche Kost. Ein Beispiel sind die Wiener Kirchen - von der St. Ruprechts-Kirche in der Innenstadt bis zur Kirche am Kinzerplatz in Floridsdorf. Sie sind nicht nur Horte der Stille und Besinnung, sondern auch kühle Refugien bei Sommerhitze.



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