th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

„Wien baut vor“ geht in die nächste Runde

Info-Kampagne von Stadt Wien, Wirtschaftskammer Wien und Bauträgern startet wieder

Wien baut vor
© Florian Wieser

Wien wächst, die Wienerinnen und Wiener brauchen Infrastruktur und neuen Wohnraum. Dafür läuft die Wohnbauoffensive der Stadt Wien für 14.000 neue geförderte Wohnungen. Mit Förderung der Stadt Wien entstehen neue Stadtentwicklungsgebiete und es wird neuer Wohnraum errichtet. Die neuen Wohnungen brauchen regionale Infrastruktur – Schulen, Kindergärten, Ärztezentren, Spielplätze und Nahversorger. Neue Arbeitsplätze und Betriebe, die in Wien entstehen, brauchen neue Räume, also Büros und Arbeitsflächen. Wien ist ein Standort vieler Unternehmenszentralen, und so soll es auch bleiben. Die Bauwirtschaft ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und Wachstumsmotor für die Stadt – rund 20.000 Arbeitsplätze in der Stadt werden damit gesichert.

Bauen braucht Information - Wiener Schmäh wirkt

Doch bevor es soweit ist, kommt ein Stück des Weges, das vor allem die AnrainerInnen herausfordert. Es kann schon einmal laut und staubig werden, und so manche gewohnte Aussicht ist danach nicht mehr die alte. Da braucht es Verständnis und Argumente für das große gemeinsame Ganze.

Um den Wert des Bauens in der Stadt zu verdeutlichen, hat die Stadt Wien gemeinsam mit der Wirtschaft eine Initiative gestartet. „Wien baut vor“ ist das Motto der Informationsoffensive von Stadt Wien, Wirtschaftskammer Wien und Bauträgern. Die Initiative wird getragen von allen, die in Wien am Bauen beteiligt sind: Die Stadt Wien mit wohnfonds_wien und Wohnservice Wien, die Wirtschaftskammer Wien mit der Fachgruppe der Immobilientreuhänder und der Landesinnung Bau, der Verband der Gemeinnütziger Bauvereinigungen – Landesgruppe Wien, die Arbeiterkammer Wien, die Gewerkschaft Bau Holz und die Kammer der Architekten. 

Überblick im Web und Information vor Ort

Nach der ersten Welle im Vorjahr und einer Corona-bedingten Unterbrechung weisen ab der dritten Augustwoche wieder Plakate, Inserate und Youtube-Video-Clips weisen auf die Website wienbautvor.at, die Informationsplattform der Initiative, hin. Hier gibt es allgemeine Informationen über die Bedeutung von Bauen und Bauwirtschaft für die Stadt wie auch weitergehende Informationen über aktuelle Wohnprojekte und Bauvorhaben in Wien.

In einem nächsten Schritt geht es um den Dialog vor Ort. Es wird Schwerpunkte in den neuen Stadtentwicklungsgebieten zu den einzelnen Bauprojekten geben – immer mit dem Ziel, betroffene Anrainerinnen und Anrainer vor Ort frühzeitig zu informieren und bestmöglich einzubinden.

Die Initiative setzt auf Wiener Schmäh und Augenzwinkern. Den Nörglern steht immer jemand gegenüber, der das Positive an der Bauleistung sieht. Eine humorige Doppelconference in bester Wiener Kabarett-Tradition. Denn auch wenn in Wien geraunzt wird, die Wienerinnen und Wiener haben ein Herz für das Gemeinsame in der Stadt.

An einem Strang – für leistbaren Wohnraum, neue Infrastruktur und starke Wirtschaft

Von diesem Wiener Grundsatz ist auch die Initiative geprägt, wie Bürgermeister Michael Ludwig betont: „Das Miteinander ist ein ganz entscheidender Wert in dieser Stadt. In Wien machen wir die Bürgerinnen und Bürger zu Beteiligten. In Wien gilt: Darüber reden. Darüber informieren. Den Dialog suchen. Argumente austauschen und überzeugen. Oder eben auf gut wienerisch: Beim Reden kommen d‘Leut zsam.“

Dass es nicht alle freut, wenn „vor der Haustür gebaut“ wird, sei verständlich. Deshalb sei es so wichtig, den Dialog zu suchen und zu erklären, worum es geht: „Denn überall dort, wo wir neue Grätzeln entwickeln, entstehen Lebensqualität, Jobs und Wohnraum. Eine Wi(e)n-win-Situation, die aber auch bereits im Vorfeld umfassend kommuniziert werden muss“, betont Ludwig. „Wir erreichen damit eine deutliche Aufwertung ganzer Stadtteile. Durch den Ausbau der Nahversorgung und der Infrastruktur steigern wir die Wohn- und Lebensqualität, wir stellen erschwinglichen Wohnraum für die Wienerinnen und Wiener bereit. Und nicht zuletzt werden damit stark konjunkturbelebende Maßnahmen gesetzt, die wichtige Arbeitsplätze sichern.“

Das Gemeinsame zähle auch beim Anstoß zu dieser Initiative: „Alle Partner ziehen an einem Strang, im Interesse der Stadt – und für die weitere Verbesserung der Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener“, unterstreicht der Bürgermeister.

Die gestaltende Rolle der Stadt streicht Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál hervor: „Wien verändert sich. Neue Stadtteile entstehen und viele alte Stadtteile erhalten ein neues Gesicht. Mit diesem Wachstum sind natürlich auch Herausforderungen verbunden. Ob Lärm, Gatsch, Staub oder eine verbaute Aussicht: Baustellen und neue Wohnbauten können für Ärger und Grant sorgen. Gleichzeitig kann ohne Bauarbeiten aber nichts Neues entstehen. Die Baustelle von heute ist die funktionierende Infrastruktur von morgen. Gerade deshalb freue ich mich sehr, dass die Initiative ‚Wien baut vor‘ für mehr positive Stimmung, Akzeptanz und Informationen bei neuen Bauvorhaben sorgt“, so die Wohnbaustadträtin.

Der Bau von Wohnungen, neuer Infrastruktur und Nahversorgung schafft und sichert Arbeitsplätze und stärkt den Standort Wien. Die dynamische Wiener Wirtschaft braucht neue Räume und Flächen für Unternehmen
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Die Bauwirtschaft in Wien steht gut da: Beim Auftragspolster, also beim Bestand an Aufträgen, liegt sie im Österreich-Vergleich im Spitzenfeld. „Das untermauert die Bedeutung der Bauwirtschaft als Wachstumsmotor für Wien – gerade wenn die Konjunktur beginnt sich einzutrüben“, so Ruck. Dass die private Bauleistung bei Wohnungen und Gewerbebauten in Wien stetig im Steigen ist, wertet Ruck als ein gutes Zeichen für einen attraktiven Standort. Die Wirtschaft werde diese Entwicklung weiter forcieren und sei interessiert am Dialog mit der Bevölkerung, um die Akzeptanz der Projekte zu steigern. „Mit jährlich rund 7.000 fertiggestellten Wohnungen trägt der private Wohnbau zur Abdeckung der starken Nachfrage nach Wohnungen sehr viel bei. 

Der private Wohnbau mit hunderten gewerblichen Bauträgern bietet Individualität und eine hohe Vielfalt an Wohnformen, vom Dachausbau über Reihenhäuser, kleine individuelle Wohnhäuser, aber auch größere Wohnhausanlagen, sowohl in Miete als auch im Eigentum“, so Hans Jörg Ulreich, Berufsgruppensprecher der gewerblichen Wiener Bauträger in der WK Wien.

Mehr als Wohnraum – Umfeld und Stadtbild mitgestalten

Dass die gemeinnützigen Bauträger über das Errichten von Wohnungen hinausdenken und entsprechend arbeiten, betont Josef Ostermayer, Obmann der Wiener Gemeinnützigen Bauvereinigungen: „Wir Gemeinnützigen bauen Stadt mit. Unsere Tätigkeit endet nicht mit der Errichtung von leistbarem und hochqualitativem Wohnraum. In enger Partnerschaft mit der Stadt Wien bemühen wir uns auch um ein lebenswertes und funktionierendes Wohnumfeld. Besonders wichtig sind hier soziale Infrastruktureinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen, Naherholungsräume und belebte Erdgeschoßzonen. Nachhaltiges Quartiersmanagement spielt eine große Rolle. So profitieren von den neuen Grätzeln nicht nur die neuen Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch die Anrainerinnen und Anrainer“. Michael Pech, Obmann-Stellvertreter der Wiener Gemeinnützigen Bauvereinigungen, stellt fest: „Bauen in Wien schafft leistbaren Wohnraum und sichert weiterhin die hohe Lebensqualität für Wienerinnen und Wiener“.

Das könnte Sie auch interessieren

lehrlinge

Nächster Schritt bei der Reform der Lehre

Mit dem verordnetenLehrberufspaket werden die Modernisierung und die Neugestaltung der dualen Berufsausbildung fortgesetzt. Es gibt Änderungen in vier Berufen, von denen in Summe rund 500 Jugendliche betroffen sind. Alle Änderungen gelten seit 1. Juli. mehr