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Wie eine neue Straße hilft, CO2 zu sparen

Der Baustart der Verbindungsspange Schwechat – Kledering zwischen dem 11. Bezirk und der Stadtgemeinde Schwechat ist auf das Frühjahr 2023 angesetzt. Schon im Herbst darauf soll sie fertiggestellt werden und Entlastungen bringen.

WK Wien-Bezirksobfrau Marie-Louise Prinz organisierte eine Info-Veranstaltung für die Unternehmen im Betriebsgebiet Ailecgasse.
© Gerhard Weinkirn WK Wien-Bezirksobfrau Marie-Louise Prinz organisierte eine Info-Veranstaltung für die Unternehmen im Betriebsgebiet Ailecgasse.

Der Industriestandort Simmering – Ailecgasse beherbergt 42 Unternehmen, die 544 Menschen beschäftigen. Einer der Leitbetriebe ist das Transportunternehmen Lagermax. Genau dort entstand seinerzeit die Idee der Verkehrsentlastung durch die Spange Kledering. „Lkw-Transporte werden in Zukunft schneller durchgeführt, müssen weniger Kilometer fahren und entlasten damit die Bevölkerung und die Umwelt”, sagt Harald Klötzer, Sales Manager am Lagermax Standort. Er holte sich zusammen mit Vertretern anderer Simmeringer Betriebe bei einem Bezirkstreffen von WKO im Bezirk die aktuellen Infos zum Bauvorhaben.

„Für die Transportbranche ist das Projekt überfällig und eine enorme Entlastung.”
Harald Klötzer, Sales Manager Lagermax Ailecgasse

Hochwertige S1-Anbindung

„Das Industriegebiet ist eine Drehscheibe für die Abwicklung von Logistikmaßnahmen. Um die Betriebe und die Menschen dort mit Güter und Verarbeitungsrohstoffen zu versorgen, mussten viele Umwegfahrten in Kauf genommen werden”, so Alexander Biach, Standortanwalt in der Wirtschaftskammer Wien. Umso mehr freue es ihn, dass im März mit der Zusage der Finanzierung durch die Wirtschaftsagentur Wien und das Land Niederösterreich eine neue, qualitativ hochwertige Verbindung komme, die Entlastung bringe. Derzeit muss man kilometerlange Umwege durch das Stadtgebiet von Schwechat in Kauf nehmen, um das Betriebsgebiet zu erreichen. Die neue 1,5 Kilometer lange Trasse führt entlang der ÖBB-Westschleife undhat eine Fahrstreifenbreite von 3,75 Metern sodass Lkw attraktiv ist. „Lkw mit 35 Tonnen müssen keine Umwege mehr fahren, stehen nicht im Stau. Wir machen einen Schritt in Richtung CO2-Effizienz”, so Klötzer. Laut Berechnungen der WK Wien spart ein Speditionsunternehmen, das rund 250 Fahrten pro Tag durchführt, rund 137.500 Kilometer pro Jahr, wenn das Projekt erst einmal realisiert ist. Dadurch wird eine Dreiviertel Tonne CO2 weniger ausgestoßen als bei der derzeitigen Strecke. Die erreichte Zeitersparnis durch den kürzeren Weg entspricht rund 390 Manntagen. Baustart der Straße ist für das Frühjahr 2023 geplant, noch im selben Jahr soll die Verbindungsspange fertiggestellt werden. Das Projekt wird durch die Niederösterreichische Straßenbauabteilung realisiert.

Mehr Betriebe siedeln sich an

Die bessere Verkehrsanbindung ist ein weiterer Anreiz für Betriebe, sich am Industriestandort Simmering anzusiedeln. Aktuell ziehen eine Tischlerei und ein Bestattungsunternehmen nach Simmering. Weitere Interessenten haben sich bereits mit der Wirtschaftsagentur Wien in Verbindung gesetzt. Sie vergibt überwiegend die freien Betriebsflächen des Gebiets Ailecgasse.

Breitbandversorgung am Start

Schnelles Internet ist eine weitere infrastrukturelle Voraussetzung für die Unternehmen am Industriestandort. Daher fordert die WK Wien den Breitbandausbau, vor allem in Gebieten wie Simmering, die noch unterversorgt sind. Für das Gebiet der Ailecgasse ist die Glasfaserleerverrohrung bereits vorhanden. Für den Anschluss können Betriebe eine Förderung im Rahmen der „Breitband Austria 2030 Connect” in Anspruch nehmen, die bis zu 50 Prozent der erstmaligen Anschlusskosten fördert.

An der Seite der Betriebe

WKO im Bezirk und die Vienna Business Districts (VBD) stehen den Betrieben mit Rat und Tat zu Seite. WK Wien-Bezirksobfrau in Simmering, Maria-Louise Prinz organisiert in ihrem Heimatbezirk Businesstreffen zum Infoaustausch und Vernetzung. Die VBD unterstützen bei Standortfragen mit vielen Serviceleistungen.


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